Afrika 2019/20

Luangwa Valley – Mfuwe

Pünktlich Anfang September hat jemand die Heizung angestellt und den Ventilator ausgemacht. Es ist heiß im Osten Sambias. Die kühle Jahreszeit neigt sich dem Ende entgegen, der Wind lässt nach und die kühlen Nächte sind endgültig passé.

Liuwa Plains

Auf neuer Asphaltstraße fahren wir vom Grenzort Sesheke in die Provinzhauptstadt Mongu. Westsambia ist dünn besiedelt, wird wenig besucht und ist angenehm untouristisch.

Caprivi

Kommt man aus dem staubigen Westen Namibias, dann kommt einem der Caprivizipfel trotz Trockenzeit unheimlich grün vor. Große Flüsse und Wälder durchziehen die heutige Zambezi Region, die viele Naturschutzgebiete und kleinere Dörfer beherbergt, in denen das Leben pulsiert.

Purros

Purros ist ein kleines Dorf im südlichen Kaokoland. Hier treffen sich mit dem Hoarusib und dem Gomatum

Kaokoland

Das Kaokoland ist die Heimat der Himba. Die Himba machen nur 1% der Gesamtbevölkerung Namibias aus, sind aber nahezu die einzigen Bewohner des Kaokolands. Dadurch, dass bis in die 90er Jahre keine Straße in diese Region führte, haben sich die Himba ihre traditionelle Lebensweise bewahrt.

Marienfluss Valley

Das Kaokoland gilt als das wildeste Gebiet im hohen Nordwesten Namibias. Mit gerade mal einem Einwohner pro Quadratkilometer ist es die einsamste und am dünnsten besiedelte Region des Landes und definitiv die am schwierigsten zu erreichende.

Epupa

Die Trockenheit im Kaokoveld ist so extrem, dass der Landy sich wie das Innere eines Staubsaugers anfühlt. Wenn wir die Sonnenbrillen zwischendurch mal absetzen, sehen wir aus wie die Eulen und wegen des feinen Staubs funktioniert keines unserer Türschlösser mehr.
Auf der Strecke von Sesfontein über Opuwo nach Epupa gibt es Gebiete, in denen es in den letzten zwei Jahren gar nicht geregnet hat. Teilweise fahren wir durch völlig entlaubte Berghänge. Und dann fährt man in Epupa über einen Hügel und der Blick öffnet sich auf den Kunene, der die völlig karge Landschaft hier plötzlich in üppiges Grün verwandelt. Auf dem rund dreißig Meter breiten Uferstreifen stehen Schilf, Makalanipalmen und die schöne Epupa Falls Campsite, auf der wir unser Zelt für drei Nächte mit Blick auf die Fälle aufschlagen.
Der Kunene bezieht sein Wasser aus dem angolanischen Hochland und bildet in Epupa kleine Rapids und einen Wasserfall mit schönen Baobabbäumen. „Tres pittoresque“, wie unsere französischen Nachbarn auf der Campsite meinen. Recht ham se!

Hoanib

Wir fahren weiter in Namibias trockenen Nordwesten und sind damit im Gebiet der Trockenflüsse angekommen. Hier gibt es mit dem Huab, Uniab, Hoanib und Hoarusib Trockenriviere, die nur einige Wochen im Jahr Wasser führen, dann aber zu reißenden Flüssen werden können.

Unterwegs

Windhoek empfängt uns mit blauem Himmel und viel zu trockenem und mildem Wetter für den namibischen Winter. Es zieht uns Richtung Norden! Also rollen wir über die Erongoberge in Richtung Kaokoveld. Wir sind unterwegs…

Neue Reise, neuer Look

Die Wohnung ist zwischen vermietet, die Jobs auf Eis gelegt, alle Impfungen aufgefrischt, die Flüge gebucht und das Carnet beantragt! Es kann wieder losgehen :-)! Kurz nach unserer Transafrika-Reise 2012 war schnell klar, dass unser Fernweh immer noch groß ist, so dass wir uns bald dazu entschieden, eine weitere lange Reise zu machen. 7 Jahre und etliche Arbeitsstunden, Vorträge und kuriose Nebenjobs später stehen wir in den Startlöchern. Ab Mitte Juli soll es für e