
Mafia
Mafia – da müssen wir schon wegen des Namens hin. Also parken wir den Landy auf dem Festland und setzen nach Mafia über. Der Name der Insel geht auf das Swahili-Wort „mahali pa afya“ zurück, was so viel wie „ein gesunder Ort zum Leben“ heißt. Und tatsächlich ist uns schleierhaft, wie man hier jemals krank werden sollte. Eigentlich müssten die Einwohner Mafias (keine Mafiosis!) ewig leben. Statt Autos gibt es Motorräder, statt Motorbooten Dhaus und statt Tourismus Kokosnussplantagen. Hektik ist ein Fremdwort und das Tempo stets „pole pole“. Würde der Muezzin nicht ab und an rufen, wäre der Wind lauter als die Menschen.
Der Indische Ozean schillert in sämtlichen Grün- und Blautönen. Also glotzen wir ein paar Tage blöd aufs Meer, stapfen durch Mangroven oder schwimmen bei Ebbe auf eine der Sandbänke. Mafia ist die Hauptinsel des gleichnamigen Archipels. Neben Mafia gibt es Juani, Chole, Mbarakuni und etliche kleinere Inseln, die wir am liebsten alle von Kanga aus im Nordwesten der Insel besuchen würden. Mit Sheha und Nimadi würden wir fast überall hinfahren, auch wenn das Meer zu rough oder das Böötchen kaum seetauglich ist und Rettungswesten überbewertet werden.




















