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	<title>Cologne To Cape Town</title>
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	<description>Das Blog über unsere Afrika-Reise</description>
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		<title>Meru</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 13:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis in die 80er Jahre war der nordoestlich vom Mount Kenya gelegene Meru Nationalpark eines der beliebtesten Reiseziele des Landes. Dann fielen Wilderer aus dem benachbarten Somalia in das Gebiet ein, um mit dem gejagten Elfenbein und Nashorn die Waffenkaeufe der Buergerkriegsfraktionen zu finanzieren. Seit den 90er Jahren gilt das Gebiet wieder als sicher. Allerdings hat die Tierwelt maechtig gelitten. Heute versucht man mit viel Aufwand, den Park zu<span id="more-991"></span> rehabilitieren. So gibt es ein Nashornzuchtprogramm und ein mittlerweile sehr gut beschildertes Wegenetz.</p>
<p>Es gibt in Meru zwar andere an das trockene Gebiet angepasste Tierarten (Netzgiraffe, Grevyzebra, Gerenuk, usw.), aber mit der Fuelle von Tieren, wie man sie beispielsweise in der <a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/04/masai-mara/" target="_blank">Masai Mara</a> antrifft, braucht man in Meru nicht zu rechnen. Trotzdem geniessen wir unseren Aufenthalt im wilden Meru, vor allem, weil wir hier fast alleine unterwegs sind. Die Tierwelt wird zwar noch etwas laenger brauchen, um sich vollstaendig zu erholen, aber fuer Loewennachwuchs ist schon mal gesorgt…</p>
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		<title>Kibera</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nairobi ist die wirtschaftliche und kulturelle Metropole Ostafrikas. Die als „Nairobbery“ verschrieene Hauptstadt Kenias kommt jedoch zunaechst ziemlich gediegen daher. Seit unserem Besuch in  Kapstadt haben wir nicht mehr solch edle Wohnviertel gesehen. In Kenia gibt es, anders als in den ostafrikanischen Nachbarstaaten, eine Mittelschicht. Allerdings lebt die ueberwiegende Mehrheit Nairobis trotzdem in aermsten Verhaeltnissen.<span id="more-979"></span></p>
<p>In Langata findet jeder Dokumentarfilmer seine Bilderbuchkulisse. Direkt neben dem Golfplatz beginnt Kibera, der zweitgroesste Slum Afrikas (der groesste ist Soweto in Suedafrika). Hier gibt es alles, was einen als Mitteleuropaeer betroffen macht: Die Menschen leben auf kleinstem Raum in Wellblechhuetten (in  den winzigen „Shacks“ leben bis zu 8 Personen), der Muell stapelt sich und jetzt in der Regenzeit watet man knoecheltief durch Schlamm. Jedes Viertel hat ein Gemeinschaftsklo, was meilenweit gegen den Wind stinkt und die HIV-Rate ist angeblich die hoechste des Landes.</p>
<p>Trotzdem ist Kibera kein Ort, der auf uns bedrohlich wirkt. Die Lebensumstaende werden wie immer mit afrikanischem Gleichmut ertragen und die Stimmung in den engen Gassen ist besser als bei jedem Tanztee. An jeder Ecke laeuft Musik, in den Kneipen wird mit alten Cola- und Bierkronkorken Schach gespielt und die Premier League kann man sich fuer kleines Geld in Kiberas Kino, einer Lehmhuette mit Fernseher, anschauen. Trotz widrigster Lebensumstaende: hier versteht man es, zu leben!</p>

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<p>Allen Reisenden, die sich fuer einen Besuch Kiberas interessieren, empfehlen wir Samuel und Steve Mwendewa als Guides (Kontakt: +254 721607948).</p>
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		<title>Tiwi</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 13:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Nairobi-Mombasa-Highway ist verkehrstechnisch ein Albtraum. Teilweise wird auf der zweispurigen Strasse 4 oder 5-spurig gefahren. Links und rechts des sogenannten &#8220;Highway to hell&#8221; liegen unzaehlige Autowracks. Auf der Weiterfahrt<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/05/tiwi/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Nairobi-Mombasa-Highway ist verkehrstechnisch ein Albtraum. Teilweise wird auf der zweispurigen Strasse 4 oder 5-spurig gefahren. Links und rechts des sogenannten &#8220;Highway to hell&#8221; liegen unzaehlige Autowracks. Auf der Weiterfahrt an die Kueste ist der Landy wieder leer und wir vermissen Adrian als Co-Piloten („Ansaugen und jetzt Gas geben!“) und Axels ueberschwappenden Kaffeebecher. Jungs, es war grossartig mit Euch :-) !<span id="more-983"></span></p>
<p>Suedlich von Mombasa liegen Kenias schoenste Straende und Tiwi ist einer der schoensten davon. Am „Sand Island Beach“ gibt es keine Hotelburgen, Beach Boys oder Wassersportzentren. Dafuer aber jede Menge frisches Obst und Abdullah, der uns taeglich frischen Fisch verkauft und Lena mit leicht verliebtem Blick zeigt, wie man Garnelen schaelt. Tiwi ist Seele baumeln lassen pur und taeglich nehmen wir uns aufs Neue vor, morgen weiterzufahren.</p>
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		<title>Amboseli</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 12:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Kilimanjaro ist mit 5895 Metern Afrikas hoechster Berg und wegen seiner Vulkanform wohl auch einer der schoensten. Die Masai verehren ihn als magischen Ort, an dem die Goetter wohnen.<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/05/amboseli/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kilimanjaro ist mit 5895 Metern Afrikas hoechster Berg und wegen seiner Vulkanform wohl auch einer der schoensten. Die Masai verehren ihn als <em>magischen</em> Ort, an dem die Goetter wohnen. Auf tansanischer Seite machen sich taeglich hunderte Bergsteiger auf, um den ‚Kili‘ im gleichnamigen Kilimanjaro Nationalpark zu erklimmen. Der Gipfel liegt zwar in Tansania, aber wohl nirgendwo hat man einen schoeneren Blick auf das „Dach Afrikas“ als vom suedkenianischen<span id="more-965"></span> Amboseli Nationalpark. Amboseli ist normalerweise ein sehr trockenes Gebiet (<em>em posel</em> bedeutet in der Sprache der Masai so viel wie „salziger Staub“). Jetzt im April gibt es hier jedoch reichlich Wasser mit ausgedehnten Sumpfgebieten und der Park bietet praktisch die Garantie, Elefanten zu sehen.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/04/DPP_288.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-967" title="Kimana Campsite, Amboseli" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/04/DPP_288-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Der Kili ist jedoch eine launische Diva und huellt sich oft genug in Wolken, so dass man am Fusse des Berges niemals vermuten wuerde, was fuer ein Riese sich hier verbirgt. Ausserdem beschraenkt sich das Schneevorkommen heutzutage meist nur noch auf ein kleines Restfeld auf dem Gipfel des Uhuru Peak. Die Eiskappe ist im letzten Jahrhundert um 85 % geschmolzen, was angeblich eher mit einem trockeneren regionalen Klima zu tun hat als mit globaler Klimaerwaermung. Aber nachts schneit es auf dem Kili und „Seine Majestaet“ zeigt sich in voller Pracht, weshalb unser Fruehstueck auf der Kimana Campsite etwas laenger dauert als gewoehnlich.</p>
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		<title>Mit Axel und Adrian in Hell&#8217;s Gate</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 15:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im kenianischen Teil des Rift Valley schlagen wir unser Zelt im Carnelley’s  Camp am Lake Naivasha auf. Naivasha ist fuer uns Ausgangspunkt fuer einen Ausflug nach Hell’s Gate. Das „Hoellentor“<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/04/mit-axel-und-adrian-in-hells-gate/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im kenianischen Teil des Rift Valley schlagen wir unser Zelt im Carnelley’s  Camp am Lake Naivasha auf. Naivasha ist fuer uns Ausgangspunkt fuer einen Ausflug nach Hell’s Gate. Das „Hoellentor“ schuetzt ein stark vom Vulkanismus gepraegtes Gebiet. Angeblich misst die dicke weisse Luft, die hier aus etlichen Dampfloechern entweicht, schlappe 230 °C. Jedenfalls riecht es immer wieder nach Schwefel und die geothermische Energie wird am Ol Karia-Vulkan<span id="more-955"></span> zur Stromerzeugung genutzt. Herzstueck des Parks ist die Njorowa-Schlucht, die einen breiten Eingang hat und zu ihrem suedlichen Ende hin immer enger wird. Hier kraxeln wir mit unserem Guide Joseph ueber hohe Felsabsaetze und passieren dabei heisse und kalte Wasserfaelle. Die Schlucht verengt sich dabei teilweise so sehr, dass kaum mehr Tageslicht durch die steilen Felswaende strahlt, an denen sich Axel als echter <em>Cliffhanger</em> entpuppt.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/04/DPP_185.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-957" title="Axel vorm Zebrastreifen, Hell's Gate" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/04/DPP_185-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Bekannt ist Hell’s Gate aber neben seiner vulkanischen Taetigkeit vor allem dafuer, dass man sich zu Fuss und mit dem Fahrrad frei zwischen den vielen Wildtieren bewegen darf (es gibt keine Loewen und Elefanten!). Also mieten wir uns am Parkeingang vier eher bescheiden gewartete Fahrraeder (vor allem intakte Bremsen werden in Afrika nicht gross geschrieben!) und radeln vorbei an Zebras, Bueffeln oder Giraffen, die einem neugierig hinterher gucken. Tobi muss die Niederlage beim Zielsprint gegen Adrians Waden verarbeiten und der ein oder andere Teilnehmer der Reisegruppe hadert am naechsten Tag mit Druckstellen im Gesaessbereich.</p>
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		<title>Masai Mara</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 11:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Masai Mara ist das wahrscheinlich bekannteste und meist besuchte Tierschutzgebiet Afrikas. Eine riesige Wildtierdichte und das ziemlich offene Terrain bedeuten, dass man gute Chancen hat, all jene Tierarten zu<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/04/masai-mara/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Masai Mara ist das wahrscheinlich bekannteste und meist besuchte Tierschutzgebiet Afrikas. Eine riesige Wildtierdichte und das ziemlich offene Terrain bedeuten, dass man gute Chancen hat, all jene Tierarten zu Gesicht zu bekommen, die man aus dem „Big Cat Diary“ oder anderen Fernsehdokumentationen kennt. Gemeinsam mit dem tansanischen <a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/03/regen-in-der-serengeti-fotos-online/" target="_blank">Serengeti</a> Nationalpark und etlichen Pufferzonen bildet die „Mara“ ein gigantisches Oekosystem, das jaehrlich<span id="more-950"></span> von Hunderttausenden Touristen besucht wird.</p>
<p>Wir haben etwas Sorge, dass es angesichts der Besucherzahlen zugeht, wie auf der Schildergasse vor Weihnachten. Aber es ist Rainy Season, was nicht nur bedeutet, dass es taeglich regnet (allerdings meistens nachts), sondern vergleichsweise auch wenig Touristen unterwegs sind. Und so sind wir mit Axel und Adrian, die in Nairobi zusteigen, die einzigen Gaeste auf der Campsite am Talek River. Hier ist es zwar recht basic (Dusche mit heissem, mueffelndem Flusswasser und Toilette mit Donnerbalken) aber man hat einen superschoenen Blick auf die Savanne und nachts eine Wahnsinnsgeraeuschkulisse . Unser Masai John verscheucht die Paviane und sorgt fuer heisses Wasser (O-Ton: „Die Bruehe kocht!“) und Lagerfeuerromantik.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/04/DPP_082.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-952" title="Mister Rhino - Masai Mara" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/04/DPP_082-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Die Mara bietet tatsaechlich eine unglaubliche Tierdichte! Die Big Five in gerade Mal anderthalb Tagen zu sehen, ist uns auch noch nicht passiert. Loewen finden wir in grosser Menge und allen Altersklassen und sobald wir uns tiefer ins Herz des Reservats begeben, sind wir praktisch alleine. Besonders freuen  wir uns ueber ein Spitzmaulnashorn (in der Mara gibt es nur noch eine Handvoll), allerdings liegt die Freude nur auf unserer Seite, denn mit Mister Rhino ist nicht gut Kirschen essen. Als er anfaengt, wie wild zu schnauben und geradewegs Kurs auf den Landy nimmt, bleibt uns nur, das Gaspedal durch zu druecken und Reissaus zu nehmen. Ein grosser, wenn auch etwas Ehrfurcht einfloessender Spass :-) !</p>
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		<title>Aequator</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 14:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem Weg Richtung Kenia passieren wir zwischen Masaka und Kampala den Aequator und befinden uns somit ungefaehr auf halber Strecke zwischen Kapstadt und Koeln. Uganda ist deutlich gruener als<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/04/aequator/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Weg Richtung Kenia passieren wir zwischen Masaka und Kampala den Aequator und befinden uns somit ungefaehr auf halber Strecke zwischen Kapstadt und Koeln. Uganda ist deutlich gruener als seine oestlichen Nachbarlaender und man koennte meinen, das Land sei eine riesige Bananenplantage. Auf den Maerkten gibt es Bananen in saemtlichen Groessen und Geschmacksrichtungen. Der Verkaufsschlager ist Bananenbier und wird meistens in ausrangierten<span id="more-940"></span> Oeltonnen gebraut (Probieren ist allerdings kein Muss!). Uganda ist heute ein sicheres Reiseland mit einer der sympathischsten Bevoelkerungen Afrikas. Wir denken da an unseren Boda-Boda-Fahrer Julius oder den Taxifahrer, der mit seinem Auto die Straße in Kampala absperrt, damit wir in einer Einbahnstrasse mit dem Landy drehen koennen. Die Zeiten von Idi Amin und Milton Obote sind zum Glueck laengst vorbei und auch wenn wir vor dieser Reise schon mal in Uganda waren, bedauern wir es etwas, den Norden des Landes mangels Zeit aussparen zu muessen. Ein Jahr ist eben doch einfach zu kurz :-) !</p>
<p>Ugandafotos findet Ihr <a href="http://www.colognetocapetown.com/galerie/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Tshukudu &#8211; Fotos und Video online!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 19:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Weg nach Kibati begegnen wir Maurice mit seinem Tshukudu, beladen mit einem Sack Holzkohle. Maurice weiss nicht, wo Deutschland liegt. Er kann sich auch nicht vorstellen, dass es in unserer Heimat keine Tshukudus gibt (im restlichen Afrika gibt es uebrigens auch keine) und findet es etwas suspekt, dass die merkwuerdigen <em>Wazungus </em>ein Foto von seinem Gefaehrt machen wollen. Als stolzer Tshukudufahrer steht er aber trotzdem gerne Modell.<span id="more-929"></span></p>
<p>Das Tshukudu ist im Ostkongo Kult (In Goma gibt es sogar ein Tshukudu-Denkmal) und es fungiert als Personentaxi und LKW. Wenn einem ein mit 6 Personen oder mit ganzen Moebelstuecken beladenes Tshukudu am steilen Hang entgegenkommt, ist Vorsicht geboten. Denn: die Dinger haben keine Bremse! Tshukudus sind ueberdimensionale Holzroller, die sich zu Zeiten des Buergerkrieges etabliert haben, als es weder Sprit noch Ersatzteile fuer Fahrraeder gab. Heute begegnet man in der Kivuprovinz etlichen dieser „krisensicheren“ Holzroller, die nur mit etwas Gummi zusammengehalten werden. Holz und Gummi gibt es im Kongo immer.</p>
<p>Die Demokratische Republik Kongo hat eine jahrzehntelange Buergerkriegsgeschichte und selbst heute gibt es noch etliche ethnische Rebellengruppen, die sich bekaempfen. Es gibt Mayi Mayi, Tutsis, Interahamwe und Banyamulenge (um nur ein paar zu nennen) und es ist voellig undurchsichtig, wer eigentlich gegen wen kaempft. Nicht wenige behaupten aber, dass es nicht (mehr) um ethnische Spannungen geht, sondern viel mehr um die Ausbeutung von Bodenschaetzen. Der Kongo zählt zu den rohstoffreichsten Ländern der Welt. Neben Erdoel gibt es Diamanten, Gold, Kupfer und vor allem das zur Handyherstellung notwendige Coltan. Derjenige, der ein Gebiet kontrolliert, hat sozusagen die Konzession zum unueberwachten Abbau der Bodenschaetze…</p>
<p>Wir fuehlen uns in der Suedkivuprovinz trotzdem sicher und koennen somit die Reiseberichte aus dem Internet und von anderen Reisebekanntschaften bestaetigen. Es ist fuer uns zwar auch eine neue Erfahrung, an Strassensperren von UN-Blauhelmsoldaten vorbeizufahren. Aber allem Anschein nach traegt ihre Praesenz zu einer Stabilisierung der Kivuprovinz bei. Unser Aufenthalt im Kongo war ein grosses Highlight unserer Reise und macht uns richtig neugierig auf den Rest des Landes, der aber im Moment nach wie vor fuer Reisende absolut tabu ist. Wenn es die Sicherheitslage irgendwann zulassen sollte, fahren wir gerne weiter ins Landesinnere der „gruenen Hoelle Afrikas“.</p>
<p>Kongofotos findet Ihr <a href="http://www.colognetocapetown.com/galerie/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Ein nachtraeglich eingestelltes Video zum Gorillatrekking gibt es <a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/04/gorillatrekking-in-virunga/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Nyiragongo</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 16:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Virgungagebirge liegt im Herzen des Rift Valley und ist eine Kette von teilweise noch sehr aktiven Vulkanen. Hier brodelt und dampft es maechtig unter der Erde und die ansaessige<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/04/nyiragongo/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Virgungagebirge liegt im Herzen des Rift Valley und ist eine Kette von teilweise noch sehr aktiven Vulkanen. Hier brodelt und dampft es maechtig unter der Erde und die ansaessige Bevoelkerung lebt in staendiger Angst vor dem naechsten Vulkanausbruch. Nur um ein paar Tage haben wir den Ausbruch des <em>Nyamulagira </em>verpasst, der im Februar und Maerz ueber Wochen Lava und Asche gespuckt hat. Der bei weitem aktivste Vulkan im Rift Valley ist<span id="more-915"></span> jedoch der 3470m hohe <em>Nyiragongo</em>, der  den groessten Lavasee der Erde beherbergt.</p>

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<p>In den letzten Jahrzenten (zuletzt 2002) hat der <em>Nyiragongo </em>die naheliegende Großstadt Goma  mit seinen Ausbruechen in Atem gehalten. In Goma hat die Lava immer wieder Autos unter sich begraben und man findet  Haeuser, die urspruenglich zweigeschoessig waren und jetzt um ein drittes Stockwerk erweitert werden mussten, da der Lavastrom das Erdgeschoss zugeschuettet hat. Wegen der fruchtbaren vulkanischen Boeden ist das Gebiet jedoch trotz seiner Gefahren sehr dicht besiedelt.</p>
<p>Gut vier Stunden lang brauchen wir von Kibati, dem Ausgangspunkt des Aufstiegs, bis zum Kraterrand des <em>Nyiragongo</em>. Dabei stapfen wir erst durch dichten Wald und spaeter ueber Lavafelder. Auf der letzten Etappe lassen wir ordentlich Koerner: die Luft wird duenner, es ist steil und wir haben nur noch Pudding in den Beinen. Oben angekommen werden wir dafuer mit einem Wahnsinnsblick in den Krater belohnt. Die Lava brodelt, die Erde vibriert und es riecht nach Schwefel. Nachts, wenn sich die Lava durch die Dunkelheit besonders abzeichnet, ist das Spektakel noch beeindruckender, weshalb an Schlafen kaum zu denken ist. In unserem Huettchen (Wellblechverschlag mit Turnmatte) halten wir uns nur auf, um uns aufzuwärmen. Man koennte die ganze Nacht hier sitzen &#8230;</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=bEeOSyWL0-k"><img src="http://img.youtube.com/vi/bEeOSyWL0-k/2.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=bEeOSyWL0-k">Click here</a> to view the video on YouTube.</p>

<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gorillatrekking in Virunga</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 08:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drei Stunden klettern wir mit unserem Guide John („Trapper John“) die Virungaberge hinauf. Es ist steil, anstrengend und wegen der Hoehe schlaegt unsere Pumpe doppelt so schnell. Ploetzlich hoeren wir<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/04/gorillatrekking-in-virunga/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Stunden klettern wir mit unserem Guide John („Trapper John“) die Virungaberge hinauf. Es ist steil, anstrengend und wegen der Hoehe schlaegt unsere Pumpe doppelt so schnell. Ploetzlich hoeren wir im Dickicht Aeste knacken und da John anfaengt, grunzende Gorillageraeusche zu machen, wissen wir,  dass wir sehr nah sind. Wir schnappen uns unsere Kameras und stapfen weiter in den Bambuswald. Es knackt wieder laut im Gebuesch und dieses <span id="more-906"></span>Mal fallen uns die Bambusstangen fast auf die Fuesse, so dass wir freien Blick auf ein riesiges Gorillamaennchen haben. Da stehen wir nun, die Koettel in der Hose, wirklich nicht mehr als einen Meter entfernt von einem 250 kg schweren Silberruecken, der uns verdutzt in die Augen schaut.  John fluesstert: „Don’t be scared!“ und wir schleichen vorsichtig weiter zum Rest der Familie.</p>

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<p>Die Munyaga-Gruppe ist eine voellig wild lebende, aber durch Wissenschaftler an Menschen gewoehnte Berggorillafamilie, bestehend aus drei Silberruecken, zwei Weibchen und zwei Jungtieren. Das Gorillatrekking ist ein Paradebeispiel fuer sanften Tourismus. So werden vorher klare Verhaltensregeln aufgestellt: Um zum Beispiel das Uebertragen von Krankheiten zu vermeiden, muessen wir einen Mund- und Nasenschutz tragen, Blitzlichtfotografie ist nicht erlaubt und sobald man die Gorillas erblickt hat, darf man lediglich eine Stunde mit ihnen verbringen, damit sich die Verhaltensweisen nicht veraendern.<br />
Seitdem es den kostspieligen Gorillatourismus gibt und die Einnahmen auch der ansaessigen Bevoelkerung zu Gute kommen, erholen sich die Populationen stetig. Der Mindestabstand von sieben Metern ist allerdings schwer einzuhalten, da die Jungtiere sehr neugierig auf die merkwuerdigen fremden Besucher reagieren. Vor uns werden Baeume gefaellt, Purzelbaeume geschlagen und reichlich geschmatzt. Eines der Jungtiere hat es auf Tobi abgesehen und dankbarerweise wird fuers Foto ordentlich Modell gestanden. Grossartig!</p>
<p>Da die Demokratische Republik Kongo nicht unbedingt zu den bevorzugten Touristenzielen gehoert (dazu in einem spaeteren Blogpost mehr), sind wir an diesem Tag die einzigen Besucher, was dieses ohnehin schon besondere Erlebnis fuer uns wirklich einzigartig werden laesst. Der Gorillatourismus steckt nach langem Buergerkrieg im Kongo erst wieder  in den Kinderschuhen. Die Piste bis Bukima, Ausgangspunkt des Gorillatrekkings, ist eigentlich nicht mehr existent und eine einzige Tortur (Der Landy ist ein Held!).  Wir schaffen es trotzdem zurück nach Goma und fallen um sechs Uhr, platt wie die Broetchen, aber happy, in unser Bett.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Q1lavW0RMqM"><img src="http://img.youtube.com/vi/Q1lavW0RMqM/2.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Q1lavW0RMqM">Click here</a> to view the video on YouTube.</p>

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		<title>Bwindi</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 15:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 327 km² grosse Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark gilt als einer der aeltesten Regenwaelder der Welt. Mit ueber 120 Saeugetierarten und vor allem 11 verschiedenen Affenarten ist es eines der<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/03/bwindi/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 327 km² grosse Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark gilt als einer der aeltesten Regenwaelder der Welt. Mit ueber 120 Saeugetierarten und vor allem 11 verschiedenen Affenarten ist es eines der artenreichsten Gebiete Afrikas. Hier fallen jaehrlich bis zu 2400 mm Niederschlag (im Vergleich dazu: Koeln 700 mm). Nass wird man also auf alle Faelle! Bwindi ist ein steiles, feuchtes Dickicht (impenetrable = undurchdringlich), in dem wir unsere <span id="more-901"></span>Wanderstiefel schnueren, Wasserfaelle besuchen und steile Haenge erklimmen. Auf jeden Fall ein gutes Training fuer unser bevorstehendes Gorillatrekking, fuer das wir Uganda vorest einmal verlassen…</p>
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		<title>Kyambura</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 18:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kyambura]]></category>
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		<description><![CDATA[Da wir die hohe Eintrittsgebuehr in den Queen Elizabeth Nationalpark (auslaendisch registrierte Fahrzeuge zahlen 150 US $ und somit das 15-fache von einem ugandischen KfZ) nicht bezahlen wollen, fahren wir<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/03/kyambura/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da wir die hohe Eintrittsgebuehr in den Queen Elizabeth Nationalpark (auslaendisch registrierte Fahrzeuge zahlen 150 US $ und somit das 15-fache von einem ugandischen KfZ) nicht bezahlen wollen, fahren wir mit dem Boda Boda (Motorradtaxi) zur Kyamburaschlucht. Leider hat unser Boda Boda auf halber Strecke einen Plattfuss, weshalb unser Fahrer ein von Julius gesteuertes Ersatzmoped zur Hilfe ruft. Als wir weiterfahren wollen, stellt Julius jedoch fest, dass<span id="more-890"></span> er zu wenig Sprit im Tank hat. Also heisst es noch mal warten, bis Julius mit vollem Tank aus dem naechsten Dorf zurück ist. Das neue Moped ist zwar letztlich etwas schwach auf der Brust, aber es faehrt.  Und so geht es zu dritt im Schneckentempo vorbei an Wasserboecken und Pavianen in Richtung Schlucht. Dabei findet Julius es <em>fantastic</em>, dass wir aus <em>Germany</em> kommen und jedes Mal, wenn der Motor absaeuft, schmettert er uns ein euphorisches „<em>Welcome to Uganda!</em>“ entgegen.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/03/DPP_045.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-896" title="Schimpansenhaende - Kyambura" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/03/DPP_045-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Da wir uns in Afrika befinden, spielt es keine Rolle, dass wir schliesslich mit einer Stunde Verspaetung in Kyambura ankommen. Natuerlich laesst man uns doch noch mit in die Schlucht hinunter. Ohne dass man es hier vermuten wuerde, steigt man von einem trockenen Savannengebiet in eine 500 Meter tiefe, mit Regenwald bewachsene Schlucht hinunter. Hier lebt auf 16 km Laenge eine der groessten Schimpansenpopulationen Afrikas und wenn man Glueck hat, kriegt man sie auch zu Gesicht. Wir haben Glueck, denn keine fuenf Minuten nach unserem Abstieg in die Schlucht stapfen wir mitten in eine Schimpansenfamilie. Dabei beobachten wir ein sehr entspanntes Maennchen, wie es mit einem Stock nach Ameisen graebt und diese dann genuesslich futtert. Schimpansen sind unsere engsten Verwandten. Wir teilen 98% unserer<strong> </strong>DNA mit  ihnen und tatsaechlich kommen sie uns vor wie sehr behaarte Menschen. Gestik und Mimik erinnern uns an so manchen Artgenossen und wir erkennen eine gewisse Aehnlichkeit mit Reinhold Messner :-).</p>
<p>Wieder oben angekommen endet dieser grossartige Tag nach einer Rueckfahrt ohne Zwischenfaelle in Julius&#8217; Wohnzimmer. <em>Fantastic!</em></p>
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		<title>Kampala</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 15:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kampala ist wie Rom auf sieben Huegeln erbaut worden und ebenfalls eine Millionenstadt. Damit waeren dann aber auch schon alle Gemeinsamkeiten abgehandelt. Ugandas Hauptstadt ist als typisch afrikanische Grossstadt vor<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/03/kampala/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kampala ist wie Rom auf sieben Huegeln erbaut worden und ebenfalls eine Millionenstadt. Damit waeren dann aber auch schon alle Gemeinsamkeiten abgehandelt. Ugandas Hauptstadt ist als typisch afrikanische Grossstadt vor allem laut, dreckig und voll. Auch wenn unsere Begeisterung fuer Afrika wenig mit Grossstaedten zu tun hat, so ist ein Aufenthalt dort unumgaenglich (Supermarkt, Bank, Internet, usw.) und vor allem verkehrstechnisch<span id="more-882"></span> ein Erlebnis.<br />
Der Stadtkern Kampalas ist flaechenmaessig fuer die Unmengen an Menschen und Fortbewegungsmitteln viel zu klein, so dass man schon mal den Ueberblick verliert. Hier schieben sich Hunderte von Matatus (Minibussen) und Boda Bodas (Motorradtaxis) zusammen mit Kuehen und Straßenhaendlern, die von gegrillten Wuerstchen ueber Schuhcreme bis hin zum Schluepfer wirklich alles verkaufen, durch die engen Strassen. Waehrend der Rushhour platzt Kampala aus allen Naehten und wenn Tobi dann auch noch falsch herum in eine Einbahnstrasse faehrt, ist das Chaos perfekt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=3No0vJSxazU"><img src="http://img.youtube.com/vi/3No0vJSxazU/2.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=3No0vJSxazU">Click here</a> to view the video on YouTube.</p>

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		<title>Regen in der Serengeti &#8211; Fotos online!</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 15:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Serengeti ist der wohl bekannteste Nationalpark Afrikas und gehoert zum Weltnaturerbe. Das Gebiet bildet gemeinsam mit der kenianischen Masai Mara und etlichen Pufferzonen ein fast 30000 m² grosses Oekosystem und ist<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/03/regen-in-der-serengeti-fotos-online/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Serengeti ist der wohl bekannteste Nationalpark Afrikas und gehoert zum Weltnaturerbe. Das Gebiet bildet gemeinsam mit der kenianischen Masai Mara und etlichen Pufferzonen ein fast 30000 m² grosses Oekosystem und ist spaetestens seit Bernhard Grzimek (wer erinnert sich nicht an die vielen &#8220;pussierlichen&#8221; Tierchen :-) ?) und seinem Film „Die Serengeti darf nicht sterben“ jedem kleinen Kind bekannt. So pilgern jaehrlich knapp 150.000 Touristen in den Park<span id="more-872"></span>, darunter dieses Mal auch wir&#8230;</p>
<p>Eigentlich hatten wir unseren Aufenthalt in der Serengeti so geplant, um die <em>Migration</em>, die Tierwanderung von über 1,5 Millionen Zebras, Gnus und Gazellen zu sehen. Aber was schert sich die Natur um unsere Planung!? Normalerweise bilden die Tiere zu dieser Jahreszeit riesige Herden im Sueden der Serengeti, aber dieses Jahr ist alles anders. Wir fahren tagelang durch die endlose Grassavanne und fuehlen uns etwas an <a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/11/moremi/" target="_blank">Moremi</a> erinnert, da wir teilweise kein einziges Tier zu Gesicht bekommen.<br />
Aufgrund der heftigen Regenfaelle haben sich die Tiere auf das riesige Gebiet verteilt. Nachts schuettet es wie aus Eimern, so dass der Boden voellig aufweicht und Lena ihre knallroten Gummistiefel einweiht. Wir sind aber nicht die Einzigen, die unter dem Wetter leiden.  Die Loewen im Seronera Valley, wasserscheu wie eh und je, versuchen dem nassen Boden zu entkommen, indem sie auf Baeume klettern &#8211; ein etwas seltsamer Anblick!</p>
<p>Zurueck in Arusha verabschieden wir uns von Lenas Mama, die die allnaechtlich grasenden Bueffel um ihr Zelt schwer vermissen wird. Wir beenden somit auch unseren zweiten Tansaniaaufenthalt dieser Reise. Tansania ist und bleibt eines unserer Lieblingslaender, mit atemberaubender Natur, einer liebenswerten Bevoelkerung, aber leider auch jeder Menge Korruption. So wundern wir uns immer wieder, wo die Eintrittsgelder hinfliessen. Horrende Parkgebuehren, schlecht bezahlte Ranger und katastrophale Strassenzustaende passen einfach nicht zusammen…</p>
<p>Fotos gibt es <a href="http://www.colognetocapetown.com/galerie/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Ngorongoro</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 04:46:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einem kurzen Besuch des Tarangire Nationalparks (viele Baobabs, Elefanten und Tsetsefliegen) fahren wir weiter in die Ngorongoro Conservation Area. Der Ngorongorokrater ist mit nur 16 x 20 km die<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/03/ngorongoro/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem kurzen Besuch des Tarangire Nationalparks (viele Baobabs, Elefanten und Tsetsefliegen) fahren wir weiter in die Ngorongoro Conservation Area. Der Ngorongorokrater ist mit nur 16 x 20 km die zweitgroesste Caldera der Welt und das Herzstueck des Gebiets. Vor 2 ½ Millionen Jahren implodierte hier ein Vulkan und hinterliess einen Krater, in dem sich heute mit Ausnahme von Giraffen (fuer die die Kraterwaende zu steil sind) alles tummelt, was<span id="more-863"></span> in der afrikanischen Tierwelt Rang und Namen hat. Der Blick vom 2300 Meter hoch gelegenen Kraterrand ist eine frische Angelegenheit und deswegen so spektakulaer, weil die Kraterwaende 600 Meter steil abbrechen. Unser Besuch ist angesichts der Fuelle von Tieren viel zu kurz. Wenn wir laenger bleiben wuerden, muessten wir unsere Rueckkehr nach Deutschland aber um einige Wochen vordatieren. Die tansanischen Nationalparkbehoerden lassen sich das Spektakel ordentlich bezahlen und fuer die Eintrittsgebuehren in den Krater koennten wir anderswo eine ganze Woche ueberleben. Aber da wir schon mal da sind…</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/03/DPP_445AF.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-866" title="Karakal, Ngorongoro" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/03/DPP_445AF-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Die Raubtierdichte hier ist legendaer, was jaehrlich 200.000 Touristen anlockt (Hilfe!). Auf der steilen Abfahrt in den Krater sehen wir innerhalb eines Kilometers drei Loewen, einen Gepard und zum allerersten Mal ueberhaupt einen Karakal, eine pumaaehnliche Raubkatze, die ueberwiegend nachtaktiv ist. Zum x-ten Mal sehen wir Loewen jagen: im Landy beschlagen die Scheiben vor Spannung, aber irgendwie scheinen wir den Katzen kein Glueck zu bringen &#8211; das Gnu ist wieder mal schneller. Gerne waeren wir laenger geblieben&#8230;</p>
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		<title>Nah dran</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 09:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lake Nzelekela]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Loewen sind recht faule Zeitgenossen! Von 24 Stunden am Tag werden mindestens 20 verschlafen und ausser Gaehnen und Atmen passiert tagsueber reichlich wenig. Die Loewen am Lake Nzelekela im Selous Game Reserve haben die sehr sympathische Eigenart, direkt am Wegesrand zu pennen. Bei der Hitze wird allenfalls mal die Augenbraue gehoben und man laesst sich wirklich durch nichts stoeren &#8211; auch nicht durch einen schwarzen Landy<span id="more-852"></span> :-) …<br />

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		<title>Selous</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 19:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Selous Game Reserve ist das groeßte Wildschutzgebiet in Afrika und somit groesser als der Krueger Nationalpark, die Serengeti oder der Ruaha Nationalpark. Mit einem riesigen Ausmass von 52000 km² erstreckt sich der „Selous“ im Westen von Dar es Salaam bis an die mosambikanische Grenze. Das  Gebiet ist zu gross, um es mit Hilfe von Rangern zu beschuetzen, weshalb Teile fuer den Jagdtourismus reserviert sind. Jaehrlich <span id="more-842"></span>werden hier eine Hand voll Wildtiere zum Abschuss freigegeben, was bei der Groeße des Reservats keinen Einfluss auf die Populationen hat. Die Betreiber der Jagdcamps haben ein reges Interesse daran, dass in ihren Gebieten nicht gewildert wird und das Schiessen somit jagenden Touristen vorbehalten bleibt. Es bleibt dahingestellt, wie man ueber die Sorte Mensch denkt, die 80.000 Dollar dafuer bezahlt, einen imposanten Elefanten oder ein Loewenmaennchen mit grosser Maehne zu erlegen. Aber das System scheint zu funktionieren, denn selten haben wir eine solche Fuelle von Tieren gesehen wie hier. Entlang des Rufiji-Flusses wimmelt es nur so vor Gnus, Zebras und Hippos, die allerdings deutlich scheuer sind als in anderen Parks.</p>
<p>Das <a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/03/DPP_249.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-846" title="Borassuspalmen am Rufiji, Selous GR" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/03/DPP_249-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Flussdelta mit seinen Doum- und Borassuspalmen ist zudem landschaftlich besonders attraktiv und da der Rufiji fast jaehrlich seinen Lauf aendert, finden sich dort etliche ertrunkene Baeume inmitten einer ueppigen Flussvegetation. Zudem ist man hier fast alleine unterwegs, was an den gesalzenen Parkgebuehren, der langen Anfahrt  (7 Stunden fuer 240km) und der relativen Unbekanntheit des Reservats liegt. Zusammen mit Lenas Mama, einem echten Bushgirl by heart, die mit ihren 60 Jahren das Camping wieder entdeckt hat, durchqueren wir ueber mehrere Tage das Gebiet und fuehlen uns einmal mehr darin bestaetigt, dass Tansanias Sueden eine der schoensten Regionen des Kontinents ist.</p>
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		<title>Swahilikueste</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 11:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir sind zurueck in Tansania und fahren langsam die Kueste nordwaerts entlang des Indischen Ozeans, der hier wie im Werbeprospekt daherkommt. Hier hat sich ueber Jahrhunderte durch den Einfluss indischer<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/02/swahilikueste/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind zurueck in Tansania und fahren langsam die Kueste nordwaerts entlang des Indischen Ozeans, der hier wie im Werbeprospekt daherkommt. Hier hat sich ueber Jahrhunderte durch den Einfluss indischer bzw.  arabischer Seefahrer und europaeischer Kolonialherren ein ganz eigener Kulturmix entwickelt. Obwohl Tansania ein ueberwiegend christliches Land ist, ist die Swahilikueste fest in muslimischer Hand und bei der Wahl<span id="more-836"></span> der Unterkuenfte ist das wichtigste Kriterium die Entfernung zur naechstgelegenen Moschee (Muezzin!).</p>
<p>An Land ist das Fahrrad Transportmittel Nummer 1 und aufs Meer gefahren wird immer noch wie vor Jahrhunderten: in winzigen Auslegerbooten oder <em>Dhaus</em>, kleinen Holzbooten mit einem Fetzen Stoff als Segel. In Kilwa stehen Jahrhunderte alte Ruinen direkt am Strand, die aus der Zeit der Araber stammen. Die Eintrittsgelder verschwinden zwar in irgendwelchen Schatullen (zumindest stehen die Ruinen kurz vor dem Einsturz), aber zusammen mit dem tuerkisblauen Meer geben die Ruinen trotzdem ein imposantes Bild ab.</p>

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		<title>Ilha de Mocambique</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 14:52:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[Fort]]></category>
		<category><![CDATA[Hospital]]></category>
		<category><![CDATA[Ilha de Mocambique]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ilha de Mocambique ist eine 2500 x 600 Meter grosse Insel im Indischen Ozean. Hier waren sie alle: Araber, Perser, Inder und vor allen Dingen Portugiesen. Waehrend der Kolonialzeit<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/02/ilha-de-mocambique/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ilha de Mocambique ist eine 2500 x 600 Meter grosse Insel im Indischen Ozean. Hier waren sie alle: Araber, Perser, Inder und vor allen Dingen Portugiesen. Waehrend der Kolonialzeit bluehte hier der Sklaven- und Elfenbeinhandel und die reichen Kolonialherren residierten in prunkvollen Villen. Das Aufbluehen der Kapregion in Suedafrika als kommerzieller Hafen und die Flucht der Portugiesen aus Mosambik bedeuteten jedoch den wirtschaftlichen Niedergang der<span id="more-829"></span> Insel.</p>
<p>H<a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/02/05-DPP_059.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-831" title="Das Hospital - Ilha de Mocambique" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/02/05-DPP_059-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>eute wirkt die „Ilha“ wie ein riesiges Freilichtmuseum mit etwas morbidem Charme. Ueberall broeckelt das Gemaeuer, blaettert die Farbe und der ein oder andere pompoese Prachtbau, wie das ehemals „uneinnehmbare“ Fort oder das praechtige Hospital stehen kurz vor dem Einsturz. Die kuehlen Bauten sind bei der heute ueberwiegend afrikanischen Bevoelkerung  sehr beliebt. Allerdings entspricht die Bauweise mit Fenstern und Fluegeltueren nicht der traditionellen afrikanischen Rundhuette, weshalb die meisten Fenster zugemauert werden.</p>
<p>Aufgrund der weiten Entfernung zu Suedafrika und wegen des lange wuetenden Buergerkrieges ist die Insel vom Tourismus noch nicht wirklich entdeckt worden, auch wenn sie mittlerweile zum Weltkulturerbe gehoert. Das Leben plaetschert hier so dahin. Man lebt vom Fischfang und frei nach dem Motto „Der weisse Mann hat die Uhr, aber wir haben die Zeit!“ passiert hier relativ wenig. Es wird viel gesessen, in die Luft geguckt oder sich vorzugsweise am Gemaecht gekratzt – definitiv einer der Orte, an dem ein oder zwei Tage schon mal zu Wochen werden koennen.</p>
<p>Mosambikfotos findet Ihr <a href="http://www.colognetocapetown.com/galerie/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Nampula</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 07:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
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		<category><![CDATA[Nampula]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir beschleunigen unser Tempo auf dem Weg nach Nordmosambik, um der Regenzeit zu entkommen. In Sambia und vor allem in Malawi regnet es wie aus Kuebeln und die Scheibenwischanlage des<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/02/nampula/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir beschleunigen unser Tempo auf dem Weg nach Nordmosambik, um der Regenzeit zu entkommen. In Sambia und vor allem in Malawi regnet es wie aus Kuebeln und die Scheibenwischanlage des Landys, deren Elektronik noch aus den 60ern stammt, geraet schwer an ihre Grenzen.  Da Mosambik bis 1975 portugiesische Kolonie war, ist portugiesisch immer noch Landessprache, was uns vor einige Schwierigkeiten stellt. Portugiesisch sprechen <span id="more-823"></span>wir eher mal gar nicht, also probieren wir es mit ein paar Brocken spanisch. Lenas Spanischkenntnisse  beschraenken sich jedoch auf ihre Schuhgroesse (treintaynueve) und Tobi versucht ein „sch“ oder „ao“ an seine wenigen Spanischvokabeln zu haengen, was auch nur bedingt zum Erfolg fuehrt. Ein Visum erhalten wir in Mandimba aber trotzdem.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/02/DPP_032A.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-825" title="Unterwegs nach Nampula, Mosambik" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/02/DPP_032A-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Die Strecke von der malawischen Grenze bis nach Nampula ist definitiv die schlechteste, die wir in den letzten 6 Monaten gefahren sind (Durchschnittsgeschwindigkeit von 15km/h), allerdings auch eine der schoensten. Ueberall ragen riesige Kegelberge aus der roten Erde und alles ist supergruen.  Da die portugiesischen Kolonialherren das Land nach der Unaghaengigkeit fast ausnahmslos verlassen haben, ist man kaum an weisse Gesichter gewoehnt, so dass wir fuer die mosambikanische Jugend eine grosse Attraktion darstellen. Die Reaktionen sind sehr unterschiedlich: entweder man laeuft aus Angst vor dem „boesen weißen Mann“ panisch weg oder man schmeisst sich ordentlich in Pose (siehe Foto)!</p>
<p>Allerspaetestens hier sind wir wieder im oestlichen Afrika angekommen, was das Reisen um einiges beschwerlicher macht: wir brauchen wieder eine Malariaprophylaxe, der Strom faellt mit schoener Regelmaessigkeit aus, die Strassen sind in desolatem Zustand und alles dauert ewig. Aber das Ganze hat auch einen unglaublichen Charme! Die Menschen sind wahnsinnig nett und liebenswert, alles ist ein wenig urspruenglicher. Und wahrscheinlich moegen wir das Reisen in Ostafrika auch wegen seiner vermeintlichen Unzulaenglichkeiten so sehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Viktoriafaelle</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 07:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Viktoriafaelle sind mit knapp 1700 Metern Breite und ueber 100 Metern Hoehe die groessten Wasserfaelle Afrikas. Hier stuerzen unglaubliche 550 Millionen Liter Wasser pro Minute ueber die Fallkante, was<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/02/viktoriafaelle/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Viktoriafaelle sind mit knapp 1700 Metern Breite und ueber 100 Metern Hoehe die groessten Wasserfaelle Afrikas. Hier stuerzen unglaubliche 550 Millionen Liter Wasser pro Minute ueber die Fallkante, was ein maechtiges  Getoese und jede Menge Gischt verursacht. Es ist unser X-ter Besuch an den Faellen, aber so voll haben wir sie noch nie gesehen. Noch im Oktober haben wir von der sambischen Seite aus auf nackte Felswaende geguckt und sind zu <span id="more-816"></span>Fuß entlang der Fallkante gelaufen. Jetzt kann man im Grunde nur ein Viertel der Faelle entspannt besichtigen, da man durch die aufwirbelnde Gischt unweigerlich nass wird. Es ist, als stuende man im stroemenden Sommerregen. Sehr beeindruckend, aber auch sehr nass!</p>
<p>Das Staedtchen Victoria Falls ist dagegen ein eher anstrengendes Tourinest und einer der wenigen Orte Simbabwes, an dem die Wirtschaft auf Grund des Tourismus nicht voellig am Boden liegt. Und so versuchen die Locals einem an jeder Ecke – wer will es ihnen verdenken &#8211; Holzgiraffen, alte Simbabwe Dollarnoten oder Marihuana zu verkaufen. Und die Not und Hoffnung auf ein kleines Geschaeft zieht immer mehr arbeitslose Simbabwer nach Vic Falls&#8230;</p>
<p>Unterdessen erleben wir die ersten verregneten Tage unserer Reise und verabschieden uns schweren Herzens von Marina und Steffen.  Ab sofort muessen wir unser Ruehrei wieder alleine machen und den Loewen die Zoepfe selber flechten …</p>
<p>Eine aktualisierte Simbabwe Fotogalerie findet Ihr <a href="http://www.colognetocapetown.com/galerie/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Ein Wiedersehen mit Chobe</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Botswana]]></category>
		<category><![CDATA[Chobe]]></category>
		<category><![CDATA[Elefanten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nicht so, als haetten wir im November nicht ausgiebig Zeit im Chobe verbracht &#8211; aber wir wollen einmal die Küste wechseln (von Westen nach Osten) und da liegt<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/02/ein-wiedersehen-mit-chobe/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht so, als haetten wir im November nicht ausgiebig Zeit im Chobe verbracht &#8211; aber wir wollen einmal die Küste wechseln (von Westen nach Osten) und da liegt der Chobe Nationalpark einfach wunderbar auf dem Weg. Diesmal verzichten wir auf Kegelclubs &amp; Co und goennen uns den Luxus einer Bootssafari im Miniboot mit Lixon als unserem Kapitaen. Hier befindet man sich definitiv wieder im Elefantenland. Eigentlich ist der Chobe nichts <span id="more-805"></span>anderes als eine riesige Elefantenbadewanne, in der sich das Wasser eimerweise durch den Ruessel gezogen wird. Es kommt eine Herde nach der anderen zum Trinken und es wird geplantscht, trompetet und gebadet. Ausser Elefanten gibt es noch jede Menge Krokodile und Hippos. Leider steuert Lixon das Boot durch ein Hippowohnzimmer, sehr zum Unmut der Bewohner. Aber wir haben ein schnelles Boot :-).</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=GJe9fYsobnM"><img src="http://img.youtube.com/vi/GJe9fYsobnM/2.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=GJe9fYsobnM">Click here</a> to view the video on YouTube.</p>

<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/02/DPP_009.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-806" title="Tobi repariert den Landy. Nur am Werkzeug hapert's noch :-)!" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/02/DPP_009-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Waehrend der Pirschfahrten koennte man meinen, dass wir uns in einem anderen Park befinden: alles ist supergruen und dort, wo sich im <a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/11/tschobe-riva/" target="_blank">November</a> noch die Touris tummelten, begegnen wir jetzt nur einem anderen Fahrzeug.  Oder besser gesagt, es begegnet uns und so werden wir von einem LKW des botswanischen Militaers gerammt, der uns beim Zurücksetzen uebersieht. Da das botswanische Militaer, wie sich jeder vorstellen kann, bestens versichert ist, verbuchen wir die Aktion nach dem ersten Schock unter „Shit happens!“. Der Landy kriegt ein neues Fenster und faehrt jetzt mit dekorativem Bloetsch in der Seite, was ihm noch mehr Charakter verleiht :-).</p>
<p>Eine aktualisierte Version der Botswanafotos findet Ihr <a href="http://www.colognetocapetown.com/galerie/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Etosha &#8211; Fotos online!</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Brandberg]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach einem eher unspektakulaeren Aufenthalt am Brandberg fahren wir weiter nach Etosha. Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias schuetzt eine riesige Salzpfanne und einen großen Wildtierbestand. Normalerweise gilt der Park<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/02/etosha-fotos-online/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem eher unspektakulaeren Aufenthalt am Brandberg fahren wir weiter nach Etosha. Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias schuetzt eine riesige Salzpfanne und einen großen Wildtierbestand. Normalerweise gilt der Park als eines der trockensten Gebiete im suedlichen Afrika. Da die Regenzeit dieses Jahr aber offensichtlich sehr gut ausfaellt, präsentiert sich Etosha erstaunlich gruen, was das Aufspueren der Tiere deutlich schwieriger macht. <span id="more-795"></span></p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/02/017-DPP_178.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-797" title="Loewenrudel in Namutoni, Etosha NP" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/02/017-DPP_178-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Waehrend der Trockenzeit faehrt man hier einfach eines der vielen Wasserloecher an, um die Tiere zu sehen. Momentan sind Etoshas Vierbeiner jedoch  nicht auf die Wasserquellen angewiesen, da durch den Regen überall riesige Pfuetzen stehen. Besonders im Gebiet um Okaukuejo (westlicher Nationalpark) gestalten sich unsere Pirschfahrten ziemlich schwierig. Das einzige Tier, was wir hier regelmäßig zu Gesicht bekommen, ist ein von der Salzpfanne fast weißes Nashorn. Im Gebiet um Namutoni (östlicher Nationalpark) werden wir hingegen mit verschiedenen Katzenarten belohnt, darunter auch ein Loewenrudel mit vielen Jungtieren, was eine gute Stunde um unseren Landy herumschlawaenzelt – besser als jeder Tatort :-) !Das 22 000 km² große Gebiet ist komplett umzaeunt, weshalb nicht gewildert werden kann (deshalb auch so viele Nashoerner) und die Tiere relativ entspannt sind. Zudem verfuegt der Park über ein gutes Wegenetz und eine ordentliche Infrastruktur. Allerdings empfinden wir die Parks in Südtansania oder Botswana als wilder, unberuehrter und deswegen reizvoller. Wenn man abends die Tiere am Wasserloch beobachtet und beim Nachbarn das Handy klingelt, dann truebt das etwas unseren Genuss&#8230;</p>
<p>Wir verlassen Namibia über den Caprivistreifen, der deutlich gruener ist als der Rest des Landes. Hier sollte man nicht meinen, dass man sich im gleichen Land befindet, das zu einem Großteil aus Wueste besteht. Im Caprivi gibt es wieder Public Transport und die Bevoelkerungsdichte nimmt deutlich zu. Landschaftlich werden wir Namibia so schnell sicher nicht vergessen! manchmal bleibt einem hier wirklich die Spucke weg, weswegen wir uns auf ein Comeback im Kaokoveld freuen, was wir dieses Mal ausgelassen haben.</p>
<p>Namibiafotos gibt es <a href="http://www.colognetocapetown.com/galerie/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Mit Marina und Steffen in Erongo</title>
		<link>http://www.colognetocapetown.com/2012/01/mit-marina-und-steffen-in-erongo/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 17:05:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Ameib]]></category>
		<category><![CDATA[Erongo]]></category>
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		<description><![CDATA[Das naechste Kapitel in Namibias Kuriositaetenkabinett sind die Erongoberge. Hier sind durch Erosion bizarre Felsformationen entstanden und es gibt riesige Kugeln, Saeulen oder ueberdimensionale Buchstaben (besonders beliebt sind T’s und<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/01/mit-marina-und-steffen-in-erongo/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das naechste Kapitel in Namibias Kuriositaetenkabinett sind die Erongoberge. Hier sind durch Erosion bizarre Felsformationen entstanden und es gibt riesige Kugeln, Saeulen oder ueberdimensionale Buchstaben (besonders beliebt sind T’s und P’s). Das Gebiet um die „Bull’s Party“ ist ein riesiges, natuerliches Amphitheater, in dem der Landy wirkt wie ein Spielzeugauto und wenn hier der Mond aufgeht, kann man nachvollziehen, warum das Gebiet frueher von den<span id="more-785"></span> Buschmaennern als heilige Staette genutzt wurde.</p>
<p>Heute befindet sich das Gebiet allerdings im Privatbesitz von Frau Hertha Berta Waltraud Koegl. Frau Koegl ist ein Faktotum, das noch aus Kolonialzeiten ueberlebt zu haben scheint und ihre Ameib Ranch mit deutscher Gruendlichkkeit fuehrt. Hinter der Bar haengt eine Karte des „guten alten“ Deutsch-Suedwestafrika und der Umgang mit ihrem Personal gehoert nicht unbedingt zu ihren Staerken.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/01/DPP_135.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-787" title="&quot;The Bridge&quot;, Spitzkoppe" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/01/DPP_135-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Einige Kilometer weiter westlich liegt mit der Spitzkoppe ein weiteres Wahrzeichen Namibias. Der Vergleich zum Matterhorn hinkt vielleicht etwas, aber die Kuppe ist eine weithin sichtbare Landmarke und auch hier gibt es sehr skurrile Felsformationen. Fotos hiervon gibt es allerdings nur wenige, da eine Windboee unser Stativ samt Kamera und Objektiv umweht (die Kamera ueberlebt, eines unserer Objektiv ist aber leider hin). Irgendwie ganz schoen windig hier!</p>
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		<title>Sandwich Harbour</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 17:39:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Strecke von Sesriem bis an die Kueste ist eine staubige Wellblechpiste. Hier am Meer fristen mit Swakopmund und Walvis Bay zwei Oertchen ihr Dasein, die uns nicht wirklich vom<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/01/sandwich-harbour/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Strecke von Sesriem bis an die Kueste ist eine staubige Wellblechpiste. Hier am Meer fristen mit Swakopmund und Walvis Bay zwei Oertchen ihr Dasein, die uns nicht wirklich vom Hocker reissen. Swakopmund ist eine groessere Ausgabe von <a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/01/luederitz/" target="_blank">Luederitz</a> und Walvis Bay wirkt eher wie ein verschlafener amerikanischer Vorort als eine afrikanische Kuestenstadt. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur an der Wolkendecke, die alles ein wenig trist erscheinen<span id="more-773"></span> laesst.</p>
<p>Lohnenswert ist allerdings ein Ausflug nach Sandwich Harbour, das ungefaehr 65 km von Walvis Bay entfernt ist. Hier befindet sich eine Lagune, die man nur bei Ebbe ueber eine kaum befahrene Tiefsandpiste erreichen kann. Die Strecke ist dafuer beruehmt, dass sich Fahrzeuge leicht festfahren und dann, wenn sie nicht rechtzeitig vor Einsetzen der Flut wieder freigeschaufelt werden, ganz vom Meer verschluckt werden &#8211; eine Vorstellung, die nicht bei allen Teilnehmern der Reisegruppe so gut ankommt…</p>
<p>Die Entscheidung, ob wir hinfahren oder nicht, wird vor allem dadurch erleichtert, dass wir Frederik und seine hochschwangere Frau aus Schweden treffen. Die Beiden, unterwegs in ihrem Toyota Hilux, sind aehnlich unschluessig wie wir und somit sind wir zwei Fahrzeuge und fahren im Convoy. Frederik ist ein rechter Heisssporn, der gern im Tiefsand faehrt (und steckenbleibt :-)), was die Chancen auf eine Sturzgeburt im Toyota deutlich wachsen laesst.</p>
<p>Die Landschaft ist spektakulaer! Hier trifft der rauhe Atlantik direkt auf die Sandduenen der Namib (rechts Duenen, links Meer), was eine richtig imposante Kulisse abgibt. Tatsaechlich ist der Sand hier jedoch viel „weicher“ als in <a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/01/namib/" target="_blank">Sossusvlei</a> oder <a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/11/savuti/" target="_blank">Savuti</a> und dass auch wir uns festfahren, ist Ehrensache :-)! Zu viert buddelt es sich aber leichter und so haelt sich der Nervenkitzel in Grenzen, auch wenn der Landy roehrt wie selten, eine schmierige Fluessigkeit in den Fussraum tropft und wir bei 1.0 bar (anstatt der normalen 2.5 bzw. 3.0 bar) etwas Sorge haben, dass es uns die Schuhe auszieht.</p>
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		<title>Dead Vlei</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 14:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Dead Vlei ist eine Lehmsenke im Namib Naukluft Nationalpark, die von meterhohen Sandduenen umschlossen ist. Frueher versorgte der Tsauchab River die Baeume im Vlei mit Wasser, ehe ihm wandernde<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/01/dead-vlei/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Dead Vlei ist eine Lehmsenke im Namib Naukluft Nationalpark, die von meterhohen Sandduenen umschlossen ist. Frueher versorgte der Tsauchab River die Baeume im Vlei mit Wasser, ehe ihm wandernde Sandduenen den Weg abschnitten. Die Baeume sind laengst abgestorben, schwarz von der sengenden Sonne und verrotten aufgrund der Trockenheit nicht. Frueh morgens oder spaet nachmittags ist man allein in dieser voellig verrueckten<span id="more-763"></span> Mondlandschaft und wenn Neil Armstrong um die Ecke kaeme, es wuerde ins Bild passen!</p>

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		<title>Namib</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 19:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Namibwueste gilt als eine der aeltesten auf diesem Planeten und wir sind uns sicher: es ist die schoenste! Auch wenn der Namib Naukluft Nationalpark in den letzten Jahren immer<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/01/namib/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Namibwueste gilt als eine der aeltesten auf diesem Planeten und wir sind uns sicher: es ist die schoenste! Auch wenn der Namib Naukluft Nationalpark in den letzten Jahren immer mehr Besucher verzeichnet, ist das Gebiet rund ums Sossusvlei landschaftlich nach wie vor ein echter Kracher. Nirgends ist der Himmel blauer und wenn die riesigen Sandduenen morgens und abends tiefrot leuchten und Schatten werfen, kriegt man den Mund nicht mehr <span id="more-755"></span>zu. Dass wir Besuch von Marina und Steffen haben, hebt die Stimmung zusaetzlich :-)!</p>
<p>Eine Duenenbesteigung rund ums Sossusvlei funktioniert im afrikanischen Sommer eigentlich nur frueh morgens oder spaet nachmittags. Und selbst dann grenzt das Unterfangen bei der Hitze und dem heissen Sand an Masochismus. Der Blick von oben laesst jedes Fotografenherz dann aber um so hoeher schlagen &#8230;</p>

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		<title>Luederitz</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 21:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach gut 300 km Fahrt durch Geroell- und spaeter Sandwueste landen wir (genau dann, wenn man denkt, eigentlich kann jetzt nichts mehr kommen) in Luederitz. Hier ist es aufgrund der Naehe zum Atlantik gefuehlte 15 ° C kuehler als am Fish River und wahrscheinlich wuerde das Staedtchen beim Wettbewerb um den windigsten Ort Afrikas ganz weit vorne landen. Die Zufahrt hier hin wird staendig mit einem Bagger von Wanderduenen befreit.<span id="more-745"></span></p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/01/DPP_004.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-748" title="Deutscher geht's nicht! - Luederitz" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2012/01/DPP_004-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Luederitz ist ein altes Kolonialstaedtchen und die Spuren des alten Deutsch-Suedwestafrika an den Haeuserfassaden sind unuebersehbar (siehe Foto). Irgendwie ist hier die Zeit stehen geblieben. In der Baeckerei wird man morgens mit einem strammen „Guten Morgen!“ begruesst, das Radio spielt „Die Flippers“ und im Restaurant gibt’s Essen „wie bei Mutti“. Deutscher geht’s nicht! Irgendwie ist das Ganze ziemlich skurril und wir koennen uns nicht ganz entscheiden, ob wir das Szenario eher witzig oder zum Weglaufen finden sollen…</p>
<p>Die eigentliche Attraktion in Luederitz ist aber weniger das urdeutsche Flair, sondern Kulmanskuppe, eine alte verlassene Diamantenstadt mitten in der Wueste. 1908 startete hier der Diamantenboom und die deutschen Kolonialherren liessen es sich bei Theater, Musik und Bowlingbahn gut gehen. Nach dem ersten Weltkrieg fiel der Diamantenpreis in den Keller und spaeter wurde die Siedlung dann ganz aufgegeben. Heute ist „Kolmanskop“ eine Geisterstadt, in der nur das Haupthaus restauriert wurde. Der Rest wird immer mehr von der Wueste erobert und die Haeuserruinen sind teilweise meterhoch mit Sand zugeweht (siehe oben). Was fuer ein skurriler Ort!</p>
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		<title>Fish River Canyon</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 20:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
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		<category><![CDATA[Kameldornakazie]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf den 160 km von der suedafrikanischen Grenze bis Keetmanshoop begegnet uns ein einziges Auto. Maechtig was los hier :-)! Es ist vorbei mit dem Fahrkomfort suedafrikanischer Asphaltstrassen und wir<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2012/01/fish-river-canyon/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den 160 km von der suedafrikanischen Grenze bis Keetmanshoop begegnet uns ein einziges Auto. Maechtig was los hier :-)! Es ist vorbei mit dem Fahrkomfort suedafrikanischer Asphaltstrassen und wir finden uns auf namibischen Gravel Roads wieder. Die sogenannten „Pads“ sind allerdings  gut in Schuss, da es hier kaum regnet. Allerdings staubt es dermassen, dass wir aussehen, wie die Eulen, wenn wir die Sonnenbrillen<span id="more-740"></span> abziehen. Auf der Weiterfahrt zum Fish River Canyon passiert man die Karasberge und kriegt einen Vorgeschmack auf Namibias Superlandschaften.</p>
<p>Der Canyon selbst ist irgendwann vor 500 Millionen Jahren durch einen Riss in der Erdkruste entstanden und in der Eiszeit durch Gletscher vertieft worden. Bis heute wird er immer weiter vom Fish River ausgewaschen und gibt mit 161 km Laenge und bis zu 550 Metern Tiefe ein imposantes Bild ab. Hinuntersteigen darf man zu dieser Jahreszeit leider nicht, da die Gefahr von Sturzfluten besteht, was angesichts der Trockenheit hier allerdings nur schwer vorstellbar ist. Beim Spaziergang entlang der Grabenbruchkante geniessen wir aber den tollen Ausblick auf den Canyon und den Fluss (im Moment allerdings nur ein kleines Rinnsal).</p>
<p>Zurueck auf der Canyon Campsite muessen wir jedoch unsere Schwundliste erweitern. Grund dafuer sind die beruehmt beruechtigten Dornen der Kameldornakazie. Die Dinger sind unter Afrikareisenden (besonders unter Radfahrern) gefuerchtet, da so spitz und robust, dass sie wirklich alles durchbohren. Neben dem ein oder anderen Loch im Flip Flop und Fuss (Autsch!) haben die Dinger trotz minutioeser Klemmscher Vorabsaeuberung unseres Stellplatzes einen Autoreifen, eine Matratze und unseren Zeltboden auf dem Gewissen. Ein bisschen Schwund ist ja bekanntlich immer… trotzdem: Arschlochdornen!</p>
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		<title>Geparden in Mata Mata &#8211; Fotos online!</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 19:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kgalagadi ist fuer uns besonders interessant, da man wegen des trockenen Klimas andere Tiere sieht als im oestlichen Afrika. So sehen wir das erste Mal Oryxe, Springboecke, Loeffelhunde und Geparden.<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/12/geparden-in-mata-mata-fotos-online/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kgalagadi ist fuer uns besonders interessant, da man wegen des trockenen Klimas andere Tiere sieht als im oestlichen Afrika. So sehen wir das erste Mal Oryxe, Springboecke, Loeffelhunde und Geparden. Geparden sind die schnellsten, aber auch die mit Abstand gefaehrdetsten Grosskatzen. Richtig gesunde Populationen gibt es nur noch in wenigen Laendern (Tansania, Kenia, Namibia und eben hier). Von 3 oder 4 Jungtieren ueberlebt meist nur eins<span id="more-733"></span>, waehrend der Rest haeufig Loewen oder Hyaenen zum Opfer faellt. Geparden lieben offenes Gelaende und finden im Mata Mata Gebiet deswegen optimale Bedingungen vor.</p>
<p>Waehrend unseres Aufenthaltes, den wir dank Heini aus Zuerich noch um eine weitere Nacht verlaengern (Vielen Dank :-)!), kriegen wir die Tiere taeglich vor die Linse und es ist ein grosser Spass zuzusehen, wie die Jungtiere lernen, zu jagen. Wir treffen Norbert und Heidi aus Frankfurt wieder, die wir zuletzt in <a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/11/tschobe-riva/" target="_blank">Kasane</a> (Botswana) getroffen haben und verabschieden uns von Suedafrika in Richtung Namibia.</p>
<p>Suedafrikafotos gibt es <a href="http://www.colognetocapetown.com/galerie/" target="_blank">hier</a> zu sehen.</p>
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		<title>Kgalagadi</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 15:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kalahari ragt mit einem kleinen Zipfel in die noerdliche Kapregion Suedafrikas hinein. Dieses Gebiet hat in Suedafrika, ebenso wie ein angrenzendes Gebiet auf botswanischer Seite Nationalparkstatus und wird als Kgalagadi<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/12/kgalagadi/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kalahari ragt mit einem kleinen Zipfel in die noerdliche Kapregion Suedafrikas hinein. Dieses Gebiet hat in Suedafrika, ebenso wie ein angrenzendes Gebiet auf botswanischer Seite Nationalparkstatus und wird als Kgalagadi Transfrontier Nationalpark bezeichnet. Der Park gefaellt uns sehr gut, nicht nur, weil er sich landschaftlich (Halbwueste) sehr von den Gebieten in Tansania, Botswana, Sambia oder Simbabwe unterscheidet  und wir alle <span id="more-724"></span>Grosskatzenarten (Loewen, Leoparden und Geparden) sehen, fuer die der Park so bekannt ist. Wir wollen wirklich niemanden mit unseren Leopardenfotos langweilen, aber da wir fast anderthalb Stunden mit der jungen Dame vom Bild oben verbracht haben und sie sich beim Posen sehr viel Muehe gegeben hat, denken wir, dass sie ein Blogpostbild verdient hat.</p>
<p>Kgalagadi gilt als Suedafrikas wildester Park. Aber selbst hier ist alles sehr gut ausgestattet (Stellplatz mit Strom und eigenem Wasserhahn) und es geht sehr koordiniert zu. So muss man sich nach jedem Game Drive im Head Office an- bzw. anmelden, damit niemand verloren geht, was angesichts des regen Verkehrs aber eher unwahrscheinlich ist. Es sind naemlich suedafrikanische Sommerferien und der Campingplatz platzt aus allen Naehten. Die Suedafrikaner sind die Campernation schlechthin (Leute, vergesst die Hollaender!) und wenn gereist wird, muss der komplette Hausrat mit. Da der gemeine <em>Afrikaaner</em> ein großes Herz hat, werden die Nachbarn zum Braai (Grillen) eingeladen (Thank you Eugene &amp; Ata :-) !) und es wird rege ueber Safarierlebnisse und Campingequipment philosophiert. Nur  manchmal zu lange, so dass man beim Morning Gamedrive (wir stehen natuerlich um 5:30 Uhr am Gate :-) !) kaum die Augen aufbekommt.</p>
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		<title>Kokerboome</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 14:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ortschaften in der noerdlichen Kapprovinz heissen Springbok, Pofadder oder Lutsputs. Sie  liegen meilenweit auseinander und hier lebt nur ein Bruchteil von Suedafrikas knapp 50 Millionen Einwohnern. Wegen der grossen Hitze und anhaltenden Trockenperioden ist das Gebiet, aehnlich wie in Botswana, nie besonders stark besiedelt worden. Die Farmer konzentrieren sich hier hauptsaechlich  auf Viehzucht, da ausser Koecherbaeumen <span id="more-714"></span> (auf afrikaans „Kokerboome“) so gut wie nichts waechst.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/12/DPP_053H.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-717" title="Koecherbaum, Kenhardt" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/12/DPP_053H-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Eigentlich sind „Kokerboome“ keine Baeume, sondern Aloepflanzen. Wegen ihrer fast wachsartigen Rinde verlieren die Pflanzen kaum Wasser. Ruediger Nehberg wuerde sie als Wasserspeicher schaetzen und die Buschmaenner haben frueher die Aeste ausgehoehlt und Koecher daraus hergestellt. Wir ziehen es eher vor, die Baeume zu fotografieren, was in Kenhardt besonders Spass macht, da es dort einen der groessten Koecherbaumwaelder Afrikas gibt.</p>
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		<title>Am Kap</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 10:36:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach ziemlich genau 4 Monaten und 18.730 gefahrenen Kilometern (ab Dar es Salaam) erreichen wir das Kap der Guten Hoffnung. Das Meer ist etwas „rough“, es weht eine steife Brise<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/12/am-kap/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ziemlich genau 4 Monaten und 18.730 gefahrenen Kilometern (ab <a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/08/on-the-road/" target="_blank">Dar es Salaam</a>) erreichen wir das Kap der Guten Hoffnung. Das Meer ist etwas „rough“, es weht eine steife Brise und man traegt wieder langaermelig. Viel schoener als der Cape Point selbst ist jedoch die Fahrt dorthin. Die Kaphalbinsel bietet immer wieder grossartige Ausblicke auf die See und auf Klipppen, die steil ins Meer abfallen. Auf dem Chapman’s Drive, der Kapstadt mit dem Kap <span id="more-702"></span>verbindet, hat unsere Kamera deswegen Hochbetrieb. Der Atlantische Ozean ist tiefblau, aber bei 9,4 °C Wassertemperatur (das Wasser kommt aus der Antarktis) bleibt das Badehoeschen trocken.</p>

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								<img title="Kaphalbinsel 1, Suedafrika" alt="Kaphalbinsel 1, Suedafrika" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/gallery/am-kap/thumbs/thumbs_dpp_022.jpg" width="130" height="100" />
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	<!-- Pagination -->
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<p>Mit dem Cape of Good Hope haben wir den suedlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Von nun an geht es nur noch nordwaerts und es ist Zeit, sich von der Kapregion und unseren Gastgebern zu verabschieden. Don und Marsha haben wir in Moremi kennenglernt und es wurde uns recht bald deutlich gemacht, dass sie es als unhoeflich empfinden wuerden, wenn wir uns nicht bei ihnen in Kapstadt einquartieren wuerden. Als gute deutsche Staatsbuerger sind wir solche Gastfreundschaft ja nicht unbedingt gewohnt, aber es ist das x-te mal, dass wir waehrend unserer Reise von Leuten, unabhaengig von Geldbeutel, Bildung oder Hautfarbe, eingeladen werden. Das Ganze ist uns um so unangenehmer, als unser Aufenthalt dort mit einem 5-Sterne-Hotel vergleichbar ist: eigenes Zimmer mit Roomservice, dreimal am Tag Essen (Marshas Hobbys sind Kochen und Backen) plus Unterhaltungsprogramm.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/12/DPP_020.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-705" title="Thank you, Don and Marsha!!!" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/12/DPP_020-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Da uns die Kaphalbinsel so gut gefallen hat, nehmen uns die Beiden mit auf einen Bootstrip in die Clifton Bay: ein perfekter Tag, strahlend blauer Himmel ueber den 12 Aposteln und auch der Wind blaest ausnahmsweise mal nicht so stark. Allerdings haelt sich der Genuss in Grenzen, da Captain Klemm seine Staerken eher ueber der Reling als an Deck hat. Gut, dass wir keine Kreuzfahrt machen :-). Lena ist jedenfalls froh, als sie wieder festen Boden bzw. vier Raeder unter den Fuessen hat und wir in die noerdliche Kapprovinz weiterfahren.</p>
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		<title>Bonte Heuwel</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 09:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kapstadts Townships heissen Langa, Guguletu, Khayelitsha, Joe Slowo, Heideveld und Bonte- Heuwel. Hier lebt gut die Haelfte von Kapstadts gut 3 Millionen Einwohnern. Mit Mark van Reenen, den wir in<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/12/bonte-heuwel/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kapstadts Townships heissen Langa, Guguletu, Khayelitsha, Joe Slowo, Heideveld und Bonte- Heuwel. Hier lebt gut die Haelfte von Kapstadts gut 3 Millionen Einwohnern. Mit Mark van Reenen, den wir in Kapstadt kennenlernen,<strong> </strong>besuchen wir einige Townships. In Bonte-Heuwel treffen wir dabei eher zufaellig Susan Wessels. Susan ist 69 Jahre alt und lebt zusammen mit ihren drei Enkeln und einem Urenkel in einer knapp 35 m² grossen Wohnung. Bonte-Heuwel war zu <span id="more-697"></span>Apartheidszeiten ein „Coloured Township“ und auch heute leben hier nach wie vor ueberwiegend „farbige“ Menschen.</p>
<p>Susan erzaehlt uns, wie sie vor 51 Jahren hierher gekommen ist und sich damals dem aberwitzigen Rassetest der Behoerden unterziehen musste. Als jemand, dessen Hautfarbe nicht eindeutig als farbig oder schwarz identifiziert werden konnte, musste sie sich einem Bleistifttest unterziehen. Sie berichtet von ihrer Angst, dass der Bleistift in ihrem Haar haette stecken bleiben koennen (dann haette sie als Schwarze gegolten) und von ihrer Erleichterung als er herausfiel (was sie zu einer „Farbigen“ machte). Der farbigen Bevoelkerung war es im Gegensatz zur schwarzen Bevoelkerung gestattet, einem Beruf nachzugehen und Geld zu verdienen, wenn auch vergleichsweise wenig.</p>
<p>Susan erzaehlt, dass sie ihr Leben lang in einer Fabrik gearbeitet habe und auch heute koenne sie nur schwer ruhig sitzen. In ihrem Miniwohnzimmer gibt es einen Schrank, ein kleines Sofa und 2 Sessel, die uns als „beste Plaetze“ angeboten werden. Generell ist der Lebensstandard in Bonte- Heuwel deutlich besser als beispielsweise im benachbarten Joe Slowo, einem ehemals schwarzen Township. Wellblech- oder Pappbehausungen fehlen hier gaenzlich. Allerdings ist die Kriminalitaetsrate deutlich hoeher. Wie Mark (selbst zu Apartheidszeiten ein „Farbiger“) uns erklaert, machten das Recht auf Arbeit und das damit verbundene bescheidene Einkommen die farbigen Townships frueher zu besseren Drogenabsatzmaerkten. Susan lobt zwar die Verbesserungen, die es im „neuen“ Suedafrika gibt (bessere Strassen, Strom- und Wasserversorgung, Nahverkehr, usw.), aber die Polizei unternehme zu wenig gegen die Drogengangs. Abends traue sie sich wegen der haeufigen Schiessereien nicht mehr auf die Strasse.</p>
<p>Sie verspricht, ihr Foto (siehe oben), das wir ihr schicken werden, aufzuhaengen und dankt Gott und Nelson Mandela fuer unseren Besuch. Wir verabschieden uns von Susan und bewundern ihre Liebenswuerdigkeit und Weltanschauung, eine Mischung aus positivem Denken und Fatalismus, die man so haeufig in Afrika antrifft.</p>
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		<title>Kapstadt</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 09:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Fahrt von der botswanischen Grenze bis Kapstadt ist ein Hoellenritt, aber nach 5 Wochen Natur pur sind wir gespannt auf die angeblich „schoenste Stadt“ Afrikas. Kapstadt hat zugegebenermassen eine<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/12/kapstadt/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fahrt von der botswanischen Grenze bis Kapstadt ist ein Hoellenritt, aber nach 5 Wochen Natur pur sind wir gespannt auf die angeblich „schoenste Stadt“ Afrikas. Kapstadt hat zugegebenermassen eine traumhafte Lage zu Fuessen des Tafelberges und am tuerkisblauen Atlantischen Ozean. Nach den letzten vier Monaten landen wir hier jedoch in einer anderen Welt. Es gibt modernste Wolkenkratzer, jede Menge Museen und Galerien und  die Konsumtempel <span id="more-689"></span>verkaufen den gleichen Quatsch, den man sich in Deutschland auch kauft.</p>
<p>Da Kapstadt fuer uns seit langem der erste Ort (und vermutlich auch fuer lange Zeit der letzte Ort) ist, an dem wir unsere Bestaende auffuellen koennen, beschenken wir uns selbst mit neuen Flipflops, einer neuen Campinglampe und einem groesseren Zelt, in das unsere Matratzen jetzt auch nebeneinander anstatt uebereinander passen, so dass es keine Diskussionen mehr gibt, wer nachts in Hanglage schlafen muss.</p>
<p>Natuerlich haben wir uns vorher gefragt, wie es wohl um das Rassenthema in Suedafrika bestellt ist. In Kapstadt sind wirklich alle Hautfarben vertreten. Wenn wir nicht wuessten, wo wir waeren, haetten wir ziemliche Schwierigkeiten zu erraten, auf welchem Kontinent wir gerade sind. Trotz eines nach wie vor offensichtlichen sozialen Ungleichgewichtes empfinden wir die Atmosphaere hier als weltoffen und tolerant. Unsicher fuehlen wir uns nicht eine Sekunde lang. Unserer Meinung nach laesst das Multi-Kulti-Gemisch, was hier „nur“ 17 Jahre nach dem Apartheidsregime die Strassen bevoelkert, auf eine gute Zukunft hoffen. Wie es in Johannesburg oder Pretoria aussieht, koennen wir natuerlich nicht beurteilen.</p>
<p>Als brave Touristen absolvieren wir hier in den ersten Tagen ein straffes Sightseeingprogramm, was von der obligatorischen Tafelbergbesteigung ueber eine Besichtigung der viktorianischen Altstadt und des muslimischen Bo-Kaapviertels reicht. Ausserdem besuchen wir das <a href="http://www.districtsix.co.za/" target="_blank">District 6 – Museum</a>, statten den Pinguinen am Boulders Beach einen Besuch ab und  fahren zur beeindruckenden, aber etwas ueberlaufenen Robben Island. Dort befindet sich das Gefaengnis, in dem Nelson Mandela und andere Kritiker des Apartheidregimes ueber Jahrzehnte lang eingesperrt waren und man wird von ehemaligen Haeftlingen durch das heutige Museum gefuehrt. In Kapstadt wuerde es einem wahrscheinlich ueber Monate nicht langweilig.</p>
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		<title>Sala sentle Botswana &#8211; Fotos online!</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 19:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach gut fuenf Wochen verlassen wir Botswana via Ramatlabama in Richtung Suedafrika (unkomplizierter und schneller Grenzuebergang, nur der Grenzbeamte ist eine Schnarchnase und stempelt unser Carnet falsch!). Botswana bietet einem<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/12/sala-sentle-botswana-fotos-online/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach gut fuenf Wochen verlassen wir Botswana via Ramatlabama in Richtung Suedafrika (unkomplizierter und schneller Grenzuebergang, nur der Grenzbeamte ist eine Schnarchnase und stempelt unser Carnet falsch!). Botswana bietet einem eine Ueberdosis Natur. Rund ein Fuenftel des Landes steht unter Naturschutz (das entspricht in etwa der Grösse Griechenlands) und dazu kommt, dass man aufgrund der duennen Besiedelung fast immer <span id="more-678"></span>alleine unterwegs ist (sieht man mal von der Chobe Riverfront ab). Eine niedrige Kriminalitaetsrate, gute Infrastruktur und politische Stabilitaet (seit der Unabhängigkeit 1966 wurde jede Regierung demokratisch gewaehlt) sorgen dafuer, dass das  Reisen ausserhalb der Nationalparks zudem recht einfach ist.</p>
<p>Mit organisierten Luxus-Safaris versucht das Land in Sachen Tourismus jedoch einen eigenen Weg zu gehen. Individualreisende sollen durch hohe Parkeintrittspreise und komplizierte Reservierungspraktiken verschreckt werden und angesichts hoher Preise in den Luxuscamps oder Lodges (bei sogenannten „Fly-In-safaris“ zahlt man schnell mal zwischen 500 und 900 $ pro Person und Nacht) verbringen wir jede Nacht in unserem eigenen Zelt. Trotz eines vergleichsweise langen Aufenthaltes in Botswana haben wir das Gefuehl, nur einen Bruchteil des Landes gesehen zu haben. Man braucht ja auch einen Grund, um wiederzukommen und deswegen heben wir uns die Central Kalahari, Gaborone oder die Nxai Pan fuer eine andere Reise auf :-).</p>
<p>Fotos gibt es <a href="http://www.colognetocapetown.com/galerie/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Trans Kalahari</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 15:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Weg von Maun an die suedafrikanische Grenze durchquert man die Kalahari, die fast 80 % der Flaeche Botswanas ausmacht. Dabei befaehrt man den Transkalahari Highway, dessen Asphaltband sich wie Kaugummi durch die eintoenige Landschaft zieht. Die monotone Strecke wird eigentlich nur durch Lenas Ipod gerettet. Autos begegnen einem hier kaum, dafuer jede Menge Rinder, Ziegen und Esel, die auch den kleinsten Grashalm<span id="more-672"></span> am Straßenrand vernichten. Die Rinderzucht bestimmt hier immer noch den Alltag und immer wieder passiert man Veterinaerzaeune, die errichtet worden sind, damit sich Maul- und Klauenseuche oder Rinderpest nicht ausbreiten koennen. Dabei wird ueberprueft, ob man nicht doch unerlaubterweise eine Kuh im Kuehlschrank versteckt. Ausserdem muss man hier eine ziemlich uebelriechende Desinfektionsbruehe durchwaten, die so aggressiv ist, dass nicht nur alle Bakterien abgetoetet werden, sondern auch unsere Schuhe die Farbe wechseln.</p>
<p>Kurz vor Kang passieren wir den „Tropic of Capricorn“ und befinden uns somit geographisch nicht mehr in den Tropen. Und tatsaechlich werden zum ersten Mal seit Monaten die Pullover aus dem Rucksack gekramt :-(. Das Aufregendste an der Weiterfahrt ist das Dorf Molepolole mit gefuehlt 10 Einwohnern und das Oertchen Jwaneng, in dem sich  die groesste Diamantenmine der Welt befindet. Dem Diamantenreichtum verdankt Botswana die niedrigste Schuldenrate Afrikas und seine gute Infrastruktur. Schlagloecher, Stromausfaelle oder Benzinknappheit erlebt man hier definitiv nicht mehr und je naeher man der suedafrikanischen Grenze kommt, desto „europaeischer“ werden die Verhaeltnisse.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Moremi</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 20:48:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einem Kurzaufenthalt in Maun (Tanken, Kuehlschrank und Gaskocher auffuellen) fahren wir weiter ins Okavangodelta. Das Moremi Game Reserve ist das Herzstück des Deltas und auf einer recht bescheidenen Piste<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/11/moremi/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem Kurzaufenthalt in Maun (Tanken, Kuehlschrank und Gaskocher auffuellen) fahren wir weiter ins Okavangodelta. Das Moremi Game Reserve ist das Herzstück des Deltas und auf einer recht bescheidenen Piste (erst Wellblech, dann Tiefsand) in 3 bis 4 Stunden von Maun aus erreichbar. Es gibt wenig Gebiete, auf die wir nach der Planung dieser Reise so gespannt sind wie auf Moremi. Die Reisefuehrer ueberschlagen sich mit ueberschwenglichen<span id="more-663"></span> Schilderungen von unglaublicher Tierdichte und spektakulaeren Sichtungen und auch von anderen Reisenden hoert man fast nur Gutes.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/11/DPP_422.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-665" title="Moremi Game Reserve" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/11/DPP_422-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Moremi ist mit seinen vielen Lagunen landschaftlich superschoen, aber eine riesige Tierdichte erleben wir hier definitiv nicht. Vielleicht ist unsere Erwartungshaltung zu groß, vielleicht liegt es auch am endlich einsetzenden Regen, durch den sich die Tiere im Gebiet etwas breiter verteilen. Vielleicht ist es auch Wilderei, was einige Safariguides (O-Ton: „We’ve never seen Moremi that empty!“) angesichts ziemlich aggressiver Elefanten als Ursache vermuten. Moeglicherweise meiden die Tiere das Gebiet deshalb im Moment. Neben drei Warzenschweinen, einer Handvoll Elefanten und ein paar Impalas sind die einzigen Tiere, die wir regelmaessig zu sehen bekommen, Loewen. Das ist ja bekanntlich auch nicht das Schlechteste! Zumindest ist Tobi ziemlich abgemeldet, seitdem Lena unseren kleinen Freund (siehe Foto) entdeckt. Wir fragen uns zwar angesichts der wenigen Tiere, wovon Moremis Loewen derzeit leben. Einige Artgenossen scheinen derzeit aber sowieso eher andere Dinge als Fressen auf dem Schirm zu haben :-). Aehnlich wie in <a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/10/mit-volker-und-sybille-in-south-luangwa/" target="_blank">South Luangwa</a> muss man sich jedenfalls erstmal keine Sorgen um den Loewennachwuchs machen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=_pCb-jpLHhA"><img src="http://img.youtube.com/vi/_pCb-jpLHhA/2.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=_pCb-jpLHhA">Click here</a> to view the video on YouTube.</p>

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		<title>Das grosse Fressen</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 12:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Savuti]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Botswana erlebt den heissesten November seit Jahrzehnten und vor allem Chobes Elefanten machen eine schwere Zeit durch. Es ist nichts fuer zart Besaitete mitanzusehen, wie erwachsene Bullen ihren 4 Tonnen schweren Koerper erschoepft in den Schatten plumpsen lassen, um sich auszuruhen (normalerweise machen das nur Jungtiere). Einige schaffen es leider nicht mehr hoch und bleiben reglos liegen. Waehrend unsereres fuenftaegigen Aufenthaltes<span id="more-651"></span> in Savuti sehen wir an die 30 Elefantenkadaver und es liegt ein penetranter Aasgeruch in der Luft. Wir wissen nicht, ob es an der Hitze liegt oder daran, dass durch den ausbleibenden Regen die Nahrung knapp wird (In Chobe gibt es mehr Elefanten als die Groesse des Parks eigentlich zulaesst und manchmal sehen wir um die 300 Stueck in der Savuti Marsh). Moeglicherweise ist es auch Anthrax, weshalb die Nationalparkbehoerde Proben entnimmt, wie uns „BP“, der Ranger im Nationalparkbuero, erzaehlt.</p>
<p>Den Raubtieren und Aasfressern in Savuti soll es egal sein. Die Hyaenen, Loewen und Marabus (alle immun gegen Anthrax) erleben sozusagen ihr persoenliches Thanksgiving. Die Geschmaecker sind dabei sehr unterschiedlich und das Buffet bietet von Elefantenruessel ueber Elefantenfuss bis hin zu Innereien eine grosse Vielfalt (siehe Fotos). Es ist ein etwas makaberes Schauspiel, das Knacken von Knochen und Sabbern der schmatzenden Loewenrudel mitzuerleben. Aber „BP“s treffender Kommentar dazu ist: „That’s nature!“</p>

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		<title>Savuti</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 09:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einem weiteren Kurzaufenthalt in Kasane, um den Kuehlschrank aufzufuellen, fahren wir weiter nach Savuti. Der Savutisektor des Chobe Nationalparks ist nach dem gleichnamigen mysterioesen Fluss benannt. Voellig unabhaengig von<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/11/savuti/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem weiteren Kurzaufenthalt in Kasane, um den Kuehlschrank aufzufuellen, fahren wir weiter nach Savuti. Der Savutisektor des Chobe Nationalparks ist nach dem gleichnamigen mysterioesen Fluss benannt. Voellig unabhaengig von guten oder schlechten Regenzeiten floss der Savutkanal in den letzten Jahrzehnten mal fuer ein Jahrzehnt, dann wieder fuer viele Jahre nicht und dann wieder doch. So ist das Gebiet in den letzten Jahrhunderten einige Male<span id="more-641"></span> ausgetrocknet und dann wieder voellig ueberschwemmt worden. In der Savuti Marsh sieht man viele Skelette von Akazienbaeumen, die in trockeneren Jahren gewachsen sind und mit der Rueckkehr des Wassers ertunken sind. Wissenschaftler vermuten, dass tektonische Verschiebungen fuer das Verschwinden bzw. Auftauchen des Wassers verantwortlich sind.</p>
<p>Im Moment fliesst der Savuti jedenfalls wieder und das, obwohl  der Regen nach wie vor ausbleibt. Savuti ist ein klassisches Safarigebiet mit tiefsandigen Pisten, auf denen der Spritverbrauch sich nahezu verdoppelt. Was die Besucherzahlen angeht, ist es meilenweit entfernt von der Chobe Riverfront – Wildnis pur! Selten haben wir von anderen Reisenden ueber ein Gebiet im Voraus so viel Unterschiedliches gehoert wie ueber Savuti: Von „Awesome!“ bis hin zu „mein frustrierendstes Safarierlebnis!“ war alles dabei!  Unsere Pirschfahrten verlaufen hier sehr unterschiedlich. Auf einigen Routen sehen wir ueber Stunden hinweg kein einziges Tier, aber sobald wir uns der Marsh naehern, wimmelt es vor Elefanten, Giraffen, riesigen Vogelkolonien und Leoparden. Leoparden sind sozusagen das Koenigserlebnis einer jeden Safari, eher nachtaktiv und unheimlich scheu und werden deswegen nur selten gesehen. Hier haben wir allerdings taeglich das Vergnuegen, wovon wir eigentlich nicht genug kriegen koennen. Allerdings ist uns der Zeitgenosse, der abends unseren Campingkocher genuesslich abschleckt, als wir vom Duschen kommen, dann doch des Guten etwas zu viel :-) (Die Duschen sind 300 Meter von unserem Zelt entfernt und im Dunkeln fahren wir immer)! Savuti war fuer uns ein Highlight! Wir kommen auf jeden Fall wieder!</p>
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		<title>Linyanti</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 12:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Linyantigebiet ist ueber eine 170 km lange extrem tiefsandige Piste von Kasane aus erreichbar und liegt wie die Chobe Riverfront noch im Chobe Nationalpark. Gleicher Park, aber voellig unterschiedliche<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/11/linyanti/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Linyantigebiet ist ueber eine 170 km lange extrem tiefsandige Piste von Kasane aus erreichbar und liegt wie die Chobe Riverfront noch im Chobe Nationalpark. Gleicher Park, aber voellig unterschiedliche Gebiete. Waehrend man an der Riverfront durch die Naehe zum Vierlaendereck (Botswana, Simbabwe, Sambia, Namibia) und den Viktoriafaellen  fast platt getreten wird, gibt es in Linyanti Ruhe pur – kein badischer Kegelklub, kein rasender Reporter mit Videokamera, allenfalls<span id="more-634"></span> mal ein trompetender Elefant.</p>
<div>Von der Linyanti Campsite, die wir uns mit Jean-Luc und Alisa aus Montpellier teilen, guckt man auf einen ueppigen Sumpf, der jeden Abend einen afrikanischen Bilderbuchsonnenuntergang bietet. Und gaebe es die bestialischen Muecken nicht, wuerden wir wahrscheinlich die ganze Nacht da sitzen und Jean-Lucs Ricard trinken oder Alisas Pastete essen. Magnifique :-)!</div>
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		<title>Tschobe Riva</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 15:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Makgadikgadi fahren wir ueber Gweta weiter nach Kasane auf einer Strasse, die als die schlechteste in Botswana gilt, aber in Tansania oder Sambia vermutlich als eine der Landesbesten durchgehen<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/11/tschobe-riva/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Makgadikgadi fahren wir ueber Gweta weiter nach Kasane auf einer Strasse, die als die schlechteste in Botswana gilt, aber in Tansania oder Sambia vermutlich als eine der Landesbesten durchgehen wuerde. Kasane liegt direkt am beruehmten Chobe Nationalpark, einem der grössten Schutzgebiete im suedlichen Afrika, das vier landschaftlich sehr unterschiedliche Gebiete umfasst, die wir alle besuchen wollen. Kasane ist fuer uns der Ausgangsort<span id="more-625"></span>, um die sogenannte Chobe Riverfront zu erkunden, die Bueffel, Elefanten, Antilopen und verschiedene Affenarten anzieht, darunter nicht nur Paviane, wie oben auf dem Bild zu sehen, sondern auch eine ganz besondere Spezies – Homo sapiens.</p>
<p>Zahlreiche Vertreter dieser Art finden wir zur Genuege waehrend einer Bootssafari auf dem Chobe. Insgesamt 40 Individuen quetschen sich auf den Dampfer, darunter 5 wassertoffblondierte Girlies (die eher nach Disco als nach Safari aussehen), ein Kegelklub aus dem Badischen (bevorzugtes Outfit: Trekkingsandalen, Tennissocken, Sonnenbrille, Kaugummi), ein sehr redseliger Rentner aus Berlin-Mitte (bewaffnet mit einer nagelneuen Videokamera) und wir (saeht der Jeck!).<br />
Als wir ablegen beginnt unser Kameramann mit dem Dreh seines „Homevideos“: „Wir befinden uns auf dem „Tschobe Riva“ und naehern uns einer Bueffelherde!“ Aha! Waehrenddessen prostet der Kegelklub  dem ersten Krokodil mit lautem Gejohle zu und die Girlies posieren vor der Reling fuers Facebookfoto. Wir naehern uns einem Hippo, das unser Kameramann mit einem „Dit is ja ma’n dicker Brummer!“ quittiert, waehrend ein Kegler im Netzhemd (Lena droht fuer den Fall des Erwerbs aehnlicher Urlaubskleidung mit Trennung!) ein Impala treffsicher als Kudu identifiziert.<br />
Wehmuetig erinnern wir uns an unsere Bootssafari in <a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/10/liwonde/" target="_blank">Liwonde</a>, wo wir ein Boot fuer uns alleine hatten. Hier aehnelt das Ganze eher einer Kaffeefahrt auf dem Rhein und wenn die Boxen „Heydewitzka, Herr Kapitaen“ spielen wuerden  – es wuerde uns nicht wundern!</p>
<p>Um nicht missverstanden zu werden: der Chobe zieht unheimlich viele Tiere an und ist ein toller Fluss. Wir haben auch wirklich nichts gegen Touristen (wie koennten wir, wir sind ja selbst welche!), aber so viele muessten es dann doch nicht sein!!!<br />
Zum Glueck findet man da, wo viele Menschen sind, auch eine Menge netter Artgenossen: Keith aus Colorado, der sein Motorrad nach Kapstadt verschifft hat und jetzt „fuer einige Monate Richtung Norden fahren“ moechte, begleitet uns auf mehreren Pirschfahrten und selten hatten wir nettere Gesellschaft beim Abendessen als Petra, Kathrin und Sebastien aus Augsburg. Ausserdem haben wir dank Heidi und Norbert aus Frankfurt endlich ein funktionierendes GPS :-)! Nochmals vielen Dank!</p>
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		<title>Makgadikgadi</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 11:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir verlassen Kubu in Richtung Letlhakane und fahren weiter nach Khumaga, wo wir den Landy mit einem Pontoon, einer Art Boottaxi ueber den Boteti uebersetzen lassen. Auf der anderen Seite des Flusses beginnt der Makgadikgadi – Nationalpark (sprich: Machadichadi). Das Gebiet besteht aus mehreren Salzpfannen und jede Menge Grasland und ist fuer uns ein schoener Zwischenstopp auf dem Weg in den Chobe Nationalpark bzw. ins Okavangodelta.<span id="more-614"></span></p>
<p>Wir sind wieder fast alleine im Park unterwegs und ueberrascht, wie viele Tiere man in diesem selten besuchten Gebiet zu sehen bekommt. Wir sehen endlich einen Leoparden und riesige Zebraherden, fuer die der Boteti zu dieser Jahreszeit weit und breit die einzige Wasserquelle ist. Es hat in Botswana trotz teilweise rabenschwarzen Himmels immer noch nicht richtig geregnet, aber heftige Regenfaelle in Angola lassen die Fluesse bereits wieder anschwellen.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/11/DPP_011A.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-615" title="Leopard, Makgadikgadi NP" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/11/DPP_011A-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Durch die grosse Trockenheit werden die Pisten hier immer tiefsandiger. Derzeit ist Makgadikgadi ein einziger grosser Sandkasten. Das Ganze ist jedoch schon mal ein gutes Training fuer die tiefsandigen Gebiete in Savuti. Wir muessen zum ersten mal Luft ablassen bzw. wieder hinzupumpen, damit wir nicht stecken bleiben. Unsere Standpumpe (natuerlich mechanisch &#8211; ein Techi wie Tobi wuerde nie einem Kompressor vertrauen :-)!) funktioniert zwar einwandfrei, bringt einen Paedagogen bei 40 Grad Hitze jedoch schwer an die Grenzen. Man uebt sich!</p>
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		<title>Kubu Island</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 09:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Botswana ist unglaublich duenn besiedelt (nur 1,6 Mio Menschen bei einer Flaeche, die in etwa der Groesse Frankreichs entspricht) und alles, was wir auf der etwas eintoenigen Strecke von der simbabwischen Grenze bis Nata zu Gesicht bekommen, ist eine Hand voll Autos und jede Menge Esel (vorzugsweise in Seelenruhe mitten auf der Fahrbahn). Von Nata aus fahren  wir weiter nach Kubu Island. Der Weg nach Kubu soll eigentlich recht leicht zu finden sein, aber irgendwie <span id="more-607"></span>kommen wir immer wieder an einem anderen Vieh<em>kraal</em> aus. Dass unser <em>Setswana</em> recht bescheiden ist,  hilft genau so wenig, wie die Tatsache, dass die Kleinbauern auf unsere Frage: „Kubu?“ jeweils in entgegengesetzte Richtungen zeigen. Das GPS (wir haben immer noch kein neues!) zeigt aber wenigstens die Fahrtrichtung an und so schaffen wir es dann irgendwie doch.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/11/DPP_89SF.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-610" title="Sonnenuntergang in der Salzpfanne" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/11/DPP_89SF-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Kubu Island (1 km lang und rund 20 Meter hoch) ist keine wirkliche Insel, war aber mal eine und liegt mitten im ehemaligen Makgadikgadisee, der vor vielen Jahrhunderten ausgetrocknet ist und nur riesige Salzpfannen uebrig gelassen hat. Wie die knorrigen Baobabbaeume (die meisten einige 100 Jahre alt) hier ueberleben koennen, versteht man nicht, aber sie machen das skurrile Landschaftsbild komplett. Unsere Erlebnisse auf Kubu sind jedoch sehr unterschiedlicher Natur. Kubu ist bestimmt einer der atmosphaerischsten Orte, an dem wir bisher waren, kilometerweit entfernt von jeglicher Zivilisation und manchmal ist es schon fast unheimlich still. Sonnenauf- und –untergang sind hier echte Spektakel und nachts fuehlt man sich wie im Raumschiff, wenn man (ohne Ueberzelt) auf den Sternenhimmel guckt. Hier ist man wirklich im Nichts!</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/11/DPP_111A.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-609" title="Hampelmann in der Sua Pan" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/11/DPP_111A-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Allerdings ist Oktober wahrscheinlich nicht der beste Monat fuer einen Besuch. Man hat zwar gegen Ende der Trockenzeit das geringste Risiko mit seinem Auto in der Salzpfanne stecken zu bleiben (bei Regen wird hier schon mal gerne das eine oder andere Auto verschluckt), aber Hitze ist fuer das, was wir hier erleben, nicht mehr der richtige Ausdruck. Wir haben kein Thermometer dabei und wollen nicht uebertreiben, aber zwischen 10 Uhr morgens und 4 Uhr nachmittags ist es schlichtweg nicht auszuhalten und jeder Gang aus dem Schatten zum Kuehlschrank des Landys (Wasser!!!) wird zur Tortur. Dazu kommt eine Invasion von Mopanefliegen, die zwar nicht stechen, aber von Schweiss angezogen werden (und davon haben wir genug zu bieten!) und einem immer schoen um die Augenbrauen und die Mundwinkel herumschwirren. Abends hat man trotz Sonnenbrille krebsrote Augen vom Wind und der flimmernden Salzpfanne und trotzdem wuerden wir immer wieder hier hinfahren! Dann aber zu einer anderen Jahreszeit oder im klimatisierten Wohnwagen :-)!</p>
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		<title>Matopos &#8211; Fotos online!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 11:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der „Matobo“ oder „Matopos“ Nationalpark liegt rund 450 km suedlich von Victoria Falls und ist auf einer asphaltierten Straße gut erreichbar. Er ist vor allem fuer seine merkwuerdigen Felsformationen bekannt.<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/11/matopos-fotos-online/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der „Matobo“ oder „Matopos“ Nationalpark liegt rund 450 km suedlich von Victoria Falls und ist auf einer asphaltierten Straße gut erreichbar. Er ist vor allem fuer seine merkwuerdigen Felsformationen bekannt. Durch Erosion sind hier kugelrunde oder kerzengerade Granitfelsen entstanden. Sehr eigenartige Landschaft! Wir campen am Malemedamm (auch hier wieder fast alleine), schnueren die Wanderstiefel und besteigen das „World’s View“. Hier <span id="more-599"></span>sieht es aus, als haette Ruebezahl Boule gespielt und man hat einen fantastischen Rundblick auf die Matobo Hills. Nebenbei liegt hier auch noch Cecil Rhodes begraben (Simbabwe hiess frueher <em>Rhodesien</em>), was wir angesichts der Biographie des Kollegen weniger aufregend finden.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/11/17.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-601" title="Breitmaulnashorn, Matopos" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/11/17-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Matopos lohnt sich aber nicht nur wegen seiner bizarren Landschaft, sondern hat auch eine sehr eigentuemliche Tierwelt. Es gibt Nashoerner, die man sonst kaum mehr in Afrika findet (abgesehen von einigen wenigen privaten Game Reserves in Suedafrika) und einige seltene Antilopenarten. Leider meint es Matopos wettertechnisch erneut nicht so gut mit uns. Im Juli 2010 waren wir schon mal hier und sind von einer Kaltfront so ueberrascht worden, dass wir kaum einen Fuss aus dem Auto gesetzt haben (deswegen wollten wir hier unbedingt nochmal hin). Diesmal ist es zwar nicht kalt, aber auch irgendwie ungemuetlich: Wind, Wolken und wir erleben den ersten richtigen <em>Thunderstorm</em>. Wenigstens bleibt unser Zelt trocken.</p>
<p>Wir verlassen Simbabwe in Plumtree in Richtung Botswana (schnell und unkompliziert), wollen aber auf unserem Rueckweg in Richtung Norden wieder hier vorbeischauen. Wir finden es furchtbar schade, dass so wenige Touristen hier sind (vor gut 10 Jahren waren es am World&#8217;s View fast 200 am Tag, heute sind es laut Visitor’s Book gerade einmal 15 pro Woche) und wuerden den sympathischen Menschen hier mehr Devisenbringer und eine andere Politik wuenschen. Fotos gibt es <a href="http://www.colognetocapetown.com/galerie/">hier</a>.</p>
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		<title>Livingstone</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 16:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach zwei weiteren Abenden in Lusaka, die wir mit Bernd und Elke aus Berlin verbringen (seit Monaten mit ihrem Nissan in Afrika unterwegs), fahren wir weiter nach Livingstone, wo wir<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/10/livingstone/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach zwei weiteren Abenden in Lusaka, die wir mit Bernd und Elke aus Berlin verbringen (seit Monaten mit ihrem Nissan in Afrika unterwegs), fahren wir weiter nach Livingstone, wo wir unser Zelt auf dem Campingplatz der Maramba River Lodge aufschlagen. Hier verbringen wir ein paar Tage und jetzt im Oktober (von den Locals <em>Suicide Month</em> genannt) kurz vor Beginn der Regenzeit wird es jeden Tag heisser. Man haelt die Hitze nur noch im Schatten aus oder man erfrischt<span id="more-589"></span> sich im Pool. Diese Idee haben wir allerdings nicht exklusiv (siehe Foto). Es sind wieder einmal Elefanten, die hier fuer’s Unterhaltungsprogramm sorgen, sehr zu unserer Freude und sehr zum Leidwesen der voellig unterlegenen Watchmen.</p>
<p>Livingstone haben wir vor allem angesteuert, um dem Landy bei Foley’s (sehr zu empfehlen!) nach gut 10.000 km den ersten Check up zu geben (alles bestens :-)!). Aber jetzt, da wir schon mal hier sind, koennen wir nicht widerstehen, die Viktoriafaelle einmal mehr zu besuchen. Wir wissen, dass der Sambesi im Oktober seinen Tiefststand erreicht hat, aber mit so wenig Wasser haben wir dann doch nicht gerechnet. Da, wo wir letztes Jahr im Juli noch pitschnass von der Gischt wurden und begeistert vor den Wassermassen standen, guckt man jetzt nur auf ein keines Rinnsal und nackte Felswand (siehe unten). Einziger Vorteil ist, dass man entlang der jetzt trockenen Fallkante bis zur Livingstone Island im Sambesi wandern kann, wobei man einen tollen Blick in die Schlucht hat. Wir hoffen sehr, dass der Sambesi bis Ende Januar wieder mehr Wasser fuehrt, wenn wir mit Marina und Steffen die simbabwische Seite besuchen wollen.</p>
<p>Wir verlassen Sambia nun endgueltig (Sambiafotos gibt es <a href="http://www.colognetocapetown.com/galerie/" target="_blank">hier</a>) und fahren ueber Vic Falls wieder nach Simbabwe (unkomplizierte Grenzabfertigung). Sambias Westen haetten wir gerne bereist, aber erste Berichte ueber heftige Regenfaelle und ein leider etwas eigensinniges GPS-Geraet, das schon mal gerne die Satellitenverbindung verliert (wir sind immer noch auf der Suche nach Ersatz, anscheinend bis Kapstadt hoffnungslos) lassen uns davon Abstand nehmen. Ein anderes Mal…</p>

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								<img title="Viktoriafaellchen, Oktober 2011" alt="Viktoriafaellchen, Oktober 2011" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/gallery/victoria-falls/thumbs/thumbs_dpp_790.jpg" width="130" height="100" />
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		<title>Lumangwe Falls</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fahrt von Lusaka bis zu den Lumangwe Falls ist weit (rund 1000 km, wir uebernachten in Serenje und Kawambwa, bis Mbereshi  asphaltiert, ab Samfya allerdings Schlagloecher) und es gibt ab Serenje kaum noch Verkehr. Hier im Grenzgebiet zum Kongo (DRC) kann es das ganze Jahr ueber regnen und so holt sich der Landy eine schoene Matschpackung ab. Die Lumangwe Falls liegen in der Luapula-Provinz am Kalungwishi und wir wollen hier nicht wegen der schoenen Namen<span id="more-582"></span> hin, sondern weil sie eine Miniaturausgabe der Viktoriafaelle sein sollen. Im Vergleich zu den Viktoriafaellen sind die Lumangwe Falls mit „nur“ 100 Metern Breite zwar kleiner, dafuer haben sie aber derzeit definitiv mehr Wasser (Blogeintrag folgt). Hier stuerzt der Kalungwishi mitten im Regenwald 30 Meter in die Tiefe. Wuerden die Faelle nicht in Sambia liegen, wo alle Welt zu den Viktoriafaellen pilgert, wuerden sich die Touris wahrscheinlich gegenseitig auf den Fuessen stehen. Aber wie so oft sind wir die einzigen Besucher. Uns soll’s Recht sein! Also stellen wir unser Zelt direkt an der Fallkante auf und geniessen die Ruhe und den Blick fuer uns alleine.</p>
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		<title>Lion Tracking</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Goliath Camp]]></category>
		<category><![CDATA[Lion Tracking]]></category>
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		<category><![CDATA[Stretch Ferreira]]></category>

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		<description><![CDATA[Der letzte Morgen unseres Aufenthaltes in Mana Pools: Es geht auf Loewensuche :-). Lion Tracking ist eine von Stretchs Spezialitaeten und heute ist er sehr aufgeregt, da wir gestern (allerdings<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/10/lion-tracking/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte Morgen unseres Aufenthaltes in Mana Pools: Es geht auf Loewensuche :-). <em>Lion Tracking</em> ist eine von Stretchs Spezialitaeten und heute ist er sehr aufgeregt, da wir gestern (allerdings schon im Dunkeln) ein ihm voellig unbekanntes Loewenrudel gesehen haben. Und so stapfen wir los: morgens Punkt 6 Uhr, Ausgangspunkt der tote Bueffel, den das Rudel gestern verzehrt hat. Stretch folgt den Spuren, stoppt immer wieder, laeuft dann von links nach rechts, und<span id="more-572"></span> bald wieder im Affenzahn geradeaus, wenn er die Faehrte wieder gefunden hat. Zwischendurch gibt es einen Anpfiff, wenn wir zu laut sind und Unterricht im Faehrtenlesen. Hier haben sie sich hingelegt, hier die Spur einer Loewendame, hier die Spur eines <em>cubs</em>, hier wurde gesch… , usw. Man braucht ordentlich Kondition, um das Tempo zu halten. Der Mann ist fit wie ein Turnschuh! Letztlich erweist sich die Einschaetzung, dass das Rudel wegen der Jungtiere nicht weit gelaufen sein kann, als falsch. Gut drei Stunden (puh!) geht es ueber staubtrockenes Grasland und teilweise durch tiefen Sand, begleitet von nervigen Fliegen und bald sengender Hitze.  AberStretch laesst nicht locker, peitscht uns weiter und ist fest davon ueberzeugt, dass das Rudel nicht weit sein kann.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/10/DPP_725-Kopie.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-574" title="Wer beobachtet wen? - Mana Pools" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/10/DPP_725-Kopie-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Und natuerlich findet er die Loewen doch. Das Rudel (4 Weibchen mit 2 Jungtieren) hat es sich oberhalb eines ausgetrockneten Flussbettes (in dem wir uns gerade befinden) gemuetlich gemacht und wir beobachten, wie die <em>cubs</em> gesaeugt werden. Allerdings sind wir etwas zu nah dran und muessen zurueck – am besten im Entenmarsch und bloss nicht umdrehen (Katzen greifen meistens von hinten an). Zum Glueck sehen wir das Rudel, bevor wir gesehen werden. Als wir dann doch von den Damen erspaeht und nervoes beaeugt werden, fragen wir uns einige lange Sekunden, was wohl als naechstes passieren wird. Die Damen nehmen jedoch schnell Reissaus und alles, was zurueckbleibt, ist eine Menge Staub. Stretch ist sehr zufrieden – sechs neue Loewen in „seinem“ Gebiet, dazu noch „good looking ladies“. Ein Festtag – nicht nur fuer ihn :-)!</p>
<p>Zurueck im Camp verabschieden wir uns schweren Herzens von Stretch und Mana Pools und verlassen Simbabwe vorerst wieder in Richtung Sambia. In Lusaka bringen wir Volker und Sybille zum Flughafen und wundern uns einmal mehr, wie schnell die letzten zwei Wochen vergangen sind.</p>
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		<title>Walking Safari mit Stretch</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 10:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mana Pools ist der einzige Nationalpark mit Grosswild in Afrika, in dem es Besuchern gestattet ist, auf eigene Faust ohne Guide durch die Wildnis zu stapfen. Da Walking hier bestimmt<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/10/walking-safari-mit-stretch/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mana Pools ist der einzige Nationalpark mit Grosswild in Afrika, in dem es Besuchern gestattet ist, auf eigene Faust ohne Guide durch die Wildnis zu stapfen. Da Walking hier bestimmt eine feine Sache ist, uns aber nicht das gleiche Schicksal ereilen soll, wie einen Suedafrikaner, der hier letztens von einem Loewenrudel verspeist wurde, nehmen wir uns lieber einen Guide. Wir geben uns ein Upgrade und ziehen um ins Goliath Camp<span id="more-557"></span>.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/10/DPP_735.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-565" title="Stretch, &quot;Father of Mana&quot;" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/10/DPP_735-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Camp gehoert Stretch Ferreira. Stretch ist 55 Jahre alt, zwei Meter groß, hat einen Bart wie eine Loewenmaehne und das Gemuet eines Elefantenbullen. Von den Locals wird er ehrfuerchtig „Father of Mana“ genannt, da er sich stark fuer den Schutz des Parks engagiert und seit 27 Jahren Walking Safaris in Mana Pools leitet. Stretch ist auch in den letzten Krisenjahren geblieben, als fast gar keine Touristen mehr kamen und jede Menge weiße Simbabwer von Mugabes Schlaegertrupps aus dem Land vertrieben wurden. In der Safariszene ist Stretch eine Legende. Das Internet ist voll mit ueberschwenglichen Berichten ueber ihn und wann immer man jemandem begegnet, der schon in Mana Pools war, heisst es: „Go walking with Stretch!“</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/10/DPP_713.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-562" title=" Lena und &quot;Big Wig&quot;, Mana Pools " src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/10/DPP_713-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>So machen wir’s :-)! Stretch kennt die Elefanten von „Mana“ ueber Jahre und scheint genau zu wissen, welcher Bulle ein freundlicher Zeitgenosse und welcher ein echter Miesepeter ist. Und so kommen wir waehrend unserer Walking Safaris in den Genuss von hautnahen Begegnungen mit wilden Elefanten. Vor allem den Maedels reserviert Stretch persoenlich (was fuer ein Charmeur :-)!) den Platz in der ersten Reihe. Und so sitzen wir vor einem gut drei Meter grossen Bullen, von Stretch liebevoll „Big Wig“ genannt, kommen uns dabei vor wie die Ameisen und sehen zu, wie der Bursche einen halben Baum verspeist. Von uns wird dabei kaum Notiz genommen, allenfalls etwas mit den Ohren gewedelt und das gelegentliche Ruelpsen und Furzen nehmen wir nicht persoenlich. Nach gut einer halben Stunde verabschieden wir uns von Stretch’s großem Freund und es geht mit dem sicheren Gefuehl zurueck ins Camp, dass Mana Pools eine besondere Etappe unserer Reise bleiben wird.</p>
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		<title>Mana Pools</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 19:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf nach Mana Pools! Allerdings erstmal hinkommen: Die Fahrt von Lusaka bis zum Wildlife Office in Marongora ist durchweg asphaltiert, allerdings auf den letzten 50 km vor der Grenze eine<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/10/mana-pools/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf nach Mana Pools! Allerdings erstmal hinkommen: Die Fahrt von Lusaka bis zum Wildlife Office in Marongora ist durchweg asphaltiert, allerdings auf den letzten 50 km vor der Grenze eine üble Schlaglochpiste. Hier schlaengelt sich die Strasse steil bergab und links und rechts liegen jede Menge alte LKW-Wracks in den Graeben. Der Grenzposten in Chirundu ist etwas anstrengend. Es regiert afrikanisches Chaos mit vielen Warteschlangen und etlichen Schaltern<span id="more-546"></span> (Fuer alle Reisende mit eigenem Auto: Vorsicht, die Grenzbeamten haben keine Ahnung, wo sie den Stempel ins Carnet setzen bzw. welchen Teil sie abtrennen sollen!). Grenzen sind irgendwie auch immer Orte, die vor dubiosen Kreaturen nur so wimmeln und wir haben absolut keine Lust, einen der anstrengenden „Border agents“ (die natuerlich nur unser Bestes wollen…) fuer unsere Grenzabfertigung in Anspruch zu nehmen. Irgendwann nach gefuehlt zehn Schaltern und einer Stippvisite bei „Zambian Interpol“ (Uuuuuuuuuhhhhhh!!!) haben wir es dann aber geschafft und fahren weiter bis Marongora.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/10/DPP_719FFM.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-550" title="Shake, shake it, baby - Mana Pools" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/10/DPP_719FFM-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Simbabwes Niedergang erkennt man bereits daran, dass es nicht mal mehr Vordrucke fuers Permit gibt und man handschriftlich vorgefertigte Formulare ausfuellen muss. Nach einer Uebernachtung  in Makuti fahren wir rund 80 km auf brettharter Wellblechpiste weiter in den Park (vor allem die Strecke bis zum Nyakasikana Gate ist uebel!). Das Booking-Prozedere fuer einen Stellplatz ist chaotisch (es gibt keine Telefon- oder Funkverbindung ins Head Office nach Harare) und so sind etliche Stellplaetze blockiert, obwohl sie voellig leer stehen. Wir schlagen unsere Zelte im Nyamepi Camp auf und werden dort von einem Elefantenbullen begruesst, der rund 20 Meter vor uns den Sambesi durchschwimmt. Ausserdem lernen wir hier Edwin (75) und Gisela (70) aus Berlin kennen, wahnsinnig nett und unglaublich fit und mit ihrem Landy samt Campingequipment (sonst bei der Tochter in Suedafrika geparkt) auf Reisen durchs suedliche Afrika. Hut ab! Mana Pools ist definitiv einer der landschaftlich schoensten Parks, den wir bisher ueberhaupt gesehen haben und wuerde sich als Kulisse fuer jede Verfilmung des „Dschungelbuchs“ eignen. Es gibt jede Menge <em>winterthorn trees</em> (unser Reisehandbuch ist englisch, auf jeden Fall eine Akazienart), deren Fruechte bei Elefanten heiss begehrt sind. Meistens werden die Baumstaemme geschuettelt (siehe Foto), damit die Leckereien herunterfallen. Einige Bullen haben das Ganze sogar perfektioniert und stellen sich auf die Hinterbeine, um die sogenannten <em>apple pod rings</em> heunterzuholen. Ueberhaupt ist Mana Pools <em>elephant country</em> und wir haben selten so viele stattliche Bullen gesehen, die einem hier unglaublich nahe kommen.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/10/DPP_730-Kopie.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-552" title="Wildhunde, Mana Pools" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/10/DPP_730-Kopie-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Ausserdem ziehen nachts Bueffel und Hippos durchs Camp und wir freuen uns wie Bolle, dass wir nach knapp zehn Jahren Afrika zum ersten Mal Wildhunde sehen, und zwar direkt ein riesiges Rudel, das ein Impala jagt. Grosses Kino! Die Wilderei in Simbabwe mag angesichts der Krise des Landes ein grosses Problem sein, aber es ist definitiv ein Maerchen, dass alle Parks in Simbabwe leer gewildert sind. Wir koennen nur jedem empfehlen, hier her zu reisen! Nicht nur, weil man sich selbst belohnt, sondern, weil jeder Besucher zaehlt, um einen solchen Park am Leben zu erhalten.</p>
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		<title>Lusaka</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 11:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Strecke von South Luangwa nach Lusaka fuehrt zunaechst ueber 120 km Piste (die Strasse wird gerade erneuert, China laesst gruessen) zurueck in Richtung Osten nach Chipata und dann auf perfekter, aber relativ eintoeniger Asphaltstrasse 560 km weiter nach Lusaka. Am Wegesrand passiert man dabei viele Wahlplakate, die (uebrigens erfolgreich) zu einer friedlichen Wahl aufrufen. Dass mit Michael Sata ein chinakritischer Oppositionsfuehrer die <span id="more-538"></span>Wahlen gewinnt, finden wir sehr sympathisch.</p>
<p>Lusaka ist wie die meisten afrikanischen Grossstaedte kein Muss, kleiner als Dar es Salaam (Tansania) und groesser als Lilongwe (Malawi), aber dafuer genauso haesslich. Es ist eine der am schnellsten wachsenden Staedte in Afrika. Innerhalb der letzten fuenf Jahre sind hier zwei Einkaufszentren entstanden, die ohne weiteres in Europa stehen koennten. Der sambischen Wirtschaft geht es vergleichsweise gut. Das liegt zum einen am gestiegenen Kupferpreis auf dem Weltmarkt (Sambia ist einer der groessten Kupferexporteure) und zum anderen am Niedergang des benachbarten Simbabwes. Seitdem sich die meisten der in Simbabwe enteigneten weissen Farmer in Sambia niedergelassen haben, boomt die Landwirtschaft und das Land wird von vielen Touristen besucht, die frueher in Simbabwe auf Safari gingen.</p>
<p>Wir machen es aber genau anders herum und verlassen Sambia (zumindest fuer kurze Zeit), um nach Simbabwe weiterzureisen. Hier waren wir zwar im letzten Sommer schon, aber bis Mana Pools sind wir damals nicht gekommen und nach allem, was wir hierueber gelesen oder gehoert haben, wollen wir unbedingt dorthin! Und ausserdem freuen wir uns nach Lusaka wieder auf den Busch&#8230;</p>
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		<title>Wir ergeben uns!</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 10:18:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Track and Trail Rivercamp]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als faire Sportsleute muessen wir unsere Niederlage eingestehen. Im direkten Duell mit den Vervet Monkeys und Pavianen des Luangwa Valleys liegen wir klar mit 0:3 hinten (Parallelen zu Ergebnissen des 1. FC Koeln sind rein zufaellig!)! Unsere Verluste belaufen sich mittlerweile auf ein Vollkornbrot (heiss ersehnt, es waere das erste seit knapp 2 Monaten gewesen&#8230;), zwei Tueten Haribo, eine Packung Erdnuesse, einen Burger und eine Tuete Chips (siehe Foto).<span id="more-526"></span></p>
<p>Spielverlauf:</p>
<ul>
<li>Vorbereitung der ersten Mahlzeit auf der Campsite des Track and Trail Rivercamps: Volker am Fotoapparat, Tobi am Wasserhahn, die Maedels am Auto, der Pavian im Schweinsgalopp in Richtung Campingtisch, Griff in die Tuete, Brot ins Maul und tschuess – 0:1!</li>
<li>Wir lassen unsere Dachluken waehrend der Pirschfahrten immer offen, da das Ausbauen und Einbauen immer etwas Zeit in Anspruch nimmt. Das ist so weit kein Problem, nur haben wir heute klugerweise vergessen, die von Volker und Sybille mitgebrachte Tuete mit Suessigkeiten aus dem Auto zu nehmen. Vervet Monkeys drin, Tuete draussen. Als besonderer Leckerbissen wird uns noch ein Haufen aufs Dach gesetzt (Herzlichen Dank!). Die Tuete haengt als Trophaee am Ast des Baumes ueber dem Landy (was fuer haemische Biester!) und die Chipstuete wird dort unmittelbar verspeist. Alle Rueckholversuche werden mit Fauchen und Zaehnefletschen bedacht, so dass wir uns vorsichtig zurueckziehen -  0:2!</li>
<li>Waehrend wir versuchen, die Vervets zu verscheuchen, bewacht Sybille unter Einsatz ihrer ganzen Kraft Lenas Burger. Die Vervets sind in der Ueberzahl – 0:3!</li>
</ul>
<p>Als Koelner sind wir Niederlagen gewoehnt, also kapitulieren wir! Gegessen wird aber ab sofort nur noch zu viert, die Luken werden immer eingebaut und alles Essbare sicher verstaut. Ausserdem sammeln wir Steine und legen uns eine Schleuder zu – Mistviecher!!!</p>
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		<title>Mit Volker und Sybille in South Luangwa</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 14:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Luangwa Valley ist eine riesige Wildnis im Osten Sambias. Hier gibt es vier Nationalparks (South Luangwa, Luambe, North Luangwa und Lukusuzi) auf engstem Raum und etliche Game Management Areas,<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/10/mit-volker-und-sybille-in-south-luangwa/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Luangwa Valley ist eine riesige Wildnis im Osten Sambias. Hier gibt es vier Nationalparks (South Luangwa, Luambe, North Luangwa und Lukusuzi) auf engstem Raum und etliche Game Management Areas, in denen die Tierwelt ebenfalls geschuetzt ist. Alle Parks befinden sich rund um den Luangwa River und seine Nebenflüsse. Der Luangwa ist ein noch voellig naturbelassener Fluss (bemerkenswert bei der Groesse!) und aendert jedes Jahr seinen Lauf. Die<span id="more-515"></span> Betreiber der Lodges sind hier etwas paranoid, da in der Regenzeit regelmaessig das ein oder andere ans Ufer gebaute Chalet inden Fluss rutscht.</p>
<p>Wir fahren mit Volker und Sybille nach einer Uebernachtung in Chipata weiter nach South Luangwa, in den wohl erschlossensten der vier Parks. Der Landy platzt dabei aus allen Naehten, 4 Personen samt Gepaeck, Zelten, Matratzen, Wasser und Fressalien – eng, aber gemuetlich :-)! Fuer die naechsten Tage erkunden wir die verschiedenen Regionen des Parks, fahren dabei meist am beeindruckenden Luangwa entlang, der jetzt, waehrend der Trockenzeit vergleichsweise wenig Wasser fuehrt, so dass man Elefanten und Giraffen beobachten kann, wie sie den Fluss durchqueren – grosses Kino! Volker praesentiert sich dabei als Schlangenbeschwoerer und Sybille als Elefantenfluesterin :-).</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/10/DPP_651.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-519" title="Romeo und Julia, South Luangwa" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/10/DPP_651-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Waehrend der Tage im Park sehen wir viele entspannte Elefantenherden, die praktisch um unseren Landy herum grasen und mehrfach ein Loewenpaerchen in Flitterwochen. Wir stellen dabei fest, dass Loewensex nix fuer Romantiker ist &#8211; ueber fuenf Tage lang alle 20 Minuten (hossa!) Action mit beeindruckender Geraeuschkulisse. Dabei wird sich ordentlich angefaucht und &#8220;Vatter&#8221; beisst Mutter kraeftig in den Nacken – fuer uns natuerlich tolles Entertainment! Ansonsten gibt es noch Hyaenen, Zebras, Pukus, jede Menge Hippos und Leoparden (leider alle nur aus Holz, aber von weitem sahen sie wirklich echt aus :-))!</p>
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		<title>Malawian boygroup</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 14:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man durch Malawis Doerfer faehrt, droehnt aus irgendwelchen Boxen eigentlich immer von irgendwo her Musik. In Chembe bemerkt man die staendigen Stromausfaelle zu aller erst daran, dass es ploetzlich<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/10/malawian-boygroup/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man durch Malawis Doerfer faehrt, droehnt aus irgendwelchen Boxen eigentlich immer von irgendwo her Musik. In Chembe bemerkt man die staendigen Stromausfaelle zu aller erst daran, dass es ploetzlich leise ist. Gesungen wird aber immer, egal ob beim Zaehne putzen im See oder beim Waesche waschen. Ausserdem gibt es jede Menge lokale Bands, die hier das Seeufer unterhalten. Das Ganze erinnert etwas an eine afrikanische<span id="more-496"></span> Version von DSDS – nur mit deutlich mehr Charme! Unser Favorit unter Chembes Bands ist definitiv die „West Life Band“, nicht nur, weil man hier noch Musik von Hand gemacht bzw. gebaut geboten bekommt (wer sonst kreiert schon aus zwei Plastikkanistern, etwas Draht, Blech und etwas Holz ein ganzes Orchester), sondern auch wegen der inbruenstigen Performance (laesst man mal den Kollegen unten links ausser Acht). Besser waren Take That und die Backstreet Boys auch nicht, zumindest nicht so sympathisch!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=o4xYtXfygMc"><img src="http://img.youtube.com/vi/o4xYtXfygMc/2.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=o4xYtXfygMc">Click here</a> to view the video on YouTube.</p>

<p>&nbsp;</p>
<p>Wir verlassen Chembe und uebernachten in Lilongwe, Malawis Hauptstadt, wo wir Volker und Sybille (Besuch :-) !) vom Flughafen abholen und ueber Mchinji (unkomplizierter Grenzuebergang) weiter nach Sambia einreisen.</p>
<p>Malawibilder gibt es unter <a title="Fotos" href="http://www.colognetocapetown.com/galerie/" target="_blank">Fotos</a>.</p>
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		<title>Liwonde</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 14:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Malawi]]></category>
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		<category><![CDATA[Mvuu]]></category>
		<category><![CDATA[River]]></category>
		<category><![CDATA[Shire]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir fahren mit Ricarda und Nyuuki, einem deutschen Paerchen, was im Majete Game Reserve arbeitet, nach Mangochi, kaufen dort einen neuen Tube fuer unseren Ersatzreifen und fahren weiter nach Liwonde.<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/10/liwonde/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir fahren mit Ricarda und Nyuuki, einem deutschen Paerchen, was im Majete Game Reserve arbeitet, nach Mangochi, kaufen dort einen neuen Tube fuer unseren Ersatzreifen und fahren weiter nach Liwonde. Liwonde ist Malawis bekanntester Nationalpark, aber wir sind mit Reto und Stephanie (Danke fuer die Schokolade :-)!) die einzigen Gaeste auf der Mvuu Campsite. Hier machen wir mit unseren Guides Henry und Danger (by name, not by nature :-)) eine Bootstour<span id="more-486"></span> auf dem Shire River. Am Shire gibt es jede Menge Palmen, Hippos und riesige Krokodile. Henry spuert einige Urviecher auf, darunter ein sechs Meter langes Monster, von ihm liebevoll „The President“ genannt.</p>
<p>Liwonde ist ein relativ kleiner Park, nur 550 m² gross und sicher nicht vergleichbar mit <a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/09/katavis-hippos/" target="_blank">Katavi</a> oder <a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/08/loewen-in-ruaha/" target="_blank">Ruaha</a>. Es gibt hier kaum Raubtiere, dafuer aber jede Menge Warzenschweine (die frisst halt hier keiner), einige Elefanten(die nachts neben unser Zelt kacken – Sauerei!)  und einen wunderschoenen Fluss. Henry und Danger sind sehr aufgeregt, da man am Tag vor unserer Ankunft zum ersten Mal seit acht Jahren einen Loewen gesichtet hat (vermutlich ein Zuwanderer aus Mosambik). Jetzt hofft man, dass das Gebiet von den Raubkatzen wieder besiedelt wird. Zum ersten Mal waehrend unserer Reise ist es so richtig heiss, der Kuehlschrank hat maechtig zu tun und wir inhalieren unsere Wasservorraete, die nach zwei Tagen aufgebracht sind, weshalb wir wieder zurueck nach Chembe fahren.</p>
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		<title>Am Malawisee</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 10:56:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Malawisee ist Afrikas drittgroesster See. Er bedeckt rund ein Fuenftel der Flaeche des Landes und bildet praktisch von Norden bis Sueden die Grenze nach Mosambik. Fast 90 % aller<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/10/am-malawisee/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Malawisee ist Afrikas drittgroesster See. Er bedeckt rund ein Fuenftel der Flaeche des Landes und bildet praktisch von Norden bis Sueden die Grenze nach Mosambik. Fast 90 % aller Fische, die in deutschen Aquarien rumschwimmen, kommen urspruenglich hier her und von blau bis orange sollen alle Farben vertreten sein. Schwimmen ist hier allerdings nicht so ratsam, da Parasiten im Wasser die Haut unbemerkt durchbohren und Billharziose <span id="more-478"></span>verursachen koennen. Billharziose ist eine Wurmerkrankung, die durch Schnecken als Zwischenwirt verbreitet wird und den Darm oder die Blase befaellt. Nach laengerer Zeit bekommt man dann Fieber und moechte nur noch schlafen. Muessen wir nicht haben…!</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/10/DPP_625B.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-481" title="Haus am See, Chembe" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/10/DPP_625B-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Dennoch ist der See sehr schoen. Wir sind nach den Safaris in Tansania etwas muede und fahren nach Chembe, einer kleinen Enklave am Lake Malawi Nationalpark. Hier lebt man vom Fischfang und Tourismus und das Wasser ist deutlich klarer als weiter im Norden. Wir steigen bei Cliff und Luf (R = L, eigentlich heisst sie Ruth, hat auch etwas gedauert bis wir das verstanden haben) ab, haben ein Huettchen mit Seeblick, ein bequemes Bett und grossartiges Essen, um die in Tansania verlorenen Pfunde wieder auf die Rippen zu bekommen. Es wird reichlich geschlafen, gelesen und der Landy erhaelt endlich eine Grundreinigung.</p>
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		<title>Digging for Diesel</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 08:44:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick hat Malawi eine gute Infrastruktur. Das Strassennetz ist fuer afrikanische Verhaeltnisse sensationell, durchweg Asphalt und wenig Schlagloecher. Ausserdem gibt es Unterkuenfte fuer jeden Geldbeutel und das Angebot auf den Maerkten und Supermaerkten ist sehr vielfaeltig. Und selbst westliche Firmen wie Mc Donald’s und Toys R Us investieren hier :-)! Genauer betrachtet ist das Ganze dann allerdings schon etwas <span id="more-466"></span>schwieriger:</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/09/DPP_600F.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-471" title="Toys R Us Monkey Bay" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/09/DPP_600F-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Auf dem Weg zum Malawisee begegnen wir dem ersten Fahrzeug mit deutschem Kennzeichen, einem Landy mit Berliner Kennzeichen: „Na, oooch mim Traktor unterwegs?“ Ja, sind wir. „Weste, wo et hier Diesel jibt?“ Ne, wissen wir auch nicht! &#8211; Wir haben in Tansania nochmal vollgetankt, aber irgendwann ist man selbst im beschaulichen Malawi 1000 km gefahren. Und da graben auch nicht hilft, tanken wir auf dubiosen Schwarzmarkthinterhoefen: 2 Euro pro Liter…echter Schnapper! Die Benzinprobleme sind aber nicht der einzige Grund, warum man in Malawi unzufrieden mit der Regierung ist. Taeglich faellt fuer mehrere Stunden der Strom aus (ohne Vorankuendigung, immer zu einer anderen Zeit ) und der britische Botschafter wurde des Landes verwiesen, weil er dem Praesidenten einen „autokratischen“ Fuehrungsstil bescheinigt hat. Man koennte meinen, der Mann hat Recht :-)! Zum Glueck gibt es hier aber Pressefreiheit und die Leute gehen demonstrieren (anders als zum Beispiel in Simbabwe).</p>
<p>Der groesste malawische Geldschein ist ein 500 Kwacha – Schein (umgerechnet 2,50 Euro) und wir fuehlen uns wie Bonnie und Clyde als unsere Mittelkonsole im Landy vor Geld ueberquillt, nachdem wir in Chintheche Geld fuer die naechsten 10 Tage abgehoben haben. Wir uebernachten in Kande und fahren weiter in Richtung Sueden.</p>
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		<title>Welcome to Malawi</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 08:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir werden vom Grenzbeamten mit Zahnpastalaecheln in Malawi begruesst. Auf dem Weg Richtung Sueden holen wir uns trotz feinster Asphaltstrasse erst mal Plattfuss Nummer zwei. Chilumba ist ein etwas besserer<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/09/welcome-to-malawi/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir werden vom Grenzbeamten mit Zahnpastalaecheln in Malawi begruesst. Auf dem Weg Richtung Sueden holen wir uns trotz feinster Asphaltstrasse erst mal Plattfuss Nummer zwei. Chilumba ist ein etwas besserer Ort hierfuer als <a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/08/plattfuss-mit-loewen-2/" target="_blank">Ruaha</a>, aber da das ganze Dorf anrueckt, befinden wir uns etwas auf dem Praesentierteller. Den Locals soll es recht sein: endlich ist mal was los und einen so umstaendlichen Radwechsel hat man hier auch lange nicht<span id="more-459"></span> gesehen (Tobi fehlte einfach der Nervenkitzel :-)!)</p>
<p>Malawi  ist deutlich gruener als Tansania und vor allem wahnsinnig dicht besiedelt. 56 % (!) der Bevoelkerung  sind unter 15 Jahre alt und man kann kaum einen Kilometer fahren ohne ein euphorisches „Mzungu“ (= weisser Mann, sprich: Msunguuuuuuuu),von winkenden Kindern entgegengeschmettert zu bekommen.</p>
<p>In Malawi lebt man auf dem Land. 90 % der Bewohner sind Kleinbauern und die Dorfgemeinschaften und Schulen sind fest in der Hand von christlichen Missionen, die hier eine tragende Rolle spielen. Ueber die Missionierung mag man kritisch denken, aber fest steht, dass es in Malawi kaum Kriminalitaet gibt und die Menschen auffallend diszipliniert und hoeflich sind.</p>
<p>Wir treffen Rob und Marla, ein australisch-polnisches Paerchen, besuchen die Machemwe Falls bei Livingstonia und fahren entlang des Malawisees weiter in Richtung Monkey Bay.</p>
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		<title>Good bye Tansania &#8211; Fotos online!</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 17:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir verlassen Tansanias Sueden in Songwe, dem Grenzuebergang nach Malawi. Wir sind begeistert vom Sueden des Landes, da er von Dar es Salaam aus in Richtung Westen praktisch ein riesiges Schutzgebiet darstellt. Mit Mikumi, Selous, Udzungwa, Ruaha, Kitulo und Katavi reiht sich im Grunde ein Nationalpark an den anderen und die Gegend ist alles andere als dicht besiedelt, wenn auch in Sachen Infrastruktur teilweise noch sehr <em>basic</em>. Fotos gibt es <span id="more-448"></span>unter <a href="http://www.colognetocapetown.com/galerie/" target="_blank">Fotos</a></p>
<p>Im Februar wollen wir wieder zurueck sein und dann den Norden des Landes bereisen – so der Plan :-) … good bye for now – kwa heri sasa Tansania!</p>
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		<title>Katavi, die Letzte</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 17:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben die letzten Tage viel im Auto verbracht und sind etwas muede von dem vielen Geruckel. Deswegen entscheiden wir uns nach der morgendlichen Walking Safari auf unserer Campsite zu<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/09/katavi-die-letzte/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben die letzten Tage viel im Auto verbracht und sind etwas muede von dem vielen Geruckel. Deswegen entscheiden wir uns nach der morgendlichen Walking Safari auf unserer Campsite zu bleiben. Wir machen es uns in unseren Campingstuehlen an der Aussichtsplattform „gemuetlich“ und beobachten das Treiben der Hippos unter uns. Circa 100 Meter hinter uns versucht unser Ranger Kiwori in einem ausrangierten Autositz sein<span id="more-430"></span> Handy so zu positionieren, dass er wenigstens einen Balken Empfang hat – ein hoffnungsloses Unterfangen!</p>
<p>Waehrend wir versuchen ein paar gute Hippofotos zu schiessen, sehen wir eine Elefantenherde von Weitem naeher kommen. Wir blaettern in unseren Reisefuehrern, um zu ueberlegen, wo es als naechstes hingehen soll, waehrend die Elefanten Kurs in unsere Richtung nehmen. Lena knipst ein paar gaehnende Hippos und waehrend wir uns die Ergebnisse auf dem Kameradisplay begucken, ruft Kiwori von hinten: „Elephants, very close!“.</p>
<p>Ja, haben wir gesehen, aber wir hatten nicht erwartet, dass ausgerechnet der Busch neben uns so gut schmecken wuerde. Zum Glueck sitzen wir etwas erhoeht und entscheiden uns, da die Herde recht entspannt ist, besser sitzen zu bleiben als mit viel Tamtam hektisch aufzuspringen. Zudem ruft Kiwori von hinten: „Let them pass!“ und so ertraegt Lena wacker, wie sie neugierig von einem jungen Bullen angeblafft wird (siehe Daumenkino unten). Kiwori wird ihr spaeter „a verrrrry strong heart“ attestieren :-) !</p>
<p>Am naechsten Morgen geht es zurueck in die Zivilisation und wir fragen uns bei allem Genuss einer richtigen Dusche und eines normalen Bettes etwas wehmuetig, was fuer eine Ueberraschung das sensationelle Katavi wohl heute fuer uns uebrig gehabt haette…</p>

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		<title>Katavi, die Dritte</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 08:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Trockenzeit geht es fuer Katavis Tierwelt vor allem ums Ueberleben. Ein Hippo hat es leider nicht geschafft. Da es ein grosses Maennchen ist, vermuten wir, dass es einen<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/09/katavi-die-dritte/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Trockenzeit geht es fuer Katavis Tierwelt vor allem ums Ueberleben. Ein Hippo hat es leider nicht geschafft. Da es ein grosses Maennchen ist, vermuten wir, dass es einen der brutalen Revierkaempfe zwischen den Bullen nicht ueberlebt hat. Den Loewen soll’s egal sein, Futter satt fuers ganze Rudel! Wir finden zehn Loewen um das tote Hippo herum, die ein wahres Festmahl geniessen. Allerdings gibt es zwei kleine Haken:<span id="more-409"></span></p>
<p>Haken Nummer 1: das Hippo liegt komplett im Wasser und zum Herausziehen ist der Zweitonnen-Koloss noch zu schwer. Man kann wunderbar sehen, wie wasserscheu die Tiere sind. Nicht jeder hat es so gut wie unser kleiner Freund (siehe oben) und passt noch auf den Hipporuecken. Einfach Krallen ausfahren und schon hat man etwas Halt :-). Fuer die aelteren Artgenossen gestaltet sich das Ganze schon schwieriger. Vor allem Papa Loewe haelt seinen dicken Onkel nur aeusserst ungern ins Wasser und schuettelt die Pranke anschliessend in feinster Tussimanier bis auch der letzte Tropfen vom Fell runter ist. Ein echtes Maedchen! Die Ladys sind da schon mutiger. Aber damit waeren wir bei</p>
<p>Haken Nummer 2: Krokodile! Um das Hippo herum lauern an die 5 Krokodile auf ihre Chance und wir erleben, wie die Krokodile wild von dem Rudel angefaucht werden und mit der Pranke kraeftig eins auf die Muetze bekommen. Ein grosses Spektakel! Leider ist es schon recht dunkel. Ansonsten wuerden wir hier wahrscheinlich die ganze Nacht stehen bleiben. Lena dreht ein grossartiges Video, auch wenn Tobis Knipserei im Hintergrund etwas nervt (Video in kleiner Aufloesung, da langsame Internetverbindung)&#8230;</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LIgGvrG9exU"><img src="http://img.youtube.com/vi/LIgGvrG9exU/2.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LIgGvrG9exU">Click here</a> to view the video on YouTube.</p>

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		<title>Katavis Hippos</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 13:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Katavi verdankt seinen Wildreichtum vor allem der Tsetsefliege. Tsetsefliegen uebertragen die Schlafkrankheit, an der hier in der Vergangenheit ganze Rinderherden verendet sind. Da man im Westen Tansanias hauptsaechlich von der<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/09/katavis-hippos/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Katavi verdankt seinen Wildreichtum vor allem der Tsetsefliege. Tsetsefliegen uebertragen die Schlafkrankheit, an der hier in der Vergangenheit ganze Rinderherden verendet sind. Da man im Westen Tansanias hauptsaechlich von der Viehzucht lebt, haben die unsaeglichen Viecher die Besiedelung von Katavi erfolgreich verhindert. Schwierig fuer die Menschen hier, gut fuer die Tierwelt &#8211; und so wimmelt es um unsere Ikuu Campsite herum nur so<span id="more-397"></span> von Elefanten, Loewen, Krokodilen und Giraffen.<br />
<a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/09/DPP_331.jpg"><br />
</a><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/09/DPP_331.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-400" title="Hippos ueber Hippos an der Ikuu Campsite" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/09/DPP_331-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Die wirklichen Stars von Katavi sind allerdings eindeutig die vielen Hippos! Unser Ranger Kiwori erzaehlt uns, dass man in der Regenzeit manchmal gar keine Hippos zu Gesicht bekommt. Jetzt in der Trockenzeit aber, da die riesige Flutebene fast voellig austrocknet und der Katuma River nur noch ein kleiner Bach ist, sind die Tiere gezwungen, sich zu Hunderten in den letzten Wasserloechern zu versammeln und uebereinander zu stapeln. Dabei gibt es maechtig Streit darueber, wer den besten Platz im Matschloch verdient hat. Nachts fuehrt das zu einer unglaublichen Geraeuschkulisse, bei der ganze Arien gesungen werden und wir muessen aufpassen unser Zelt nicht genau auf einem der vielen Hippopfade aufzustellen, wo es Opfer einer der recht uebel riechenden Hippostreubomben werden koennte :-). Direkt vor unserer Campsite liegt eines der allerletzten Wasserloecher, das wegen einer unterirdischen Quelle nicht austrocknet und an dem man jetzt taeglich immer mehr Hippos beobachten kann. Hier gibt es verschiedene Aussichtsplattformen, wo man sich den Tieren bis auf fuenf Meter naehern (so lange die Tiere im Wasser sind, ist das ungefaehrlich) und dem munteren Treiben zusehen kann. Hier wird gepennt, gegrunzt, gegaehnt (Gaehnen = Drohgebaerde) und bis aufs Blut um die Hoheit im Matschloch gestritten, sehr zur Freude der Raubtiere,  aber davon beim naechsten Mal mehr…</p>
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		<title>Odyssee nach Katavi</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 12:38:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Mbeya aus sind es 550 km bis in den Katavi Nationalpark, Tansanias abgelegenstes und wildestes Schutzgebiet. Wir wissen um die schwierige Anfahrt, sind allerdings trotzdem so verwegen zu hoffen, dass wir die Strecke an einem Tag hinter uns bringen koennen. Die Strecke wird zu einer 12 bzw. 14-stuendigen Odyssee, die zeigt, wie weit der Süden und Südwesten des Landes entfernt sind vom Norden und Osten Tansanias mit den bekannten Tourimagneten<span id="more-390"></span> Kilimanjaro, Serengeti und Sansibar.</p>
<p>Die 100km-Strecke bis Tunduma auf dem asphaltierten „TanZam-Highway“ bringen wir recht zuegig hinter uns. In Tunduma selbst, wo wir den Abzweig in Richtung Norden nehmen muessen, staut sich der Grenzverkehr nach Sambia jedoch so weit, dass wir ueber eine Stunde im Stau stehen (Hupen und Fluchen ist Pflicht :-) !). Kurz hinter Tunduma beginnt dann uebelste Schlaglochpiste, eine nicht enden wollende Strasse, auf der man nur Schneckentempo fahren kann und kaum andere Fahrzeuge sieht (hoechstens ein paar liegen gebliebene Trucks). Fuer die ersten 235 km bis Sumbawanga (da wollten wir doch immer schon mal uebernachten :-)!) benoetigen wir 6 Stunden,  so dass wir mit unserem Vorsatz brechen muessen, auf gar keinen Fall nachts zu fahren. Hier haben wir auch das letzte Mal vor Katavi die Moeglichkeit, unseren Tank aufzufuellen. Allerdings mischt man in „Sumba“ Diesel mit Kerosin und seitdem roehrt der Landy wie ein Hirsch (fuer Reisende mit aehnlicher Route: besser nicht bei Gapco tanken!) :-)…</p>
<p>Am naechsten Morgen geht es weiter nach Sitalike, nochmal 215 km auf einer nur geringfuegig besseren Strasse. Wir fahren teilweise durch tiefen Sand und auf dem Armaturenbrett klebt Zentimeter hoch der Staub. Uns tut der Hintern schon morgens weh, aber nach 5 Stunden sind wir in Sitalike, dem Headquarter des Katavi Nationalparks.<br />
Endlich da &#8211; nur laesst man uns leider nicht rein! Obwohl wir uns vorher nochmal erkundigt haben, muessen wir die Eintritts- und Campinggebuehr in bar bezahlen, anders als wir es in Ruaha gemacht haben, wo wir mit Visa- bzw. Mastercard zahlen <em>mussten</em> und anders als es die offizielle Webseite von <em>Tanapa </em>(Tanzania National Park Authorities) aussagt. Aber leider ist das System im abgelegenen Katavi noch nicht auf Kreditkartenzahlung umgestellt worden. Man versichert uns im Headquarter, dass es in Mpanda (60 km entfernt und die naechste Ortschaft mit einer Bank) einen ATM gibt, bei dem man mit Kreditkarte Geld abheben kann. Wir zweifeln zwar sehr an dieser Aussage, fahren jedoch trotzdem nach Mpanda (Strassenzustand wie gehabt), finden auch besagten ATM, doch es stellt sich heraus, dass die aufgeklebten Visa-, Master- und Maestrocardaufkleber schoene Deko sind, der Automat jedoch nix Bares ausspuckt. Der Branchmanager der CRDB Bank ist zwar sehr hilfsbereit und laesst alles stehen und liegen fuer uns, kann uns aber auch nicht weiterhelfen (Geld abheben am Schalter mit Kreditkarte ist in Afrika nicht ueblich: „We would lose!“).</p>
<p>Unsere Stimmung ist auf dem Hoehepunkt – 2 Tage Anfahrt auf 550 km Schlaglochpiste fuer die Katz? Letztlich gibt es doch noch einen Weg: zurueck im Headquarter ueberweisen wir online dank der grossen Hilfsbereitschaft der dortigen Ranger in einer unglaublichen Prozedur (Internetverbindung mit Modem) unsere  Gebuehren – Internet hier, unfassbar!</p>
<p>Wir uebernachten in Sitalike und fahren am naechsten Morgen in den Park. Bis zu unserer Campsite am Katuma River sind es nochmal 60 km. An der Ikuu Campsite werden wir von einer neugierigen Giraffe (siehe oben) und unserem Ranger Kiwori begeistert empfangen: schon wieder Gaeste, dabei waren erst letzten Monat 5 Stueck da! Scheinbar gibt es nur wenig andere Bekloppte, die diese Odyssee auf sich nehmen, wir werden sie aber in den grossartigen folgenden Tagen und Naechten nicht bereuen &#8211;  Fortsetzung folgt…</p>
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		<title>Erster Fussballklub Koeln</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 09:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mbeya ist Tansanias drittgroesste Stadt und nach dem feuchtheissen Kuestenklima und der trockenen Hitze Ruahas erstaunlich kuehl. Hier befinden wir uns auf 1700 Metern Hoehe in den Southern Highlands und<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/09/erster-fussballklub-koeln/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mbeya ist Tansanias drittgroesste Stadt und nach dem feuchtheissen Kuestenklima und der trockenen Hitze Ruahas erstaunlich kuehl. Hier befinden wir uns auf 1700 Metern Hoehe in den Southern Highlands und muessen zum ersten Mal unsere Fleecejacken rausholen. Mbeya ist fest in der Hand von Premier League Fans und es sammeln sich Scharen von Menschen um den Fernseher, als Arsenal und Manchester gegeneinander spielen. Wer etwas auf sich haelt, hat<span id="more-381"></span> einen Arsenalaufkleber auf der Windschutzscheibe oder traegt ein gefaketes Man United Shirt. Aber auch andere Vereine sind Afrikas Fussballexperten nicht verborgen geblieben, wie man auf dem Foto sieht. Beim Grosseinkauf fuer unsere Safari nach Katavi laeuft uns Charles ueber den Weg, im frisch gewaschenen „Aeffzeh“- Trikot (Rueckennummer 11). Der 1. FC Koeln, bekannt in aller Welt und eben doch ein ganz grosser Klub … :-) !</p>
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		<title>Plattfuss mit Loewen</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 07:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Samstag morgen: unsere letzte Pirschfahrt im Ruaha Nationalpark: Wir fahren entlang des trockenen Flussbettes des Mdonya River und sehen natuerlich: Loewen… Auch wenn es das x-te Rudel in sechs Tagen<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/08/plattfuss-mit-loewen-2/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag morgen: unsere letzte Pirschfahrt im Ruaha Nationalpark: Wir fahren entlang des trockenen Flussbettes des Mdonya River und sehen <em>natuerlich</em>: Loewen… Auch wenn es das x-te Rudel in sechs Tagen ist, sind wir immer noch neugierig. Es ist ein Rudel mit vielen Loewenbabys, die wir <em>natuerlich</em> fotografieren <em>muessen</em>. Also beratschlagen wir, ob  wir ins sandige Flussbett fahren sollen, entscheiden uns<em> natuerlich</em> dafuer es zu tun und<span id="more-370"></span> <em>natuerlich</em> platzt uns dabei ein Reifen.</p>
<p>Es gibt natuerlich bessere Orte fuer den ersten Plattfuss einer Afrikareise als 10 Meter von einem Loewenrudel entfernt :-) ! Aber da wir im Moment eh nichts tun koennen, entscheidet Tobi sich erstmal dafuer, die Loewen zu fotografieren, waehrend Lena sich die Schweissperlen von der Stirn wischt. Durch das langsame „Pschschsch“, mit dem die Luft aus unserem rechten Hinterreifen entweicht, werden die neugierigen Loewenbabys erst recht angelockt, beaeugen unser Fahrzeug noch genauer und posieren ganz besonders nett fuers Foto – man koennte meinen: alles richtig gemacht&#8230;</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/08/DPP_318.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-372" title="Manni the mechanic" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/08/DPP_318-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Vielleicht aber doch nicht ganz: eine Stunde spaeter: gleicher Ort, gleicher Plattfuss, sengende Hitze, die selben Loewen – was tun? Andere Autos in Ruaha eher eine Seltenheit – also: einer steigt aus, wechselt den Reifen und der andere beaeugt die Loewen  (kleines Raetsel: wer ist wohl ausgestiegen?) Zum Glueck haben die Loewenmamis mehr Angst vor uns als umgekehrt und wollen ihre Kleinen in Sicherheit bringen. Manni, the mechanic wechselt den Reifen und wir fahren zurueck ins Camp. Dort begegnen wir einem weiterer Loewen, bauen unser Zelt ab, verabschieden uns von Clive und Ronda, unseren einzigen Nachbarn auf der Campsite und sagen dem unvergesslichen Ruaha „Kwaheri!“ – Auf Wiedersehen!</p>
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		<title>Loewen in Ruaha</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 08:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ruaha Nationalpark ist mit 20.300 km² (zusammen mit den umliegenden Reservaten und Pufferzonen entspricht das in etwa der Groesse Belgiens) Tansanias groesster Nationalpark und viel weniger bekannt als der nur geringfuegig kleinere Serengeti Nationalpark im Norden des Landes. Der geringe Bekanntheitsgrad und die beschwerliche Anfahrt (fuer die 120 km ab Iringa brauchen wir dreieinhalb Stunden) fuehren dazu, dass man sich die riesige Wildnis hier mit nur wenigen<span id="more-354"></span> anderen Reisenden teilt. Wenn man im Park mal einem anderen Fahrzeug begegnet, wird meist schnell ausgetauscht, wo man welche Tiere gesehen hat. Auf diese Weise lernen wir sehr bald Steve kennen, einen suedafrikanischen Loewenforscher, der uns erklaert, dass das Gebiet um den <em>Ruaha </em>die groesste Loewendichte in ganz Afrika hat. Entlang des rund 20 km langen River Circuit, der tolle Tierbegegnungen garantiert, leben laut Steve sechs grosse Loewenrudel.</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/08/DPP_316.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-356" title="Loewin Mwagusi River" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/08/DPP_316-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Wir schlagen unser Zelt fuer fuenf Naechte am <em>Great Ruaha River</em> (wobei  jetzt waehrend der Trockenzeit eher „small“ als „great“) auf und werden nachts von Loewengebruell, Hyaenengeheule und Hippogesang unterhalten. Unser Campingalltag muss noch etwas perfektioniert werden.  Es kann etwas dauern bis wir uns im restlos ueberladenen und mittlerweile auch voellig zugestaubten Landy den Kuehlschrank freigeschaufelt haben, ohne uns dabei wenigstens zweimal den Kopf zu stossen und  ein Laptop- oder Fotoladekabel aus der Steckdose zu reissen. Hinzu kommt, dass die Paviane unsere Spuelschuessel auf dem Gewissen haben (Schweine!) und unser Zelt etwas kleiner ausfaellt als gedacht.</p>
<p>Morgens und abends geht es auf Pirschfahrt vorbei an riesigen Baobabs und Akazienwaeldern , immer an den Fluessen entlang, da diese zu dieser Jahreszeit die einzigen Wasserquellen fuer die Tiere sind. Loewen sehen wir taeglich, riesige Rudel, teilweise mit bis zu 25 Tieren, wobei wir vor allem mit den juengeren Artgenossen maechtig Spass haben. Ausserdem leben in Ruaha rund 12.000 Elefanten und  es gibt wohl keinen anderen afrikanischen Park, wo einem so viele neugierige Giraffenhaelse entgegengestreckt werden. Wir werden von Pietro, einem alten Bekannten von Tobi und mittlerweile Campmanger eines hiesigen Luxuscamps, zum Mittagessen eingeladen (Grazie!), so dass unsere Vorraete noch eine weitere Nacht in Ruaha zulassen und wir erst morgen wieder in Richtung Zivilisation weiterreisen.</p>
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		<title>Udzungwa</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 06:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mang’ula  ist ein kleines Dorf im Regenwald, das rund 60 km vom Tan Zam Highway liegt. Die rund 60 km Buckelpiste von Mikumi aus sind die erste Bewaehrungsprobe fuer den<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/08/udzungwa/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mang’ula  ist ein kleines Dorf im Regenwald, das rund 60 km vom Tan Zam Highway liegt. Die rund 60 km Buckelpiste von Mikumi aus sind die erste Bewaehrungsprobe fuer den Landy &#8211; Hoechstgeschwindigkeit 30 km/h! Wir sind sehr erstaunt darueber, wie sich die Landschaft hier innerhalb von nur wenigen Kilometern von Trockensavanne in Regenwald verwandeln kann. Mang’ula ist fuer uns Ausgangspunkt in den Udzungwa Nationkalpark, ein klassisches <span id="more-341"></span>Regenwaldgebiet, dessen Baumkronen noch komplett geschlossen sind und das vor allem fuer seine schoenen Wasserfaelle und vielen Affenarten bekannt ist. Also stapfen wir die steilen Udzungwaberge hinauf zu den Sanje Falls, die sich insgesamt auf drei Stufen ueber 300 Meter ergiessen, staendig begleitet von mehreren Affenhorden, darunter auch unser neugieriger rothaariger Freund (siehe Foto).</p>
<p><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/08/DPP_3102.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-348" title="Sanje Falls, Udzungwa NP" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/08/DPP_3102-300x199.jpg" alt="Sanje Falls, Udzungwa NP" width="300" height="199" /></a>Nach all den Wochen der Faulenzerei und Warterei sind wir froh, uns endlich mal wieder zu bewegen, auch wenn wir feststellen muessen, dass wir keine Kondition mehr haben, was sich bei Lena am Muskelkater in den Oberschenkeln und bei Tobi an Blasen von den nagelneuen Trekkingschuhen bemerkbar macht. Bevorzugtes Schuhwerk sind im Moment Lenas Flipflops, da die eigenen kaputt sind und alle anderen Schuhe zu sehr druecken – macht nen unglaublich schlanken Fuss! Wir sind jetzt auf dem Weg in den Ruaha Nationalpark und haben in Iringa endlich ein Internetcafe gefunden, das zum Oeffnen einer Seite keine 2 Minuten benoetigt.</p>
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		<title>On the road</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 06:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Landy rollt! Schlappe 10 Tage nach Abladung des Containers in Dar haben wir endlich alle erforderlichen Papiere und Registrierungen beisammen und somit die Erlaubnis den Container oeffnen zu lassen.<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/08/on-the-road/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Landy rollt! Schlappe 10 Tage nach Abladung des Containers in Dar haben wir endlich alle erforderlichen Papiere und Registrierungen beisammen und somit die Erlaubnis den Container oeffnen zu lassen. Wir haben es uns zwischenzeitlich gemuetlich gemacht auf den verschiedenen Wartebaenkchen der hiesigen Behoerden und Aussagen wie „Sorry, the system is down!“ , „Only ten minutes, maybe 20 – I guarantee!“ oder „Now is time for lunch!“ versucht, mit <span id="more-328"></span>Humor zu nehmen. Hier ticken die Uhren einfach noch anders&#8230; Es war eine kleine Geduldsprobe, in der Lena so viele Buecher gelesen hat wie die letzten Jahre nicht und Tobi sich die heiss geliebten Flipflops auf den Gaengen der „Tanzania Revenue Authorities“ durchgelaufen hat.  Wie auch immer: der Landy ist da, schnurrt wie ein Kaetzchen und alle mit verschifften Utensilien sind komplett :-).</p>
<p>Also verlassen wir das moskitoverseuchte Dar es Salaam und verabschieden uns von unserem ewig treuen Taxifahrer Kess und Darrin, einem seit 4 Jahren durch Afrika tingelnden Neuseelaender, der ebenfalls am Mikadi Beach untergekommen ist und uns jeden Abend mit seinen Reiseerlebnissen unterhaelt.</p>
<p>Es dauert eine Ewigkeit, dem Grossstadtverkehr von ‚Dar‘ zu entkommen und die voellig ueberladenen Overlandtrucks und hupenden Busse hinter sich zu lassen. Hinter Chalinze wird es dann endlich laendlicher. Wir folgen dem sogenannten „TanZam Highway“, einer von nur drei asphaltierten Ueberlandstrassen in Tansania und fahren vorbei an riesigen Baobabbaeumen, Sisalplantagen und den typischen Buschfeuern der afrikanischen Savanne. Wir uebernachten in Morogoro in den Ulugurubergen und wollen morgen weiter in den Regenwald.</p>
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		<title>Maybe tomorrow</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 09:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind keine erklaerten Liebhaber von afrikanischen Grossstaedten und daran aendert leider auch Dar es Salaam nichts. „Dar“ ist Tansanias groesste Stadt und das unumstrittene Wirtschafts- und Handelszentrum des Landes, allerdings ohne wirkliche Sehenswuerdigkeiten. Unserer Meinung nach ist die Stadt vor allem voll, laut, chaotisch und heiss! Lena meint, es stinkt an jeder Ecke nach Abfluss :-)!<br />
Um dem Trubel etwas zu entgehen, haben wir uns <span id="more-317"></span>10 km suedlich von Dar am Mikadi Beach einquartiert, der auf einer kleinen Landzunge liegt, die man von Dar aus nur mit einer kleinen Faehre erreicht. Hier ist es recht beschaulich und laendlich, aber spaetestens an der Faehre weiss man, dass man sich in einer Stadt mit gut 3 Millionen Einwohnern befindet.</p>
<p>Unser Tagesablauf ist im Moment von taeglichen Ueberfahrten mit eben jener Faehre gepraegt, um die verschiedensten Abfertigungsdokumente fuer den Landy zu sammeln. Unser Container ist am 7. August (mit 2 Tagen Verspaetung) angekommen, was noch lange nicht heisst, dass wir ihn schon in Empfang nehmen durften. Unser Plan war, zum Hafen zu fahren, den Container oeffnen zu lasssen und los zu fahren. Guter Plan, aber so einfach ist das hier nicht. Das hat mehrere Gruende:</p>
<ol>
<li>Schnell geht in Afrika nix !</li>
<li>War unser Container von rund 50 anderen Containern blockiert und musste erst zugaenglich gemacht werden.</li>
<li>Gab es in ganz Dar es Salaam die letzten Tage keinen Tropfen Benzin mehr, so dass sogar die Kraene im Hafen still standen. Die tansanische Regierung versucht derzeit in einer Art Machtkampf mit den Oelkonzernen den Oelpreis zu druecken mit dem Ergebnis, dass diese nicht mehr an Tansania liefern. „Sorry, no fuel today – maybe tomorrow!“</li>
<li>Muss man sich erst mit digitalem Foto als Fahrzeugeigentuemer bei einer Behoerde registrieren lassen, wenn die dafuer vorgesehene Kamera funktionieren wuerde… &#8211;  „Maybe you come back tomorrow!“</li>
<li>Diese Regsitrierung dauert eigentlich knapp 3 Wochen – es sei denn man schmiert die zustaendigen Beamten… in unserem Fall eine gelangweilte Mittdreissigerin, die mehr SMS geschrieben als Registrierungen ausgestellt hat. In diesem Zusammenhang sei erwaehnt, dass der Begriff „Warten“ hier eine neue Dimension erhaelt. Sollte sich nochmal jemand  ueber zu lange Wartezeiten beim Bezirksrathaus Lindenthal beschweren, sollte er es mal mit tansanischer Buerokratie versuchen &#8211; gaehn!</li>
<li>Benoetigt man einen Clearing Agent, der berechtigt ist, das Hafengelaende zu betreten.</li>
</ol>
<p>Einen Clearing Agent haben wir in Person von Mister Mpiri gefunden, den so schnell nichts erschuettern kann, quasi die Personifizierung von „Pole pole“. Mr. Mpiri hat mittlerweile bewirkt, dass wir registriert sind und unser Container zugaenglich ist (wie genau wollen wir gar nicht wissen). Jetzt fehlen uns noch zwei Dokumente. Auch wenn Mr. Mpiri unsere Eile, aus Dar zu entkommen, nicht wirklich nachvollziehen kann („Why hurry? You’ve got plenty of time!“) und damit ja auch irgendwie Recht hat, sind wir natuerlich heiss auf das Landesinnere! Und so bleibt uns nach der taeglichen Rueckkehr aus dem Moloch „Dar“ nichts anderes uebrig als uns wieder auf die Schaukel am Mikadi Beach zu setzen und auf die letzten fehlenden Dokumente zu warten – maybe tomorrow…!</p>
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		<title>Pole pole in Paje</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 18:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind inzwischen in Paje, einem kleinen Fischerdorf an Sansibars Ostkueste. Hier waren wir vor zwei Jahren schon mal und koennen es immer noch kaum glauben, dass an diesem Strand nicht eine Hotelburg neben der anderen steht. Aber in Paje ticken die Uhren noch anders. Hier wird immer noch in kleinen Dhaus im tuerkisfarbenen Meer gefischt und  Seegras von Frauen in bunten Kangas angebaut. Es geht alles noch <em>pole pole</em> <span id="more-305"></span>(immer schoen langsam) zu, frei nach dem Motto „What tomorrow can be done, can be done the day after tomorrow!“. Wir haben ein Huettchen bei einer wohlgenaehrten aelteren Dame gemietet, von den Sansibaris liebevoll “Mama” genannt. Hier ist es urgemuetlich, auch wenn taeglich der Strom ausfaellt, das Wasser schon mal knapp wird (Schriftzug in unserem Badezimmer: „We have water probrem!“) und man sich als Durchschnittsmitteleuropaeer quer in die 1,80 Meter langen Betten legen muss.</p>
<div id="attachment_310" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/08/DPP_243Ak.jpg"><img class="size-medium wp-image-310" title="Lena auf Landysuche" src="http://www.colognetocapetown.com/wp-content/uploads/2011/08/DPP_243Ak-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Lena haelt Ausschau nach dem Landy</p></div>
<p>Das Foto ist quasi direkt von unserem Huettchen aus aufgenommen worden. Indian Ocean at its best! Währenddessen ist unser Tagesablauf derzeit noch gepraegt von schlafen, lesen, essen und wieder schlafen. Heute morgen hatten wir Affenbesuch und bei Ebbe kann man fast kilometerweit bis zum Riff rauslaufen und Ausschau nach dem Landy halten. Es ist der perfekte Ort, um auf den Traktor zu warten&#8230; mal sehen, wann er ankommt – bis dahin pole pole :-)!</p>
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		<title>Wir sind da!</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 07:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Muede, hungrig und mit etwas krummen Ruecken (O-Ton Taxifahrer mit Blick auf unser Gepaeck: &#8220;Where’s the rest of the group?&#8221;) &#8211; aber dankbar und zufrieden.  Wir sind direkt nach Sansibar weitergeflogen (von Dar es Salaam aus gut 20 Minuten per Propellermaschine) und mitten in der urigen Stone Town mit seinen winzigen Gassen und bunten Basaren abgestiegen. Sind eben schon im Meer geschwommen und haben den ersten Sonnenuntergang<span id="more-294"></span> – Marke Kitschpostkarte -  von der Waterfront aus beobachtet. Es riecht nach Gewuerzen, Fisch und verbranntem Holz und im Hintergrund ruft der Muezzin &#8211; endlich da :-) !</p>
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		<title>Tschues Koeln!</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 09:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Klamotten sind gepackt, die Wände gestrichen, der Kreml ist leer und unsere Moebel bei Kalles Onkel im Sauerland (Hilfe, was für ein Umzug!) geparkt. Wir freuen uns nach dem Vollwaschgang der letzten Wochen mit wenig Schlaf und tiefen Augenringen erstmal aufs Meer und die Insel Sansibar, wo ausser Schlafen, Essen, Lesen und dem Warten auf den Traktor wohl nicht viel passieren wird. Unser Landy steht laut der Internetseite <span id="more-284"></span>von Maersk mittlerweile in Salalah (Oman) und soll am Montag nach Tansania weiterverschifft werden. Die Vorfreude ist riesig, auch wenn sich gerade auch eine ordentliche Portion Wehmut einstellt, all die lieben Menschen lange nicht zu sehen…  &#8211; noch einmal schlafen :-) !</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bye-bye Landy</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 14:57:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn uns der Zoll in Hamburg noch fast einen Strich durch die Rechnung gemacht haette – der Traktor ist unterwegs! Problem war, dass der Zoll andere Angaben ueber den Gueltigkeitsbeginn unseres Carnet de Passages gemacht hat als der ADAC. Deshalb mussten wir in kuerzester Zeit nochmal ein neues Carnet beantragen. Das Carnet ist ein Zolldokument, das vom ADAC gegen eine Bankbuergschaft ausgestellt wird. <span id="more-257"></span>Man benoetigt es für die meisten afrikanischen Laender zur voruebergehenden zollfreien Einfuhr des Fahrzeuges.</p>
<p>Auf jeden Fall haben wir den Landy mit Hilfe von Kalle (&#8220;Lecker Cordon bleu! :-)&#8221;) nach Hamburg gebracht und dort von <a href="http://www.contruck.de/" target="_blank">Con-Truck Logistic</a> verzurrt bzw. verladen lassen. Verschifft worden ist der Kleine  mit <a href="http://www.maerskline.com/" target="_blank">Maersk</a> und ist jetzt seit dem 2. Juli auf hoher See unterwegs. Laut Plan soll der Container erst  in Rotterdam und Salalah (Oman) umgeladen (eine direkte Verbindung von Deutschland nach Tansania gibt es nicht) und schliesslich Anfang August  in Dar es Salaam ankommen – hoffentlich … ! Dass es gleich zweimal an Somalia vorbeigeht, beruhigt nicht unbedingt, erhoeht aber den Nervenkitzel :-)!  Da wir die Strecke aber nicht komplett zweimal fahren wollen und direkt im zentralen Afrika starten moechten, haben wir keine andere Wahl.  Wir sind vor Ort, wenn der Wagen ankommt. Wir sind jedenfalls gespannt darauf, ob und wann :-)!</p>
<p>Den Landy haben wir jedenfalls schon mal mit reichlich Inhalt verschifft, unter anderem mit folgenden Sachen:</p>
<ul>
<li>Zelt (Marmot Twilight, 2 Personen in traumhaftem kuerbisgelb)</li>
<li>Engel Kompressorkuehlschrank MT-45F,  40 Liter</li>
<li>Campingkoffertisch mit 4 kleinen Hockern</li>
<li>Campingstuehle (2 X)</li>
<li>Matratzen, selbstaufblasbar  (2 X)</li>
<li>Schlafsaecken (2 X)</li>
<li>Akkulaternen (2 X)</li>
<li>luft- und wasserdichte Zargesboxen (2 X)</li>
<li>luft- und wasserdichter Ortlieb Packsack, Groesse XL</li>
<li>SKS Standpumpe Aircon zum Reifen aufpumpen</li>
<li>Werkzeugkoffer KS Tools</li>
<li>Beil, Spitzhacke und Handschaufel</li>
<li>Abschleppseil, 25 Meter, elastisch</li>
<li>u.v.m.</li>
</ul>
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		<title>Malaria, Mumps und Meningokokken</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 17:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf unseren bisherigen Afrikareisen sind wir nie ernsthaft krank geworden, aber da selbst &#8220;Omma&#8221; immer schon sagte: „An der Gesundheit spart man nicht!“ haben wir uns so ziemlich jeden Impfcocktail geben lassen, der fuer eine Afrikadurchquerung halbwegs Sinn macht. Allen, die Aehnliches vorhaben, empfehlen wir die Reiseimpfsprechstunde des <a title="Reiseimpfsprechstunde" href="http://immih.uk-koeln.de/dienstleistungen/impfsprechstunde" target="_blank">Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene</a> an der Uniklinik Koeln! Grossartige Einrichtung! <span id="more-235"></span>Bei insgesamt 7 Impfungen pro Nase (die Impfungen vor den letzten Reisen nicht mitgezaehlt!) sind wir um einige lahme Arme reicher und einen gefuehlten Kleinwagen aermer… Eigentlich sollten wir jetzt gegen folgende Erreger immun sein:</p>
<ul>
<li>Polio + Tetanus + Diphterie, kombinierte Impfung, Haltbarkeit 10 Jahre</li>
<li>Gelbfieber, Haltbarkeit 10 Jahre</li>
<li>Hepatitis A, Dreifachimpfung, Haltbarkeit 10 Jahre</li>
<li>Hepatits B, Dreifachimpfung, Haltbarkeit 10 Jahre</li>
<li>Typhus, Haltbarkeit 3 Jahre</li>
<li>Meningokokken, Typ C , Haltbarkeit mindestens 3 Jahre</li>
<li>Tollwut , Dreifachimpfung, Haltbarkeit 3 bis 5 Jahre</li>
<li>Masern + Mumps + Roeteln (nur Lena), kombinierte Impfung, lebenslange Haltbarkeit</li>
</ul>
<p>Scheisserei kalkulieren wir mit ein (Da ist vor allem der Tobi Realist!) und gegen alles kann man sich einfach nicht impfen lassen. Bleibt das leidige Thema Malaria: Einerseits wollen wir nicht über Monate die Chemiekeule schwingen, andererseits natuerlich auch keine Malaria kriegen…  Und da erfahrungsgemaess (auch wenn so mancher Trapper was anderes behauptet) weder Essigwasser, Autan, Nelkenoel  oder Elefantenkacke gegen die kleine Anophelesmuecke helfen, ist unser Plan, mit einer Prophylaxe die ersten Wochen bzw.  Monate zu beginnen und diese dann spaetestens in Namibia und Suedafrika (weitestgehend malariafrei) abzusetzen. Da wir Lariam gut vertragen und auch nach mehrmaliger Einnahme, allen Unkenrufen zum Trotz,  bisher nie suizidgefaehrdet, schizoid oder psychotisch geworden sind, bleibt es auch aus Kostengruenden (Malarone ist deutlich teurer!) das Mittel unserer Wahl. Ansonsten wie immer: Stiche vermeiden, das heisst abends weisse Longsleeves und Mueckenschutz.</p>
<p>Ausserdem geht folgende Reiseapotheke mit auf die Tour (Danke, Berni :-) !):</p>
<ul>
<li>Cefuroxim-Tabletten gegen Atemwegsinfektionen</li>
<li>Vomex Dragees gegen Uebelkeit oder Erbrechen</li>
<li>Loperamid und Ciprobay gegen infektioese Magen- oder Darmerkrankungen</li>
<li>Paracetamoltabletten gegen Schmerzen und Fieber</li>
<li>Bepanthen Wund- und Heilsalbe</li>
<li>Fenestil-Gel  und Ceterizin –Tabletten gegen Insektenstiche</li>
<li>Prednison (Cortisontabletten) gegen Entzuendungen</li>
<li>Pflaster</li>
<li>Kompressen</li>
<li>Wickel</li>
<li>Nasentropfen</li>
<li>Vitamintabletten</li>
<li>Spritzen</li>
<li>Kanuelen</li>
<li>Fieberthermometer</li>
</ul>
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		<title>Flug gebucht!</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 22:34:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser Flug ist gebucht! Andre (www.reiseteam-koeln.de) sei Dank! Wir fliegen wieder mit Ethiopian Airlines, Rail &#38; Fly nach bzw. ab Frankfurt, umsteigen in Addis, Holzklasse as usual: 31 JUL, 19:00<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/07/ethiopian-airlines/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Flug ist gebucht! Andre (<a href="http://www.reiseteam-koeln.de" target="_blank">www.reiseteam-koeln.de</a>) sei Dank! Wir fliegen wieder mit Ethiopian Airlines, Rail &amp; Fly nach bzw. ab Frankfurt, umsteigen in Addis, Holzklasse as usual:</p>
<ul>
<li>31 JUL, 19:00 Uhr ab Railway-Germany (9B3036)</li>
<li>31 JUL,  20:00 Uhr an Frankfurt Internati. (9B3036)</li>
<li>31 JUL,  23:15 Uhr ab Frankfurt Internati. (ET707)</li>
<li>01 AUG, 07:25+1 Uhr an Addis Ababa Bole Apt (ET707)<span id="more-159"></span></li>
<li>01AUG, 10:15 Uhr ab Addis Ababa Bole Apt (ET805)</li>
<li>01AUG, 13:05 Uhr an Dar es Salaam Inter.(ET805)</li>
</ul>
<p>Eigentlich gibt’s hierzu auch noch einen Rueckflug (ist guenstiger als One Way, verrueckte Welt!), der auf den 30. August gebucht ist, aber da sind wir dann hoffnungsweise schon in Ruanda…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Landy ist fertig!</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 16:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[300 TDI]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Land Rover Defender]]></category>
		<category><![CDATA[Landy]]></category>
		<category><![CDATA[Long Range Tank]]></category>
		<category><![CDATA[Reservebatterie]]></category>
		<category><![CDATA[Schnorchel]]></category>
		<category><![CDATA[Stossdaempfer]]></category>
		<category><![CDATA[Traktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ist er nun also: 14 Jahre alt, charmanter Brite, 140.000 km auf dem Buckel, 130 km/h Hoechstgeschwindigkeit (aus Angst vor Hoersturz aber noch nie getestet), chronisch undicht, 113 PS<div class="the-more"><a href="http://www.colognetocapetown.com/2011/07/landy-ist-da/" class="btn">Weiterlesen</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist er nun also: 14 Jahre alt, charmanter Brite, 140.000 km auf dem Buckel, 130 km/h Hoechstgeschwindigkeit (aus Angst vor Hoersturz aber noch nie getestet), chronisch undicht, 113 PS und noch ohne jede Elektronik, Kraftstoffart Diesel (nicht zu ueberhoeren!), 1,60m Sitzhoehe (leichte Verletzungsgefahr beim Einsteigen), Farbe schwarz mit etwas Flugrost und dem ein oder anderen Bloetsch im Lack, Umweltplakette ueberfluessig &#8211; Spitzname Traktor.<img title="Weiterlesen..." src="http://www.colognetocapetown.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><img title="Weiterlesen..." src="http://www.colognetocapetown.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-84"></span></p>
<p>Eigentlich ist der Traktor ein Land Rover Defender TDi 300 und gekauft haben wir das gute Stueck nach langer Suche im November 2010 im schoenen Fuerth. Da der Kleine nach Aussage der netten Vorbesitzerin fast ausschließlich als  &#8221;Frauenauto“ genutzt wurde und Kinder zur Schule hin und zurück gebracht hat, haben wir einiges für den Einsatz in Afrika aufgepeppt und veraendert – im Einzelnen:</p>
<ul>
<li>Dachgepaecktraeger abmontiert (Danke Axel, dass Du bei wildestem Schneefall mit vollem Einsatz in der Pfuetze lagst, waehrend Kalle Mittagsschlaefchen gehalten hat :-) !)</li>
<li>120-Liter Long Range Fuel Tank (reicht für ungefähr 1000 bis 1200 km Strecke) eingebaut</li>
<li>Schnorchel für hoehere Luftansaugung montiert</li>
<li>Zweite Reservebatterie eingebaut</li>
<li>Alle Stossdaempfer und Federn erneuert</li>
<li>Verstaerkte Spurstange eingebaut</li>
<li>Zahnriemen vorsichtshalber erneuert</li>
<li>Antriebswelle hinten erneuert</li>
<li>6 neue Stahlfelgen und 6 neue Reifen, Michelin 4X4 O/R XZL in 7.50 R16 (gaengigste Reifengroesse in Afrika)</li>
<li>Steckdose mit Spannungsumwandler (220 V) in Fahrerkabine montiert</li>
<li>Steckdose (12 V) fuer Kuehlschrank im Kofferraum montiert</li>
<li>Fotoluken ins Dach eingebaut</li>
<li>Zweites Reserverad auf Motorhaube montiert</li>
<li>Trennstange und Halterungen in Kofferraum eingebaut (Danke, Sascha :-))!</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zur Wahl des Autos:</span>  Realistischerweise hat man in Afrika nur die Wahl zwischen einem Toyota Landcruiser oder einem Land Rover Defender. Dies sind die robustesten und gaengigsten Gelaendewagenmodelle auf dem Kontinent. Fuer andere Gelaendewagen, wie zum Beispiel Nissan, Mercedes oder Jeep ist es deutlich schwieriger Ersatzteile, geschweige denn brauchbare Mechaniker zu finden! Da wir auf moeglichst viel Elektronik verzichten wollten und die attraktiven Landcruisermodelle bei weitem unser Budget gesprengt haetten, war bald klar, dass es ein Defender TDi werden sollte. Die neueren Modelle TD 5 und TD 4 haben deutlich mehr Elektronik (z. B. elektronisch geregelte Direkteinspritzung, ABS, etc.).<br />
Bevor wir zugeschlagen haben, mussten wir uns erstmal mit dem ganzen Thema vertraut machen! Da wir nicht gerade als eingefleischte Kfz-Mechaniker geboren sind (O-Ton: &#8220;Nix kannste!&#8221;),  haben wir Monate lang Reiseforen und 4&#215;4-Foren durchforstet&#8230; Vielen Dank an Manni aus Meschede, Luigi aus Landau, Mauli aus Leipzig und all die anderen liebenswerten Forumfreaks fuer ihre Geduld und vielen Ratschlaege!</p>
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