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Mit Marina und Steffen in Erongo

Das nächste Kapitel in Namibias Kuriositätenkabinett sind die Berge in Erongo. Hier sind durch Erosion bizarre Felsformationen entstanden und es gibt riesige Kugeln, Säulen oder überdimensionale Buchstaben (besonders beliebt sind T’s und P’s). Das Gebiet um die „Bull’s Party“ ist ein riesiges, natuerliches Amphitheater, in dem der Landy wirkt wie ein Spielzeugauto und wenn hier der Mond aufgeht, kann man nachvollziehen, warum Gebiete in Erongo früher von den

Sandwich Harbour

Die Strecke von Sesriem bis an die Küste ist eine staubige Wellblechpiste. Hier am Meer fristen mit Swakopmund und Walvis Bay zwei Örtchen ihr Dasein, die uns nicht wirklich vom Hocker reissen. Swakopmund ist eine grössere Ausgabe von Luederitz und Walvis Bay wirkt eher wie ein verschlafener amerikanischer Vorort als eine afrikanische Küstenstadt. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur an der Wolkendecke, die alles ein wenig trist erscheinen

Dead Vlei

Das Dead Vlei ist eine Lehmsenke im Namib Naukluft Nationalpark, die von meterhohen Sanddünen umschlossen ist. Früher versorgte der Tsauchab River die Bäume im Dead Vlei mit Wasser, ehe ihm wandernde Sanddünen den Weg abschnitten. Die Bäume sind längst abgestorben. Sie sind schwarz von der sengenden Sonne und verrotten aufgrund der Trockenheit nicht. Früh morgens oder spät nachmittags ist man allein in dieser völlig verrückten

Namib

Die Namib gilt als eine der ältesten Wüsten auf diesem Planeten und wir sind uns sicher: es ist die schönste! Auch wenn der Namib Naukluft Nationalpark in den letzten Jahren immer mehr Besucher verzeichnet, ist das Gebiet rund ums Sossusvlei landschaftlich nach wie vor ein echter Kracher. Nirgends ist der Himmel blauer und wenn die riesigen Sanddünen morgens und abends tiefrot leuchten und Schatten werfen, kriegt man den Mund nicht mehr

Luederitz

Nach gut 300 km Fahrt durch Geröll- und später Sandwüste landen wir (genau dann, wenn man denkt, eigentlich kann jetzt nichts mehr kommen) in Luederitz. Hier ist es aufgrund der Nähe zum Atlantik gefuehlte 15 ° C kühler als am Fish River und wahrscheinlich würde das Städtchen beim Wettbewerb um den windigsten Ort Afrikas ganz weit vorne landen. Die Zufahrt hier hin wird ständig mit einem Bagger von Wanderdünen befreit.

Fish River Canyon

Auf den 160 km von der südafrikanischen Grenze bis Keetmanshoop begegnet uns ein einziges Auto. Mächtig was los hier :-)! Es ist vorbei mit dem Fahrkomfort südafrikanischer Asphaltstraßen und wir finden uns auf namibischen Gravel Roads wieder. Die sogenannten „Pads“ sind allerdings  gut in Schuss, da es hier kaum regnet. Allerdings staubt es dermaßen, dass wir aussehen, wie die Eulen, wenn wir die Sonnenbrillen

Geparden in Mata Mata – Fotos online!

Das Mata Mata Gebiet in Kgalagadi ist für uns besonders interessant, da man wegen des trockeneren Klimas in der Kalahari andere Tiere sieht als im östlichen Afrika. So sehen wir das erste Mal Oryxe, Springböcke, Löffelhunde und Geparden. Geparden sind die schnellsten, aber auch die mit Abstand gefährdetsten Großkatzen. Richtig gesunde Populationen gibt es nur noch in wenigen Ländern (Tansania, Kenia, Namibia und eben hier). Von 3 oder 4 Jungtieren überlebt meist nur eins

Kgalagadi

Die Kalahari ragt mit einem kleinen Zipfel in die nördliche Kapregion Südafrikas hinein. Dieses Gebiet hat in Südafrika, ebenso wie ein angrenzendes Gebiet auf botswanischer Seite Nationalparkstatus und wird als Kgalagadi Transfrontier Nationalpark bezeichnet. Der Park gefällt uns sehr gut, nicht nur, weil er sich landschaftlich (Halbwüste) sehr von den Gebieten in Tansania, Botswana, Sambia oder Simbabwe unterscheidet  und wir alle

Kokerboome

Die Ortschaften in der nördlichen Kapprovinz heißen Springbok, Pofadder oder Lutsputs. Sie  liegen meilenweit auseinander und hier lebt nur ein Bruchteil von Südafrikas knapp 50 Millionen Einwohnern. Wegen der großen Hitze und anhaltenden Trockenperioden ist das Gebiet, aehnlich wie in Botswana, nie besonders stark besiedelt worden. Die Farmer konzentrieren sich hier hauptsächlich  auf Viehzucht, da außer Köcherbäumen 

Am Kap der Guten Hoffnung

Nach ziemlich genau 4 Monaten und 18.730 gefahrenen Kilometern (ab Dar es Salaam) erreichen wir das Kap der Guten Hoffnung. Das Meer ist etwas „rough“, es weht eine steife Brise und man trägt wieder lange Ärmel. Viel schöner als der Cape Point selbst ist jedoch die Fahrt dorthin. Die Kaphalbinsel bietet immer wieder großartige Ausblicke auf die See und auf Klipppen, die steil ins Meer abfallen. Auf dem Chapman’s Drive, der Kapstadt mit dem Kap

Bonte Heuwel

Kapstadts Townships heißen Langa, Guguletu, Khayelitsha, Joe Slowo, Heideveld und Bonte Heuwel. Hier lebt gut die Hälfte von Kapstadts gut 3 Millionen Einwohnern. Mit Mark van Reenen, den wir in Kapstadt kennenlernen, besuchen wir einige Townships. In Bonte Heuwel treffen wir dabei eher zufällig Susan Wessels. Susan ist 69 Jahre alt und lebt zusammen mit ihren drei Enkeln und einem Urenkel in einer knapp 35 m² grossen Wohnung. Bonte Heuwel war zu

Kapstadt

Die Fahrt von der botswanischen Grenze bis Kapstadt ist ein Höllenritt, aber nach 5 Wochen Natur pur sind wir gespannt auf die angeblich „schönste Stadt“ Afrikas. Kapstadt hat zugegebenermaßen eine traumhafte Lage zu Füßen des Tafelberges und am türkisblauen Atlantischen Ozean. Nach den letzten vier Monaten landen wir hier jedoch in einer anderen Welt. Es gibt modernste Wolkenkratzer, jede Menge Museen und Galerien und  die Konsumtempel

Sala sentle Botswana – Fotos online!

Nach gut fünf Wochen verlassen wir Botswana via Ramatlabama in Richtung Südafrika (unkomplizierter und schneller Grenzübergang, nur der Grenzbeamte ist eine Schnarchnase und stempelt unser Carnet falsch!). Botswana bietet einem eine Überdosis Natur. Rund ein Fünftel des Landes steht unter Naturschutz (das entspricht in etwa der Größe Griechenlands) und dazu kommt, dass man aufgrund der dünnen Besiedelung fast immer

Trans Kalahari

Auf dem Weg von Maun an die südafrikanische Grenze durchquert man die Kalahari, die fast 80 Prozent der Fläche Botswanas ausmacht. Dabei befährt man den Trans Kalahari Highway, dessen Asphaltband sich wie Kaugummi durch die eintönige Landschaft zieht. Die monotone Strecke wird eigentlich nur durch Lenas Ipod gerettet. Autos begegnen einem hier kaum, dafür jede Menge Rinder, Ziegen und Esel, die auch den kleinsten Grashalm

Moremi

Nach einem Kurzaufenthalt in Maun (Tanken, Kühlschrank und Gaskocher auffüllen) fahren wir weiter nach Moremi. Das Moremi Game Reserve ist das Herzstück des Okavangodeltas und auf einer recht bescheidenen Piste (erst Wellblech, dann Tiefsand) in 3 bis 4 Stunden von Maun aus erreichbar. Es gibt wenig Gebiete, auf die wir nach der Planung dieser Reise so gespannt sind wie auf Moremi. Die Reiseführer überschlagen sich mit überschwenglichen

Das grosse Fressen

Botswana erlebt den heißesten November seit Jahrzehnten und vor allem die Elefanten in Chobe machen eine schwere Zeit durch. Es ist nichts für zart Besaitete mitanzusehen, wie erwachsene Bullen ihren 4 Tonnen schweren Körper erschöpft in den Schatten plumpsen lassen, um sich auszuruhen (normalerweise machen das nur Jungtiere). Einige schaffen es leider nicht mehr hoch und bleiben reglos liegen. Während unsereres fünftägigen Aufenthaltes

Savuti

Nach einem weiteren Kurzaufenthalt in Kasane, um den Kühlschrank aufzufüllen, fahren wir weiter nach Savuti. Der Savuti Sektor des Chobe Nationalparks ist nach dem gleichnamigen mysteriösen Fluss benannt. Völlig unabhängig von guten oder schlechten Regenzeiten floss der Savuti Kanal in den letzten Jahrzehnten mal für ein Jahrzehnt, dann wieder für viele Jahre nicht und dann wieder doch. So ist das Gebiet in den letzten Jahrhunderten einige Male

Linyanti

Das Linyanti Gebiet ist über eine 170 km lange extrem tiefsandige Piste von Kasane aus erreichbar und liegt wie die Chobe Riverfront noch im Chobe Nationalpark. Gleicher Park, aber völlig unterschiedliche Gebiete. Während man an der Riverfront durch die Nähe zum Vierländereck (Botswana, Simbabwe, Sambia, Namibia) und den Viktoriafällen  fast platt getreten wird, gibt es in Linyanti Ruhe pur – kein badischer Kegelklub, kein rasender Reporter mit Videokamera, allenfalls

Chobe Riverfront

Von Makgadikgadi fahren wir über Gweta weiter nach Kasane auf einer Straße, die als die schlechteste in Botswana gilt, aber in Tansania oder Sambia vermutlich als eine der Landesbesten durchgehen würde. Kasane liegt direkt am berühmten Chobe Nationalpark, einem der größten Schutzgebiete im südlichen Afrika, das vier landschaftlich sehr unterschiedliche Gebiete umfasst, die wir alle besuchen wollen. Kasane ist für uns der Ausgangsort

Makgadikgadi

Wir verlassen Kubu in Richtung Letlhakane und fahren weiter nach Khumaga, wo wir den Landy mit einem Pontoon, einer Art Boottaxi über den Boteti übersetzen lassen. Auf der anderen Seite des Flusses beginnt der Makgadikgadi (sprich: Machadichadi) – Nationalpark. Das Gebiet besteht aus mehreren Salzpfannen und jede Menge Grasland und ist für uns ein schöner Zwischenstopp auf dem Weg in den Chobe Nationalpark bzw. ins Okavangodelta.