
Nxai Pan
Wir verlassen die Central Kalahari über das Matswere Gate und passieren auf der Weiterfahrt Richtung Norden den Nxai Pan Nationalpark.
Hier sichert ein Wasserloch ganzjährig das Überleben der dort lebenden Wildtiere. Die Wassermassen des Okavango sind dieses Jahr so extrem, dass sie bis in den Süden des Okavangodeltas in den benachbarten Boteti fließen, der nach etlichen Jahren wieder Wasser führt. Dadurch sind viele Tiere aus der Nxai Pan an den Boteti weitergezogen. Wir sehen keine Raubtiere, nur wenig Antilopen und keine Elefantenherden mit Müttern und Jungtieren. Die Nxai Pan bleibt aber auch jetzt eine Bastion für riesige Elefantenbullen. Die grauen Riesen sind hier besonders entspannt und haben auch allen Grund dazu. Natürliche Feinde haben sie keine und es gibt in Botswana nur wenig kommerzielle Jagd, die stark reglementiert wird. Zudem ist die Wilderei seit Jahrzehnten eingedämmt. Und so ist es ein Spektakel, wenn die grauen Riesen auf dem Weg zum abendlichen Drink am Wasserloch behäbig am Landy vorbeitrotten oder auf der Campsite lautlos zwei Meter an unserem Campingtisch vorbeischlendern…
Wir fahren weiter nach Kasane und verlassen Botswana über den Grenzposten in Kazungula. Vorest, denn wir kommen wieder.








