Gruppenselbstfahrerreise Namibia 2017

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Auch dieses Jahr waren wir wieder mit einer Gruppe in Afrika unterwegs. Sechzehn Tage lang ging es über Ostern auf unserer Gruppenselbstfahrerreise für uns und unsere neunköpfige Reisegruppe mit insgesamt fünf Fahrzeugen quer durch Namibia. Ziele der Reise waren die Vleis im Namib Naukluft Nationalpark, Swakopmund, der Dorob Nationalpark, das Damaraland mit Twyfelfontein, der Etosha Nationalpark und das Erongogebirge.

Gruppenselbstfahrerreise Namibia 2016 – Fotos online!

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Letzten Monat haben wir erstmalig eine 15-tägige Gruppenselbstfahrerreise nach Namibia geleitet. Die Reiseroute beinhaltete landschaftliche Highlights wie die Namibwüste, das Damaraland und das Erongogebirge. Hautnahe Tierbegegnungen mit Elefanten und Geparden waren im Etosha Nationalpark garantiert und in Swakopmund folgten wir den Spuren der deutschen Kolonialgeschichte. Wert haben wir bei der Reiseplanung darauf gelegt, dass nicht mehr als 10 Reiseteilnehmer

Es geht wieder los

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„Today no bus! Sorry, we have breakdown!“ erklärt die nette Dame beim Vorzeigen des Bustickets. Welcome back to Africa :-)! Der Bus wird aber über Nacht repariert und heizt am nächsten Morgen mit bestem Entertainmentprogramm (die Flimmerkiste zeigt Rocky in afrikaans) von Windhoek nach Walvis Bay. Hier steht unser Landy schon bei Eddi Dichtl in der Garage. Unser Fährschiff, die Bright Horizon, ist planmäßig angekommen und Eddi hat in den letzten Tagen bei

Etosha – Fotos online!

Nashorn, Okaukuejo, Etosha

Nach einem eher unspektakulären Aufenthalt am Brandberg fahren wir weiter nach Etosha. Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias schützt eine riesige Salzpfanne und einen großen Wildtierbestand. Normalerweise gilt der Park als eines der trockensten Gebiete im südlichen Afrika. Da die Regenzeit dieses Jahr aber offensichtlich sehr gut ausfällt, präsentiert sich Etosha erstaunlich grün, was das Aufspüren der Tiere deutlich schwieriger macht.

Mit Marina und Steffen in Erongo

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Das nächste Kapitel in Namibias Kuriositätenkabinett sind die Berge in Erongo. Hier sind durch Erosion bizarre Felsformationen entstanden und es gibt riesige Kugeln, Säulen oder überdimensionale Buchstaben (besonders beliebt sind T’s und P’s). Das Gebiet um die „Bull’s Party“ ist ein riesiges, natuerliches Amphitheater, in dem der Landy wirkt wie ein Spielzeugauto und wenn hier der Mond aufgeht, kann man nachvollziehen, warum Gebiete in Erongo früher von den

Sandwich Harbour

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Die Strecke von Sesriem bis an die Küste ist eine staubige Wellblechpiste. Hier am Meer fristen mit Swakopmund und Walvis Bay zwei Örtchen ihr Dasein, die uns nicht wirklich vom Hocker reissen. Swakopmund ist eine grössere Ausgabe von Luederitz und Walvis Bay wirkt eher wie ein verschlafener amerikanischer Vorort als eine afrikanische Küstenstadt. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur an der Wolkendecke, die alles ein wenig trist erscheinen

Dead Vlei

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Das Dead Vlei ist eine Lehmsenke im Namib Naukluft Nationalpark, die von meterhohen Sanddünen umschlossen ist. Früher versorgte der Tsauchab River die Bäume im Dead Vlei mit Wasser, ehe ihm wandernde Sanddünen den Weg abschnitten. Die Bäume sind längst abgestorben. Sie sind schwarz von der sengenden Sonne und verrotten aufgrund der Trockenheit nicht. Früh morgens oder spät nachmittags ist man allein in dieser völlig verrückten

Namib

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Die Namib gilt als eine der ältesten Wüsten auf diesem Planeten und wir sind uns sicher: es ist die schönste! Auch wenn der Namib Naukluft Nationalpark in den letzten Jahren immer mehr Besucher verzeichnet, ist das Gebiet rund ums Sossusvlei landschaftlich nach wie vor ein echter Kracher. Nirgends ist der Himmel blauer und wenn die riesigen Sanddünen morgens und abends tiefrot leuchten und Schatten werfen, kriegt man den Mund nicht mehr

Luederitz

Kolmanskop, Namibia

Nach gut 300 km Fahrt durch Geröll- und später Sandwüste landen wir (genau dann, wenn man denkt, eigentlich kann jetzt nichts mehr kommen) in Luederitz. Hier ist es aufgrund der Nähe zum Atlantik gefuehlte 15 ° C kühler als am Fish River und wahrscheinlich würde das Städtchen beim Wettbewerb um den windigsten Ort Afrikas ganz weit vorne landen. Die Zufahrt hier hin wird ständig mit einem Bagger von Wanderdünen befreit.

Fish River Canyon

Fish River Canyon

Auf den 160 km von der südafrikanischen Grenze bis Keetmanshoop begegnet uns ein einziges Auto. Mächtig was los hier :-)! Es ist vorbei mit dem Fahrkomfort südafrikanischer Asphaltstraßen und wir finden uns auf namibischen Gravel Roads wieder. Die sogenannten „Pads“ sind allerdings  gut in Schuss, da es hier kaum regnet. Allerdings staubt es dermaßen, dass wir aussehen, wie die Eulen, wenn wir die Sonnenbrillen