Etosha – Fotos online!

Written by Tobi. Posted in Alle, Namibia

Nach einem eher unspektakulären Aufenthalt am Brandberg fahren wir weiter nach Etosha. Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias schützt eine riesige Salzpfanne und einen großen Wildtierbestand. Normalerweise gilt der Park als eines der trockensten Gebiete im südlichen Afrika. Da die Regenzeit dieses Jahr aber offensichtlich sehr gut ausfällt, präsentiert sich Etosha erstaunlich grün, was das Aufspüren der Tiere deutlich schwieriger macht.

Während der Trockenzeit fährt man hier einfach eines der vielen Wasserlöcher an, um die Tiere zu sehen. Momentan sind Etoshas Vierbeiner jedoch  nicht auf die Wasserquellen angewiesen, da durch den Regen überall riesige Pfützen stehen. Besonders im Gebiet um Okaukuejo (westliches Etosha) gestalten sich unsere Pirschfahrten ziemlich schwierig. Das einzige Tier, was wir hier regelmäßig zu Gesicht bekommen, ist ein von der Salzpfanne fast weißes Nashorn. Im Gebiet um Namutoni (östliches Etosha) werden wir hingegen mit verschiedenen Katzenarten belohnt, darunter auch ein Löwenrudel mit vielen Jungtieren, was eine gute Stunde um unseren Landy herumschlawänzelt – besser als jeder Tatort :-) ! Das 22 000 km² große Gebiet ist komplett umzäunt, weshalb nicht gewildert werden kann (deshalb auch so viele Nashörner) und die Tiere relativ entspannt sind. Zudem verfügt der Park über ein gutes Wegenetz und eine ordentliche Infrastruktur. Allerdings empfinden wir die Parks in Südtansania oder Botswana als wilder, unberührter und deswegen reizvoller. Wenn man abends die Tiere am Wasserloch beobachtet und beim Nachbarn das Handy klingelt, dann trübt das manchmal etwas den Genuss…

Wir verlassen Namibia über den Caprivistreifen, der deutlich grüner ist als der Rest des Landes. Hier sollte man nicht meinen, dass man sich im gleichen Land befindet, das zu einem Großteil aus Wüste besteht. Im Caprivi gibt es wieder Public Transport und die Bevölkerungsdichte nimmt deutlich zu. Landschaftlich werden wir Namibia so schnell sicher nicht vergessen! Manchmal bleibt einem hier wirklich die Spucke weg, weswegen wir uns auf ein Comeback im Kaokoveld freuen, was wir auf einer anderen Reise gerne bereisen würden.

Namibiafotos gibt es hier.

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Kommentare (2)

  • Marina

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    Hey, also die Fotos sind ja wieder der Hit – einfach traumhaft. Man kann es kaum glauben -aber Gott sei Dank war ich ja dabei ;-)) DANKE nochmal für Alles!!!
    Und wenn ich mir jetzt die Bilder ansehe, schwelge ich doch sehr in Erinnerungen. Der Temperaturwechsel war jedoch echt der Hammer. Ich glaube ich habe Gefrierbrand…

    Ach ja….
    Es war einmal Reiner auf Safari (welcher Reiner???), er sah eine ganz bestimmte Pflanze, die war Hauptnahrungsmittel des gemeinen Entenaligator und auch des Holz-Löwen.
    Er begegnete unzähligen Termitenhügel-Elefanten, Busch-Leoparden usw.
    Und wenn er nicht gestorben ist, dann frist ihn wohl bald ein Nilpferd…..Armer Reiner

    Aber es geht nichts über den Ohrwurm, den ich seit dem Urlaub nicht mehr wegkriege.
    Es lebe der gute alle Willi….

    Es war schön mit Euch – DANKE

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