Archiv Januar 2012
Ansicht wechselnMit Marina und Steffen in Erongo
Das naechste Kapitel in Namibias Kuriositaetenkabinett sind die Erongoberge. Hier sind durch Erosion bizarre Felsformationen entstanden und es gibt riesige Kugeln, Saeulen oder ueberdimensionale Buchstaben (besonders beliebt sind T’s und P’s). Das Gebiet um die „Bull’s Party“ ist ein riesiges, natuerliches Amphitheater, in dem der Landy wirkt wie ein Spielzeugauto und wenn hier der Mond aufgeht, kann man nachvollziehen, warum das Gebiet frueher von den
Sandwich Harbour
Die Strecke von Sesriem bis an die Kueste ist eine staubige Wellblechpiste. Hier am Meer fristen mit Swakopmund und Walvis Bay zwei Oertchen ihr Dasein, die uns nicht wirklich vom Hocker reissen. Swakopmund ist eine groessere Ausgabe von Luederitz und Walvis Bay wirkt eher wie ein verschlafener amerikanischer Vorort als eine afrikanische Kuestenstadt. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur an der Wolkendecke, die alles ein wenig trist erscheinen
Dead Vlei
Das Dead Vlei ist eine Lehmsenke im Namib Naukluft Nationalpark, die von meterhohen Sandduenen umschlossen ist. Frueher versorgte der Tsauchab River die Baeume im Vlei mit Wasser, ehe ihm wandernde Sandduenen den Weg abschnitten. Die Baeume sind laengst abgestorben, schwarz von der sengenden Sonne und verrotten aufgrund der Trockenheit nicht. Frueh morgens oder spaet nachmittags ist man allein in dieser voellig verrueckten
Namib
Die Namibwueste gilt als eine der aeltesten auf diesem Planeten und wir sind uns sicher: es ist die schoenste! Auch wenn der Namib Naukluft Nationalpark in den letzten Jahren immer mehr Besucher verzeichnet, ist das Gebiet rund ums Sossusvlei landschaftlich nach wie vor ein echter Kracher. Nirgends ist der Himmel blauer und wenn die riesigen Sandduenen morgens und abends tiefrot leuchten und Schatten werfen, kriegt man den Mund nicht mehr
Luederitz
Nach gut 300 km Fahrt durch Geroell- und spaeter Sandwueste landen wir (genau dann, wenn man denkt, eigentlich kann jetzt nichts mehr kommen) in Luederitz. Hier ist es aufgrund der Naehe zum Atlantik gefuehlte 15 ° C kuehler als am Fish River und wahrscheinlich wuerde das Staedtchen beim Wettbewerb um den windigsten Ort Afrikas ganz weit vorne landen. Die Zufahrt hier hin wird staendig mit einem Bagger von Wanderduenen befreit.
Fish River Canyon
Auf den 160 km von der suedafrikanischen Grenze bis Keetmanshoop begegnet uns ein einziges Auto. Maechtig was los hier :-)! Es ist vorbei mit dem Fahrkomfort suedafrikanischer Asphaltstrassen und wir finden uns auf namibischen Gravel Roads wieder. Die sogenannten „Pads“ sind allerdings gut in Schuss, da es hier kaum regnet. Allerdings staubt es dermassen, dass wir aussehen, wie die Eulen, wenn wir die Sonnenbrillen






