
Tarangire
Karibu Tansania! Wir reisen über Songwe - Kasumulu nach Tansania ein und fahren über Mbeya, Iringa und Dodoma in den Norden des Landes. Hier sind wir im Massentourismus angekommen. Safari ist Big Business in Nordtansania. Der Eingang des Tarangire Nationalparks wird ab mittags von einer Armada von Safarifahrzeugen überflutet, die den Park auf dem Weg von Arusha in den Ngorongoro Crater für einige Stunden besuchen. Unser Kölner Nummernschild wird dabei genauso oft fotografiert wie die Elefanten am Fluss. Um eine Elefantenherde können sich hier schon mal an die 10 oder 15 Fahrzeuge versammeln. Daran ist nichts schlimm oder verwerflich. Aber nach der Einsamkeit von Sambias und Botswanas Nationalparks müssen wir uns an „Ciao Germania“ oder „Mir kumme us Koblänz“ erstmal gewöhnen. Zwanzig Kilometer südlich vom Main Gate ist man im Park allein unterwegs und mit seinem trägen Tarangire River, den Baobabbäumen und seinen Sumpfgebieten bietet der Park Landschaft par excellence.
Tarangire ist Big Baobab und Big Game Country. Riesige Elefanten- und Büffelherden durchstreifen das Gebiet, Löwen rollen sich träge durchs hohe Gras und es gibt eine Zebra- und Gnuwanderung, deren Trampeln die Erde vibrieren lässt. Auf unserer Campsite Number One geben sich mittags die Tagestouristen zum Lunchstop und abends Elefanten, Giraffen, Löwen (Ach du Scheiße!), Dik Diks und Meerkatzen die Klinke in die Hand. Dabei lässt einen die Geräuschkulisse nachts kaum schlafen. Dennoch verstauen wir unsere Campingutensilien nach ein paar Nächten wieder im Auto und verlassen Tarangire in Richtung Arusha, wo der Landy seinen ersten Service erhält.




















