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Acht Tage spaeter fahren wir nach Zwischenstopps in Nordisrael und der Tuerkei in Italien von Bord. Spaetestens als uns an der Rezeption unseres ersten italienischen Campingplatzes ein Zeltplatz im FKK-Bereich angeboten wird, ist klar, dass wir wieder in Europa sind. Von Ravenna ist es quasi nur noch ein Katzensprung bis nach Hause… Als wir schliesslich nach ziemlich genau einem Jahr, 19 Laendern, gut 57.000 gefahrenen Kilometern und sieben platten Reifen

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Ueber Israel nach Hause

Ueber Israel nach Hause

Als unsere Reise letztes Jahr im Juli begann, gab es noch eine Faehre von Aegypten nach Italien, die im Laufe des vergangenen Jahres eingestellt wurde. Der Ueberlandweg ueber Syrien, die Tuerkei und Griechenland war ebenfalls noch frei, ist aber aufgrund der politischen Lage in Syrien nicht mehr zu befahren. Und so stellt sich uns jetzt die Frage: wie kommen wir von Afrika zurueck nach Europa? - Eine Moeglichkeit ist, eine Faehre von Tunesien nach 

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Sinai – Fotos online!

Sinai – Fotos online!

Über den Ahmed-Hamdi-Tunnel gelangen wir in den Sinai. Die geschichtstraechtige Sinai-Halbinsel befindet sich geographisch gesehen nicht mehr in Afrika, ist aehnlich karg, aber deutlich huegeliger als der Rest Aegyptens. Wir verbringen unsere letzten Tage in Aegypten mit Lesen, Schwimmen und Faulenzen in der schoenen Lagune von Dahab. Wir wissen jetzt, dass das Rote Meer eigentlich tuerkis ist und schnuppern ein letztes Mal Seeluft.

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Gizeh

Gizeh

Frueher war Gizeh eine eigenstaendige Stadt, aber mittlerweile hat Aegyptens monstroese Metropole Kairo den Nachbarort geschluckt und so befinden sich die Pyramiden mitten in der groessten Stadt Afrikas. Ein Besuch von Gizeh ist weitaus weniger idyllisch als man sich das vorher ausmalt. Die Pyramiden sind riesengross, für ihr Alter (4000 Jahre) erstaunlich gut erhalten und ein beindruckendes Zeugnis des Alten Aegypten. Aber seit Beginn des Arabischen

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Weisse Wueste

Weisse Wueste

Der Weg nach Kairo fuehrt uns durch die Wueste. Zwischen den Oasen Farafra und Baharia liegen die Western Desert, die White Desert und die Black Desert. Mit unseren Guides Rajab und Said sowie „Ossi“, der uns nach wie vor begleitet, geht es Duene rauf, Duene runter durch unfassbar schoene Landschaft, die alle zehn Kilometer ihr Aussehen aendert. Dabei geht es vorbei an Kalksteinformationen in Form von Champignons, Huehnern oder Saeulen durch das

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Luxor

Luxor

Aegypten besteht zu 94 % aus Wueste. Bei der Fahrt entlang des Nildeltas merkt man, wie abhaengig das Land von Afrikas groesstem Fluss ist. Das war auch schon vor 3000 Jahren, was man im 200 km noerdlich von Assuan gelegenen Luxor besonders merkt. Hier zeugen etliche Tempel vom Reich der alten Aegypter und wir geben uns das volle Programm: Tempel von Karnak, Luxortempel, Memnonkolosse, Ramesseum und Hatschepsuttempel (siehe Foto).

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Abu Simbel

Abu Simbel

Spätestens seit unserer Bootsfahrt ueber den Lake Nasser, bei der man den Tempel von Abu Simbel passiert, ist klar: da muessen wir hin! Der Bau des Tempelkomplexes wurde vor ueber 3000 Jahren von Rames II. in Auftrag gegeben, der die grosse Bescheidenheit besass, sich selbst vierfach in Ueberlebensgroesse abbilden zu lassen. In den 60er Jahren erlangte Abu Simbel Beruehmtheit, weil der Felsentempel wegen der Errichtung des Nasserstaudamms versetzt

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Von Wadi Halfa nach Assuan

Von Wadi Halfa nach Assuan

Der Grenzuebertritt vom Sudan nach Aegypten ist ein Erlebnis der besonderen Art. Eigentlich gibt es eine wunderbare Asphaltstrasse, die die beiden Laender miteinander verbindet. Es bleibt das Geheimnis der sudanesischen und aegyptischen Behoerden, warum ein Grenzuebertritt nur ueber den Nasserstausee erlaubt ist. Und deswegen quetschen wir uns zusammen mit 570 anderen Passagieren auf eine viel zu kleine Faehre und sichern uns zwischen Koffern, Maissaecken

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Backofen Sudan

Backofen Sudan

Der Sudan ist klimatisch gesehen im Mai bzw. Juni eine echte Folterkammer. Bei Tagestemperaturen von 52°C ist nach dem Duschen vor dem Duschen, zumal Lena als gute Muslimin Schultern und Knie bedeckt. Zugegeben: Kubu Island war auch sehr heiss, aber im Sudan sinkt das Quecksilber derzeit auch nachts nicht unter die 35°C Marke. Hinzu kommt ein wahnsinnig heisser Wind, der sich manchmal zu einem handfesten Sandsturm entwickelt. Ein solcher

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How arrrre you?

How arrrre you?

Nach dem Grenzuebertritt in Metema spuert man ziemlich abrupt, dass man sich in einer anderen Welt befindet. Vom aethiopischen Hochland geht es steil bergab in die Wueste. Hier befinden wir uns bereits in den suedlichen Auslaeufern der Sahara. Es wird karg, heiss und es begegnen uns die ersten voellig ueberladenen Bedfords, deren Fahrer uns mit wehendem Turban ein frenetisches: „How arrrre you?“ entgegenrufen. Willkommen im Sudan!

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Simien Mountains – Fotos online!

Simien Mountains – Fotos online!

In den Simien Mountains traegt man Herzchentattoo auf der Brust, Bauch und Foenwelle. Unser Zeltplatz im Chenek Camp wird allabendlich von einer Herde Geladas (zu deutsch: Blutbrustpavian) aufgesucht. Es wird gelaust, gevoegelt und gestritten und das alles bei grossartiger Kulisse! Seit unserem  Besuch bei den Geladas ist Lena jedenfalls ein noch groesserer Bon Jovi Fan als vorher :-) ! Die Simien Mountains umfassen Hoehenlagen von 1900 bis 4500 Metern

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Lalibela

Lalibela

Ueber Arba Minch und Addis Ababa fahren wir weiter ins aethiopische Hochland. Spaetestens hier befinden wir uns nicht mehr in Schwarzafrika. Die Menschen sehen “arabischer” aus, es gibt andere Schriftzeichen und Religion hat nichts mehr mit Spass oder Gesang zu tun. In Aethiopien ist man stolz auf den christlich – orthodoxen  Glauben und es scheint so, als haben sich die damit verbundenen  Traditionen in den letzten Jahrhunderten kaum veraendert.

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Omo Valley

Omo Valley

Aethiopien ist nie kolonialisiert worden (die Italiener waren zwar hier, aber erst zu Mussolinis Zeiten) und das Omo Valley ist wahrscheinlich eines der letzten Gebiete Afrikas, auf das die westliche Welt Einfluss genommen hat. South Omo entpricht wohl noch am ehesten dem Afrika, wie es vor ein paar Jahrzehnten ausgesehen haben muss. Bis heute ist es das Land von Viehnomaden. Insgesamt gibt es gut zwei Dutzend unterschiedliche Staemme, deren Sprache

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Land unter in Samburu und Moyale – Fotos online!

Land unter in Samburu und Moyale – Fotos online!

Es gibt bessere Reisezeiten fuer das Samburu und Buffalo Springs Game Reserve als Ende April. Die Regenzeit erwischt uns mit voller Wucht. Jeden Nachmittag puenktlich um drei Uhr beginnt es, wie aus Kuebeln zu schuetten. Wenn wir dann am fruehen Abend von unseren Pirschfahrten, bei denen man waehrend des Regens manchmal nicht ein Tier erblickt, zurueckkommen, ragt unser Zelt wie eine Insel aus dem See. Das Problem an Afrikas Regenzeit ist, dass es in

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Meru

Meru

Bis in die 80er Jahre war der nordoestlich vom Mount Kenya gelegene Meru Nationalpark eines der beliebtesten Reiseziele des Landes. Dann fielen Wilderer aus dem benachbarten Somalia in das Gebiet ein, um mit dem gejagten Elfenbein und Nashorn die Waffenkaeufe der Buergerkriegsfraktionen zu finanzieren. Seit den 90er Jahren gilt das Gebiet wieder als sicher. Allerdings hat die Tierwelt maechtig gelitten. Heute versucht man mit viel Aufwand, den Park zu

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Kibera

Kibera

Nairobi ist die wirtschaftliche und kulturelle Metropole Ostafrikas. Die als „Nairobbery“ verschrieene Hauptstadt Kenias kommt jedoch zunaechst ziemlich gediegen daher. Seit unserem Besuch in  Kapstadt haben wir nicht mehr solch edle Wohnviertel gesehen. In Kenia gibt es, anders als in den ostafrikanischen Nachbarstaaten, eine Mittelschicht. Allerdings lebt die ueberwiegende Mehrheit Nairobis trotzdem in aermsten Verhaeltnissen.

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Tiwi

Tiwi

Der Nairobi-Mombasa-Highway ist verkehrstechnisch ein Albtraum. Teilweise wird auf der zweispurigen Strasse 4 oder 5-spurig gefahren. Links und rechts des sogenannten “Highway to hell” liegen unzaehlige Autowracks. Auf der Weiterfahrt an die Kueste ist der Landy wieder leer und wir vermissen Adrian als Co-Piloten („Ansaugen und jetzt Gas geben!“) und Axels ueberschwappenden Kaffeebecher. Jungs, es war grossartig mit Euch :-) !

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Amboseli

Amboseli

Der Kilimanjaro ist mit 5895 Metern Afrikas hoechster Berg und wegen seiner Vulkanform wohl auch einer der schoensten. Die Masai verehren ihn als magischen Ort, an dem die Goetter wohnen. Auf tansanischer Seite machen sich taeglich hunderte Bergsteiger auf, um den ‚Kili‘ im gleichnamigen Kilimanjaro Nationalpark zu erklimmen. Der Gipfel liegt zwar in Tansania, aber wohl nirgendwo hat man einen schoeneren Blick auf das „Dach Afrikas“ als vom suedkenianischen

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Mit Axel und Adrian in Hell’s Gate

Mit Axel und Adrian in Hell’s Gate

Im kenianischen Teil des Rift Valley schlagen wir unser Zelt im Carnelley’s  Camp am Lake Naivasha auf. Naivasha ist fuer uns Ausgangspunkt fuer einen Ausflug nach Hell’s Gate. Das „Hoellentor“ schuetzt ein stark vom Vulkanismus gepraegtes Gebiet. Angeblich misst die dicke weisse Luft, die hier aus etlichen Dampfloechern entweicht, schlappe 230 °C. Jedenfalls riecht es immer wieder nach Schwefel und die geothermische Energie wird am Ol Karia-Vulkan

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Masai Mara

Masai Mara

Die Masai Mara ist das wahrscheinlich bekannteste und meist besuchte Tierschutzgebiet Afrikas. Eine riesige Wildtierdichte und das ziemlich offene Terrain bedeuten, dass man gute Chancen hat, all jene Tierarten zu Gesicht zu bekommen, die man aus dem „Big Cat Diary“ oder anderen Fernsehdokumentationen kennt. Gemeinsam mit dem tansanischen Serengeti Nationalpark und etlichen Pufferzonen bildet die „Mara“ ein gigantisches Oekosystem, das jaehrlich

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