Faszination Nxai Pan

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Manchmal können Pirschfahrten in der Nxai Pan ganz schön zäh sein. Bei aller Begeisterung für unser Löwenrudel und die vielen Elefanten am Wasserloch entdeckt man manchmal auf zehn Kilometern Piste nur einen einzelnen Springbock oder ein Impala. Tiermassen, wie man sie mitunter im Okavangodelta findet, gibt es hier in der Trockenzeit nicht. Insbesondere die letzten beiden Tage unseres Nxai Pan Aufenthaltes sind nicht so tierreich. Das Löwenrudel hält sich diesmal versteckt und die Geparden, für die die Nxai Pan eigentlich bekannt ist, wollen und wollen sich uns einfach nicht zeigen. Dabei ist das offene Terrain perfekt für die Raubtiere.

June Liversedge, die wir später in Maun treffen und die früher in der Nxai Pan Dokumentationen gedreht hat, sagt uns, dass die Nxai Pan einen entweder „völlig begeistert oder total enttäuscht“. Manchmal sieht man hier lange nichts. Aber dann hat man doch wieder spektakuläre Sichtungen, wie man sie nicht alle Tage hat. Die drei Geparden, die auf unserer letzten Pirschfahrt dann doch noch erhaben die Piste kreuzen, gehören beispielsweise dazu. Wir sind mittlerweile absolute Nxai Pan-Fans und werden der Faszination dieses Parks bestimmt nochmal erliegen!

Nach fünf Nächten räumen wir unsere Campsite im South Camp und fahren weiter in die Ntwetwe Pan. Von den beiden extrem tiefsandigen Pisten in den Nxai Pan Nationalpark ist die westlichere, ältere Route derzeit noch die bessere. Trotzdem: ohne 4×4 und Luftablassen geht hier nix! Wir werden die Rüttelpisten und tiefen Schlaglöcher im Nationalpark trotz allem vermissen, denn bei Löwen, Geparden und Elefanten nehmen wir das Gerüttel gern in Kauf. Und günstiger kommt man nicht an eine „African Massage“ :-)!

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