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Selous

Das Selous Game Reserve ist das größte Wildschutzgebiet in Afrika und somit größer als der Kruger Nationalpark, die Serengeti oder der Ruaha Nationalpark. Mit einem riesigen Ausmass von 52000 km² erstreckt sich der „Selous“ im Westen von Dar es Salaam bis an die mosambikanische Grenze. Das  Gebiet ist zu gross, um es mit Hilfe von Rangern zu beschützen, weshalb Teile für den Jagdtourismus reserviert sind. Jährlich

Swahilikueste

Wir sind zurück in Tansania und fahren langsam die Swahiliküste nordwärts entlang des Indischen Ozeans, der hier wie im Werbeprospekt daherkommt. Hier hat sich über Jahrhunderte durch den Einfluss indischer bzw.  arabischer Seefahrer und europäischer Kolonialherren ein ganz eigener Kulturmix entwickelt. Obwohl Tansania ein überwiegend christliches Land ist, ist die Swahiliküste fest in muslimischer Hand und bei der Wahl

Ilha de Mocambique

Die Ilha de Mocambique ist eine 2500 x 600 Meter grosse Insel im Indischen Ozean. Hier waren sie alle: Araber, Perser, Inder und vor allen Dingen Portugiesen. Während der Kolonialzeit blühte hier der Sklaven- und Elfenbeinhandel und die reichen Kolonialherren residierten in prunkvollen Villen. Das Aufblühen der Kapregion in Südafrika als kommerzieller Hafen und die Flucht der Portugiesen aus Mosambik bedeuteten jedoch den wirtschaftlichen Niedergang der

Nampula

Wir beschleunigen unser Tempo auf dem Weg nach Nordmosambik, um der Regenzeit zu entkommen. In Sambia und vor allem in Malawi regnet es wie aus Kübeln und die Scheibenwischanlage des Landys, deren Elektronik noch aus den 60ern stammt, gerät schwer an ihre Grenzen.  Da Mosambik bis 1975 portugiesische Kolonie war, ist portugiesisch immer noch Landessprache, was uns vor einige Schwierigkeiten stellt. Portugiesisch sprechen

Viktoriafaelle

Die Viktoriafaelle sind mit knapp 1700 Metern Breite und ueber 100 Metern Höhe die groessten Wasserfaelle Afrikas. Hier stuerzen unglaubliche 550 Millionen Liter Wasser pro Minute ueber die Fallkante, was ein maechtiges  Getoese und jede Menge Gischt verursacht. Es ist unser X-ter Besuch an den Faellen, aber so voll haben wir sie noch nie gesehen. Noch im Oktober haben wir von der sambischen Seite aus auf nackte Felswaende geguckt und sind zu

Ein Wiedersehen mit Chobe

Es ist nicht so, als hätten wir im November nicht ausgiebig Zeit im Chobe verbracht – aber wir wollen einmal die Küste wechseln (von Westen nach Osten) und da liegt der Chobe Nationalpark einfach wunderbar auf dem Weg. Diesmal verzichten wir auf Kegelclubs & Co und gönnen uns den Luxus einer Bootssafari im Miniboot mit Lixon als unserem Kapitän. Hier befindet man sich definitiv wieder im Elefantenland. Eigentlich ist der Chobe nichts

Etosha – Fotos online!

Nach einem eher unspektakulären Aufenthalt am Brandberg fahren wir weiter nach Etosha. Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias schützt eine riesige Salzpfanne und einen großen Wildtierbestand. Normalerweise gilt der Park als eines der trockensten Gebiete im südlichen Afrika. Da die Regenzeit dieses Jahr aber offensichtlich sehr gut ausfällt, präsentiert sich Etosha erstaunlich grün, was das Aufspüren der Tiere deutlich schwieriger macht.

Mit Marina und Steffen in Erongo

Das nächste Kapitel in Namibias Kuriositätenkabinett sind die Berge in Erongo. Hier sind durch Erosion bizarre Felsformationen entstanden und es gibt riesige Kugeln, Säulen oder überdimensionale Buchstaben (besonders beliebt sind T’s und P’s). Das Gebiet um die „Bull’s Party“ ist ein riesiges, natuerliches Amphitheater, in dem der Landy wirkt wie ein Spielzeugauto und wenn hier der Mond aufgeht, kann man nachvollziehen, warum Gebiete in Erongo früher von den

Sandwich Harbour

Die Strecke von Sesriem bis an die Küste ist eine staubige Wellblechpiste. Hier am Meer fristen mit Swakopmund und Walvis Bay zwei Örtchen ihr Dasein, die uns nicht wirklich vom Hocker reissen. Swakopmund ist eine grössere Ausgabe von Luederitz und Walvis Bay wirkt eher wie ein verschlafener amerikanischer Vorort als eine afrikanische Küstenstadt. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur an der Wolkendecke, die alles ein wenig trist erscheinen

Dead Vlei

Das Dead Vlei ist eine Lehmsenke im Namib Naukluft Nationalpark, die von meterhohen Sanddünen umschlossen ist. Früher versorgte der Tsauchab River die Bäume im Dead Vlei mit Wasser, ehe ihm wandernde Sanddünen den Weg abschnitten. Die Bäume sind längst abgestorben. Sie sind schwarz von der sengenden Sonne und verrotten aufgrund der Trockenheit nicht. Früh morgens oder spät nachmittags ist man allein in dieser völlig verrückten

Namib

Die Namib gilt als eine der ältesten Wüsten auf diesem Planeten und wir sind uns sicher: es ist die schönste! Auch wenn der Namib Naukluft Nationalpark in den letzten Jahren immer mehr Besucher verzeichnet, ist das Gebiet rund ums Sossusvlei landschaftlich nach wie vor ein echter Kracher. Nirgends ist der Himmel blauer und wenn die riesigen Sanddünen morgens und abends tiefrot leuchten und Schatten werfen, kriegt man den Mund nicht mehr

Luederitz

Nach gut 300 km Fahrt durch Geröll- und später Sandwüste landen wir (genau dann, wenn man denkt, eigentlich kann jetzt nichts mehr kommen) in Luederitz. Hier ist es aufgrund der Nähe zum Atlantik gefuehlte 15 ° C kühler als am Fish River und wahrscheinlich würde das Städtchen beim Wettbewerb um den windigsten Ort Afrikas ganz weit vorne landen. Die Zufahrt hier hin wird ständig mit einem Bagger von Wanderdünen befreit.

Fish River Canyon

Auf den 160 km von der südafrikanischen Grenze bis Keetmanshoop begegnet uns ein einziges Auto. Mächtig was los hier :-)! Es ist vorbei mit dem Fahrkomfort südafrikanischer Asphaltstraßen und wir finden uns auf namibischen Gravel Roads wieder. Die sogenannten „Pads“ sind allerdings  gut in Schuss, da es hier kaum regnet. Allerdings staubt es dermaßen, dass wir aussehen, wie die Eulen, wenn wir die Sonnenbrillen

Geparden in Mata Mata – Fotos online!

Das Mata Mata Gebiet in Kgalagadi ist für uns besonders interessant, da man wegen des trockeneren Klimas in der Kalahari andere Tiere sieht als im östlichen Afrika. So sehen wir das erste Mal Oryxe, Springböcke, Löffelhunde und Geparden. Geparden sind die schnellsten, aber auch die mit Abstand gefährdetsten Großkatzen. Richtig gesunde Populationen gibt es nur noch in wenigen Ländern (Tansania, Kenia, Namibia und eben hier). Von 3 oder 4 Jungtieren überlebt meist nur eins

Kgalagadi

Die Kalahari ragt mit einem kleinen Zipfel in die nördliche Kapregion Südafrikas hinein. Dieses Gebiet hat in Südafrika, ebenso wie ein angrenzendes Gebiet auf botswanischer Seite Nationalparkstatus und wird als Kgalagadi Transfrontier Nationalpark bezeichnet. Der Park gefällt uns sehr gut, nicht nur, weil er sich landschaftlich (Halbwüste) sehr von den Gebieten in Tansania, Botswana, Sambia oder Simbabwe unterscheidet  und wir alle

Kokerboome

Die Ortschaften in der nördlichen Kapprovinz heißen Springbok, Pofadder oder Lutsputs. Sie  liegen meilenweit auseinander und hier lebt nur ein Bruchteil von Südafrikas knapp 50 Millionen Einwohnern. Wegen der großen Hitze und anhaltenden Trockenperioden ist das Gebiet, aehnlich wie in Botswana, nie besonders stark besiedelt worden. Die Farmer konzentrieren sich hier hauptsächlich  auf Viehzucht, da außer Köcherbäumen 

Am Kap der Guten Hoffnung

Nach ziemlich genau 4 Monaten und 18.730 gefahrenen Kilometern (ab Dar es Salaam) erreichen wir das Kap der Guten Hoffnung. Das Meer ist etwas „rough“, es weht eine steife Brise und man trägt wieder lange Ärmel. Viel schöner als der Cape Point selbst ist jedoch die Fahrt dorthin. Die Kaphalbinsel bietet immer wieder großartige Ausblicke auf die See und auf Klipppen, die steil ins Meer abfallen. Auf dem Chapman’s Drive, der Kapstadt mit dem Kap

Bonte Heuwel

Kapstadts Townships heißen Langa, Guguletu, Khayelitsha, Joe Slowo, Heideveld und Bonte Heuwel. Hier lebt gut die Hälfte von Kapstadts gut 3 Millionen Einwohnern. Mit Mark van Reenen, den wir in Kapstadt kennenlernen, besuchen wir einige Townships. In Bonte Heuwel treffen wir dabei eher zufällig Susan Wessels. Susan ist 69 Jahre alt und lebt zusammen mit ihren drei Enkeln und einem Urenkel in einer knapp 35 m² grossen Wohnung. Bonte Heuwel war zu

Kapstadt

Die Fahrt von der botswanischen Grenze bis Kapstadt ist ein Höllenritt, aber nach 5 Wochen Natur pur sind wir gespannt auf die angeblich „schönste Stadt“ Afrikas. Kapstadt hat zugegebenermaßen eine traumhafte Lage zu Füßen des Tafelberges und am türkisblauen Atlantischen Ozean. Nach den letzten vier Monaten landen wir hier jedoch in einer anderen Welt. Es gibt modernste Wolkenkratzer, jede Menge Museen und Galerien und  die Konsumtempel

Sala sentle Botswana – Fotos online!

Nach gut fünf Wochen verlassen wir Botswana via Ramatlabama in Richtung Südafrika (unkomplizierter und schneller Grenzübergang, nur der Grenzbeamte ist eine Schnarchnase und stempelt unser Carnet falsch!). Botswana bietet einem eine Überdosis Natur. Rund ein Fünftel des Landes steht unter Naturschutz (das entspricht in etwa der Größe Griechenlands) und dazu kommt, dass man aufgrund der dünnen Besiedelung fast immer