Tansania
Ansicht wechselnRegen in der Serengeti – Fotos online!
Die Serengeti ist der wohl bekannteste Nationalpark Afrikas und gehoert zum Weltnaturerbe. Das Gebiet bildet gemeinsam mit der kenianischen Masai Mara und etlichen Pufferzonen ein fast 30000 m² grosses Oekosystem und ist spaetestens seit Bernhard Grzimek (wer erinnert sich nicht an die vielen “pussierlichen” Tierchen :-) ?) und seinem Film „Die Serengeti darf nicht sterben“ jedem kleinen Kind bekannt. So pilgern jaehrlich knapp 150.000 Touristen in den Park
Ngorongoro
Nach einem kurzen Besuch des Tarangire Nationalparks (viele Baobabs, Elefanten und Tsetsefliegen) fahren wir weiter in die Ngorongoro Conservation Area. Der Ngorongorokrater ist mit nur 16 x 20 km die zweitgroesste Caldera der Welt und das Herzstueck des Gebiets. Vor 2 ½ Millionen Jahren implodierte hier ein Vulkan und hinterliess einen Krater, in dem sich heute mit Ausnahme von Giraffen (fuer die die Kraterwaende zu steil sind) alles tummelt, was
Nah dran
Loewen sind recht faule Zeitgenossen! Von 24 Stunden am Tag werden mindestens 20 verschlafen und ausser Gaehnen und Atmen passiert tagsueber reichlich wenig. Die Loewen am Lake Nzelekela im Selous Game Reserve haben die sehr sympathische Eigenart, direkt am Wegesrand zu pennen. Bei der Hitze wird allenfalls mal die Augenbraue gehoben und man laesst sich wirklich durch nichts stoeren – auch nicht durch einen schwarzen Landy
Selous
Das Selous Game Reserve ist das groeßte Wildschutzgebiet in Afrika und somit groesser als der Krueger Nationalpark, die Serengeti oder der Ruaha Nationalpark. Mit einem riesigen Ausmass von 52000 km² erstreckt sich der „Selous“ im Westen von Dar es Salaam bis an die mosambikanische Grenze. Das Gebiet ist zu gross, um es mit Hilfe von Rangern zu beschuetzen, weshalb Teile fuer den Jagdtourismus reserviert sind. Jaehrlich
Swahilikueste
Wir sind zurueck in Tansania und fahren langsam die Kueste nordwaerts entlang des Indischen Ozeans, der hier wie im Werbeprospekt daherkommt. Hier hat sich ueber Jahrhunderte durch den Einfluss indischer bzw. arabischer Seefahrer und europaeischer Kolonialherren ein ganz eigener Kulturmix entwickelt. Obwohl Tansania ein ueberwiegend christliches Land ist, ist die Swahilikueste fest in muslimischer Hand und bei der Wahl
Katavi, die Letzte
Wir haben die letzten Tage viel im Auto verbracht und sind etwas muede von dem vielen Geruckel. Deswegen entscheiden wir uns nach der morgendlichen Walking Safari auf unserer Campsite zu bleiben. Wir machen es uns in unseren Campingstuehlen an der Aussichtsplattform „gemuetlich“ und beobachten das Treiben der Hippos unter uns. Circa 100 Meter hinter uns versucht unser Ranger Kiwori in einem ausrangierten Autositz sein
Katavi, die Dritte
In der Trockenzeit geht es fuer Katavis Tierwelt vor allem ums Ueberleben. Ein Hippo hat es leider nicht geschafft. Da es ein grosses Maennchen ist, vermuten wir, dass es einen der brutalen Revierkaempfe zwischen den Bullen nicht ueberlebt hat. Den Loewen soll’s egal sein, Futter satt fuers ganze Rudel! Wir finden zehn Loewen um das tote Hippo herum, die ein wahres Festmahl geniessen. Allerdings gibt es zwei kleine Haken:
Katavis Hippos
Katavi verdankt seinen Wildreichtum vor allem der Tsetsefliege. Tsetsefliegen uebertragen die Schlafkrankheit, an der hier in der Vergangenheit ganze Rinderherden verendet sind. Da man im Westen Tansanias hauptsaechlich von der Viehzucht lebt, haben die unsaeglichen Viecher die Besiedelung von Katavi erfolgreich verhindert. Schwierig fuer die Menschen hier, gut fuer die Tierwelt – und so wimmelt es um unsere Ikuu Campsite herum nur so
Odyssee nach Katavi
Von Mbeya aus sind es 550 km bis in den Katavi Nationalpark, Tansanias abgelegenstes und wildestes Schutzgebiet. Wir wissen um die schwierige Anfahrt, sind allerdings trotzdem so verwegen zu hoffen, dass wir die Strecke an einem Tag hinter uns bringen koennen. Die Strecke wird zu einer 12 bzw. 14-stuendigen Odyssee, die zeigt, wie weit der Süden und Südwesten des Landes entfernt sind vom Norden und Osten Tansanias mit den bekannten Tourimagneten
Erster Fussballklub Koeln
Mbeya ist Tansanias drittgroesste Stadt und nach dem feuchtheissen Kuestenklima und der trockenen Hitze Ruahas erstaunlich kuehl. Hier befinden wir uns auf 1700 Metern Hoehe in den Southern Highlands und muessen zum ersten Mal unsere Fleecejacken rausholen. Mbeya ist fest in der Hand von Premier League Fans und es sammeln sich Scharen von Menschen um den Fernseher, als Arsenal und Manchester gegeneinander spielen. Wer etwas auf sich haelt, hat
Plattfuss mit Loewen
Samstag morgen: unsere letzte Pirschfahrt im Ruaha Nationalpark: Wir fahren entlang des trockenen Flussbettes des Mdonya River und sehen natuerlich: Loewen… Auch wenn es das x-te Rudel in sechs Tagen ist, sind wir immer noch neugierig. Es ist ein Rudel mit vielen Loewenbabys, die wir natuerlich fotografieren muessen. Also beratschlagen wir, ob wir ins sandige Flussbett fahren sollen, entscheiden uns natuerlich dafuer es zu tun und
Loewen in Ruaha
Der Ruaha Nationalpark ist mit 20.300 km² (zusammen mit den umliegenden Reservaten und Pufferzonen entspricht das in etwa der Groesse Belgiens) Tansanias groesster Nationalpark und viel weniger bekannt als der nur geringfuegig kleinere Serengeti Nationalpark im Norden des Landes. Der geringe Bekanntheitsgrad und die beschwerliche Anfahrt (fuer die 120 km ab Iringa brauchen wir dreieinhalb Stunden) fuehren dazu, dass man sich die riesige Wildnis hier mit nur wenigen
Udzungwa
Mang’ula ist ein kleines Dorf im Regenwald, das rund 60 km vom Tan Zam Highway liegt. Die rund 60 km Buckelpiste von Mikumi aus sind die erste Bewaehrungsprobe fuer den Landy – Hoechstgeschwindigkeit 30 km/h! Wir sind sehr erstaunt darueber, wie sich die Landschaft hier innerhalb von nur wenigen Kilometern von Trockensavanne in Regenwald verwandeln kann. Mang’ula ist fuer uns Ausgangspunkt in den Udzungwa Nationkalpark, ein klassisches
On the road
Der Landy rollt! Schlappe 10 Tage nach Abladung des Containers in Dar haben wir endlich alle erforderlichen Papiere und Registrierungen beisammen und somit die Erlaubnis den Container oeffnen zu lassen. Wir haben es uns zwischenzeitlich gemuetlich gemacht auf den verschiedenen Wartebaenkchen der hiesigen Behoerden und Aussagen wie „Sorry, the system is down!“ , „Only ten minutes, maybe 20 – I guarantee!“ oder „Now is time for lunch!“ versucht, mit
Maybe tomorrow
Wir sind keine erklaerten Liebhaber von afrikanischen Grossstaedten und daran aendert leider auch Dar es Salaam nichts. „Dar“ ist Tansanias groesste Stadt und das unumstrittene Wirtschafts- und Handelszentrum des Landes, allerdings ohne wirkliche Sehenswuerdigkeiten. Unserer Meinung nach ist die Stadt vor allem voll, laut, chaotisch und heiss! Lena meint, es stinkt an jeder Ecke nach Abfluss :-)!
Um dem Trubel etwas zu entgehen, haben wir uns


















