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Kubu Island

Botswana ist unglaublich dünn besiedelt (nur 1,6 Mio Menschen bei einer Fläche, die in etwa der Größe Frankreichs entspricht) und alles, was wir auf der etwas eintönigen Strecke von der simbabwischen Grenze bis Nata zu Gesicht bekommen, ist eine Hand voll Autos und jede Menge Esel (vorzugsweise in Seelenruhe mitten auf der Fahrbahn). Von Nata aus fahren  wir weiter nach Kubu Island. Der Weg nach Kubu soll eigentlich recht leicht zu finden sein, aber irgendwie

Matopos

Der „Matobo“ oder „Matopos“ Nationalpark liegt rund 450 km südlich von Victoria Falls und ist auf einer asphaltierten Straße gut erreichbar. Er ist vor allem für seine merkwürdigen Felsformationen bekannt. Durch Erosion sind hier kugelrunde oder kerzengerade Granitfelsen entstanden. Sehr eigenartige Landschaft! Wir campen am Malemedamm (auch hier wieder fast alleine), schnüren die Wanderstiefel und besteigen das „World’s View“. Hier

Livingstone

Nach zwei weiteren Abenden in Lusaka, die wir mit Bernd und Elke aus Berlin verbringen (seit Monaten mit ihrem Nissan in Afrika unterwegs), fahren wir weiter nach Livingstone, wo wir unser Zelt auf dem Campingplatz der Maramba River Lodge aufschlagen. Hier verbringen wir ein paar Tage und jetzt im Oktober (von den Locals Suicide Month genannt) kurz vor Beginn der Regenzeit wird es jeden Tag heißer. Man hält die Hitze nur noch im Schatten aus oder man erfrischt

Lumangwe Falls

Die Fahrt von Lusaka bis zu den Lumangwe Falls ist weit (rund 1000 km, wir übernachten in Serenje und Kawambwa, bis Mbereshi  asphaltiert, ab Samfya allerdings Schlaglöcher) und es gibt ab Serenje kaum noch Verkehr. Hier im Grenzgebiet zum Kongo (DRC) kann es das ganze Jahr über regnen und so holt sich der Landy eine schöne Matschpackung ab. Die Lumangwe Falls liegen in der Luapula-Provinz am Kalungwishi und wir wollen hier nicht wegen der schönen Namen

Lion Tracking

Der letzte Morgen unseres Aufenthaltes in Mana Pools: Es geht auf Löwensuche :-). Lion Tracking ist eine von Stretchs Spezialitäten und heute ist er sehr aufgeregt, da wir gestern (allerdings schon im Dunkeln) ein ihm völlig unbekanntes Löwenrudel gesehen haben. Und so stapfen wir los: morgens Punkt 6 Uhr, Ausgangspunkt der tote Büffel, den das Rudel gestern verzehrt hat. Stretch folgt den Spuren, stoppt immer wieder, läuft dann von links nach rechts, und

Walking Safari mit Stretch

Mana Pools ist der einzige Nationalpark mit Großwild in Afrika, in dem es Besuchern gestattet ist, auf eigene Faust ohne Guide auf Walking Safari gehen zu dürfen. Da Walking hier bestimmt eine feine Sache ist, uns aber nicht das gleiche Schicksal ereilen soll, wie einen Südafrikaner, der hier letztens von einem Löwenrudel verspeist wurde, nehmen wir uns lieber einen Guide. Wir geben uns ein Upgrade und ziehen um ins Goliath Camp

Mana Pools

Auf nach Mana Pools! Allerdings erstmal hinkommen: Die Fahrt von Lusaka bis zum Wildlife Office in Marongora ist durchweg asphaltiert, allerdings auf den letzten 50 km vor der Grenze eine üble Schlaglochpiste. Hier schlängelt sich die Straße steil bergab und links und rechts liegen jede Menge alte LKW-Wracks in den Gräben. Der Grenzposten in Chirundu ist etwas anstrengend. Es regiert afrikanisches Chaos mit vielen Warteschlangen und etlichen Schaltern

Lusaka

Die Strecke von South Luangwa nach Lusaka führt zunächst über 120 km Piste (die Straße wird gerade erneuert, China lässt grüßen) zurück in Richtung Osten nach Chipata und dann auf perfekter, aber relativ eintöniger Asphaltstraße 560 km weiter nach Lusaka. Am Wegesrand passiert man dabei viele Wahlplakate, die (übrigens erfolgreich) zu einer friedlichen Wahl aufrufen. Dass mit Michael Sata ein chinakritischer Oppositionsführer die

Wir ergeben uns!

Als faire Sportsleute müssen wir unsere Niederlage eingestehen. Im direkten Duell mit den Vervet Monkeys und Pavianen des Luangwa Valleys liegen wir klar mit 0:3 hinten (Parallelen zu Ergebnissen des 1. FC Köln sind rein zufällig!)! Unsere Verluste belaufen sich mittlerweile auf ein Vollkornbrot (heiß ersehnt, es wäre das erste seit knapp 2 Monaten gewesen…), zwei Tüten Haribo, eine Packung Erdnüsse, einen Burger und eine Tüte Chips (siehe Foto).

Mit Volker und Sybille in South Luangwa

Das Luangwa Valley ist eine riesige Wildnis im Osten Sambias. Hier gibt es vier Nationalparks (South Luangwa, Luambe, North Luangwa und Lukusuzi) auf engstem Raum und etliche Game Management Areas, in denen die Tierwelt ebenfalls geschützt ist. Alle Parks befinden sich rund um den Luangwa River und seine Nebenflüsse. Der Luangwa ist ein noch völlig naturbelassener Fluss (bemerkenswert bei der Größe!) und ändert jedes Jahr seinen Lauf. Die

Malawian boygroups in Chembe

Wenn man durch Malawis Dörfer fährt, dröhnt aus irgendwelchen Boxen eigentlich immer von irgendwo her Musik. In Chembe bemerkt man die ständigen Stromausfälle zu aller erst daran, dass es plötzlich leise ist. Gesungen wird aber immer, egal ob beim Zähne putzen im See oder beim Wäsche waschen. Außerdem gibt es jede Menge lokale Bands, die hier das Seeufer unterhalten. Das Ganze erinnert etwas an eine afrikanische

Liwonde

Wir fahren mit Ricarda und Nyuuki, einem deutschen Pärchen, was im Majete Game Reserve arbeitet, nach Mangochi, kaufen dort einen neuen Tube fuer unseren Ersatzreifen und fahren weiter nach Liwonde. Liwonde ist Malawis bekanntester Nationalpark, aber wir sind mit Reto und Stephanie (Danke für die Schokolade :-)!) die einzigen Gäste auf der Mvuu Campsite. Hier machen wir mit unseren Guides Henry und Danger (by name, not by nature :-)) eine Bootstour

Am Malawisee

Der Malawisee ist Afrikas drittgrößter See. Er bedeckt rund ein Fünftel der Fläche des Landes und bildet praktisch von Norden bis Süden die Grenze nach Mosambik. Fast 90 % aller Fische, die in deutschen Aquarien rumschwimmen, kommen ursprünglich hier her und von blau bis orange sollen alle Farben vertreten sein. Schwimmen ist hier allerdings nicht so ratsam, da Parasiten im Wasser die Haut unbemerkt durchbohren und Billharziose

Digging for Diesel

Auf den ersten Blick hat Malawi eine gute Infrastruktur. Das Straßennetz ist für afrikanische Verhältnisse sensationell, durchweg Asphalt und wenig Schlaglöcher. Außerdem gibt es Unterkünfte für jeden Geldbeutel und das Angebot auf den Märkten und Supermärkten ist sehr vielfältig. Und selbst westliche Firmen wie Mc Donald’s und Toys R Us investieren hier :-)! Genauer betrachtet ist das Ganze dann allerdings schon etwas

Welcome to Malawi

Wir werden vom Grenzbeamten mit Zahnpastalächeln in Malawi begrüßt. Auf dem Weg Richtung Süden holen wir uns trotz feinster Asphaltstraße erst mal Plattfuß Nummer zwei. Chilumba ist ein etwas besserer Ort hierfür als Ruaha, aber da das ganze Dorf anrückt, befinden wir uns etwas auf dem Präsentierteller. Den Locals soll es recht sein: endlich ist mal was los und einen so umständlichen Radwechsel hat man hier auch lange nicht

Good bye Tansania – Fotos online!

Wir verlassen Tansanias Süden in Songwe, dem Grenzübergang nach Malawi. Wir sind begeistert vom Süden des Landes, da er von Dar es Salaam aus in Richtung Westen praktisch ein riesiges Schutzgebiet darstellt. Mit Mikumi, Selous, Udzungwa, Ruaha, Kitulo und Katavi reiht sich im Grunde ein Nationalpark an den anderen und die Gegend ist alles andere als dicht besiedelt, wenn auch in Sachen Infrastruktur teilweise noch sehr basic. Fotos gibt es

Katavi, die Letzte

Wir haben die letzten Tage viel im Auto verbracht und sind etwas müde von dem vielen Geruckel. Deswegen entscheiden wir uns nach der morgendlichen Walking Safari auf unserer Campsite zu bleiben. Wir machen es uns in unseren Campingstühlen an der Aussichtsplattform „gemütlich“ und beobachten das Treiben der Hippos unter uns. Circa 100 Meter hinter uns versucht unser Ranger Kiwori in einem ausrangierten Autositz sein

Katavi, die Dritte

In der Trockenzeit geht es für Katavis Tierwelt vor allem ums Überleben. Ein Hippo hat es leider nicht geschafft. Da es ein großes Männchen ist, vermuten wir, dass es einen der brutalen Revierkämpfe zwischen den Bullen nicht überlebt hat. Den Löwen soll’s egal sein, Futter satt fürs ganze Rudel! Wir finden zehn Löwen um das tote Hippo herum, die ein wahres Festmahl genießen. Allerdings gibt es zwei kleine Haken:

Katavis Hippos

Katavi verdankt seinen Wildreichtum vor allem der Tsetsefliege. Tsetsefliegen übertragen die Schlafkrankheit, an der hier in der Vergangenheit ganze Rinderherden verendet sind. Da man im Westen Tansanias hauptsächlich von der Viehzucht lebt, haben die unsäglichen Viecher die Besiedelung von Katavi erfolgreich verhindert. Schwierig für die Menschen hier, gut für die Tierwelt – und so wimmelt es um unsere Ikuu Campsite herum nur so

Odyssee nach Katavi

Von Mbeya aus sind es 550 km bis in den Katavi Nationalpark, Tansanias abgelegenstes und wildestes Schutzgebiet. Wir wissen um die schwierige Anfahrt, sind allerdings trotzdem so verwegen zu hoffen, dass wir die Strecke an einem Tag hinter uns bringen können. Die Strecke wird zu einer 12 bzw. 14-stündigen Odyssee, die zeigt, wie weit der Süden und Südwesten des Landes entfernt sind vom Norden und Osten Tansanias mit den bekannten Tourimagneten